EU-Außengrenze (hier in Litauen): sofortige Zurückweisung illegaler Migranten auch aus Russland - für Finnland prioritär (Symbolbild:ScreenshotYoutube)

Gutes Finnland, böses Finnland: Als antirussisches NATO-Bollwerk hui, migrationspolitisch pfui

Für Deutschlands grünlinke Moralapostel gilt das skandinavische Musterparadies Finnland als demokratisches Heldenexempel, seit es sich der NATO angeschlossen hat und kräftig gegen Russland trommelt. Die historischen Bezüge sind dabei andere als Deutschland, Finnland wurde – zuletzt im Winterkrieg- von Russland unter Stalin überfallen, während Deutschland seinerseits Aggressor in Russland war, was den finnischen Ängsten mehr Legitimität oder wenigstens Nachvollziehbarkeit verleiht als den in Deutschland von Medien und Politik herbeipropagagierten Befürchtungen des angeblich von Putin geplanten irrwitzigen Himmelfahrtskommandos durch einen Angriff auf Westeuropa. Finnland ist zudem auf 1.300 Kilometern direktes Grenzland zu Russland. Obwohl sich die dortige Lage gerade in Spannungszeiten überhaupt nicht mit der Deutschlands vergleichen lässt, sind linke Kriegstreiber und Selenskyj-Nibelungentreue geradezu verzückt über die mutige und entschlossene antirussische Positionierung der Regierung in Helsinki.

Das gilt freilich nur für das Thema Ukraine-Solidarität und antirussisches “Verteidigungsbündnis”. In anderen Politikbereichen ist die finnische Regierung dann plötzlich wieder so gar keine Referenz für die Berliner und Brüsseler Transatlantiker und globalistischen Transformations-Agenten: Zum Beispiel beim Thema Migration. Denn nationale Sicherheit hat für Finnland nicht nur in Fragen der militärischen Landesverteidigung Priorität, sondern eben auch im Schutz der Bevölkerung vor massiver Überfremdung und kultureller Gefährdung durch ungezügelte Masseneinwanderung.

Sicherheit der eigenen Bürger hat strikte Priorität

So will Finnland nun ganz offen die seitens der EU verpönten Pushbacks illegaler Migranten erlauben; die dortige Regierung arbeitet derzeit an einem Gesetz, das die notfalls auch gewaltsame Zurückweisung an den Grenzen ermöglichen soll. Dadurch sollen Migranten, die von Russland aus illegal nach Finnland einreisen, wirksam ferngehalten werden können. Klar, dass die Asyllobbyisten und Willkommenskultur-Fetischisten derselben Ampel, die das martialische neue NATO-Engagement Finnlands beklatschen, mit dieser Art von Eigenschutz gar nichts anfangen können – und Zeter und Mordio schreien. Dabei liegt der Fall klar: Überall in Europa setzt sich die Vernunft in der Migrationspolitik durch – und nicht nur in Tschechien, Polen und vor allem Ungarn, sondern eben auch bei den “Nordlichtern” ist es eben das Normalste der Welt, dass die Regierenden die eigenen Interessen der Bevölkerung in den Vordergrund und Schwerpunkt ihres Handelns stellen. Nur in Deutschland hat man dies vergessen.

Ein Widerspruch zu EU-Vorgaben besteht laut der finnischen Innenministerin Mari Rantanen von der Partei Perussuomalaiset (“Die Finnen”), die seit langem für die strikte unmittelbare Rückverschickung illegaler Migranten plädiert, nicht. Das gilt ausdrücklich auch für Migranten, die angeblich oder tatsächlich aufgrund von russischem Druck die finnische Grenze überschreiten. “Die nationale Sicherheit hat immer Priorität”, stellt die Ministerin klar. Der AfD-Sicherheitsexperte Martin Sichert kommentiert diese Klarheit wie folgt: “Von dieser Vernunft und diesem Realitätssinn könnte sich die Bundesregierung ein paar Scheiben abschneiden. Für die Ampel hat immer nur die schrankenlose Einwanderung Vorrang; das Wohlergehen der eigenen Bürger ist unerheblich. Doch auch Deutschland wird seinen irrationalen Sonderweg nicht mehr ewig weiterverfolgen können. Die große Mehrheit der Bürger will eine grundlegende Änderung der Migrationspolitik, und die AfD wird diese durchsetzen. Auch für uns hat die nationale Sicherheit unbedingte Priorität – nicht die woke Migrationsagenda.“ (TPL)

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