Foto: Katrin Göring-Eckardt (Archiv) (via dts Nachrichtenagentur)

War klar: Göring-Eckardt gegen “Einfrieren” des Ukrainekrieges

Wenn sich hier eine Partei immer mehr als Kriegspartei präsentiert, dann ist das die grüne Partei. In keiner anderen Partei gibt es so viele anti-russische Rassisten, das hätte früher wohl nur die bösen Jungs getoppt:

Die Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt (Grüne), hat den SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich für seine strategischen Ziele im Ukrainekrieg scharf kritisiert. “Wer wie Rolf Mützenich den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine einfrieren will, gibt dem Aggressor nach und verlangt von den Menschen in der Ukraine, sich einem Diktator zu unterwerfen”, sagte sie der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Freitagsausgabe).

Die Fehler der jahrzehntelangen falschen Russlandpolitik dürften nicht wiederholt werden. “Das kann nicht die Politik dieser Bundesregierung 2024 sein”, so Göring-Eckardt.

Mützenich hatte in der Bundestagsdebatte über den Taurus-Marschflugkörper am Donnerstag gefordert, man möge nicht nur über Waffensysteme debattieren, sondern auch darüber, wie man den Krieg “einfrieren und später auch beenden kann”. Selbst in der Koalition sei in der Debatte manches Maß verloren gegangen, so Mützenich.

Einen Krieg beenden, geht für die Grünen also gar nicht. Wenn dieser – noch nicht – im eigenen Land stattfindet und man nicht persönlich davon betroffen ist – zum Beispiel durch einen Fronteinsatz, kann man auch so dreist daherreden.

In der “Berliner Zeitung” hat der Regisseur Stefan Suschke in einer scharfen Polemik gefordert, dass auch deutsche Politiker mit der Waffe an der Front dienen sollten. Das schreibt er in einem Brief an einen der bekanntesten “Kriegsfreunden” der Grünen:

“Sehr geehrter Herr Hofreiter,

Ich finde es gut, dass Sie endlich Seit an Seit mit Herrn Röttgen und Frau Strack-Zimmermann marschieren. Da wird deutlich, dass auch ein ungedienter Grünen-Politiker sein patriotisches Herz auf dem richtigen Fleck hat. Ich finde auch, dass Sie – natürlich gemeinsam mit den anderen beiden – endlich die Waffe ergreifen sollten und unsere Freiheit am Dnjepr, also am Dnipro, um genau zu sein, verteidigen sollten. (Das hat ja am Hindukusch auch so gut geklappt.) Außerdem ist es gut, dass man gegen die Russen endlich mal auf der richtigen Seite steht und diese Schmach des verlorenen Weltkriegs ausmerzen kann.”

Wirklich sehr lesenswert

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