Transgenderhype (Bild: shutterstock.com/Katya Rekina)

Während England Pubertätsblocker-Verbot verhängt, tobt hierzulande der Transgenderhype

Der britische Gesundheitsdienst NHS stoppte in der vergangenen Woche die Vergabe von Pubertätsblockern an Kinder. Während andere Länder beim Genderwahnsinn innehalte, dem britischen Beispiel folgen und so die trans-affirmative Behandlung von Kindern weiter in die Defensive gerät, tobt sich in Deutschland der Transgenderhype weiterhin aus.

Der britische Gesundheitsdienst NHS hatte vergangene Woche die Verschreibung von Pubertätsblockern an Minderjährige mit sogenannten Geschlechtsidentitätsstörungen verboten. Welche menschenverachtende Akteure hinter dem Riesengeschäft des Transgenderhypes stecken, das machte der US-Journalist Michael Shellenberger in seinem über 200 Seiten starkes Dokument öffentlich. Gesprächsmitschnitten und internen Aufzeichnungen aus den Reihen des Weltverbands für Transgender Gesundheit (WPATH). WPATH ist eine der weltweit führenden privaten Trans-Lobbygruppen und gibt Leitlinien für Ärzte heraus, damit diese Trans-Patienten möglichst affirmativ behandeln – sie also in ihrer selbstgestellten Diagnose „trans“ bestätigen. Viele Kliniken, auch hier in Deutschland richten sich nach den WPATH-Richtlinien.

Der WPATH-Leak offenbart Menschenverachtendes: Die ebenso ideologisch verblendete, wie geschäftstüchtige Trans-Lobby macht minderjährige Patienten vorsätzlich zu Opfern. So berichtet ein Arzt  von einer Transperson – bei diesen handelt es sich in der überwältigenden Mehrheit um Mädchen –  die infolge ihrer Hormonbehandlung Leberkrebs entwickelte und daran starb. Ein anderer Arzt führte bei einem 16jährigen Mädchen eine Brustamputation durch, obwohl er wusste, dass die junge Frau aufgrund der Hormone an Leberkrebs erkrankt war. In mehreren Fällen wurden Genitaloperationen bei Menschen mit Schizophrenie und dissoziativer Identitätsstörung durchgeführt. Mehrere Ärzte räumten darüber hinaus ein ,  dass ihren minderjährigen Patienten und deren Angehörigen die gefährlichen Konsequenzen dieser Behandlungen nicht bewusst waren.

Während in den englischsprachigen Medien der WPATH-Skandal massiv thematisiert wurde – mehrfach war dort sogar vom Medizin-Skandal des Jahrhunderts die Rede –  herrscht  im deutschen Qualitätsmedienblätterwalt Stille. Während hierzulande weiterhin mit aller links-woken Macht der Transgenerhype vorangetrieben wird, gibt es andernorts bereits erste gesundheitspolitische Reaktionen auf den WPATHl-Leak.

Neben der britischen Gesundheitsbehörde, die unteranderem mit Verweis auf den eklatanten Datenmangel über die Nebenwirkungen von Pubertätsblockern diese nun verboten hat,  hat auch der irische Gesundheitsdienst sich bereits von WPATH-Leitlinien distanziert.

In Kansas lobte die republikanische Senatorin Beverly Gossage den Beschluss des NHS gegenüber ihren Parteikollegen als positives Beispiel und erklärte, England habe deutlich gemacht, dass für betroffene Kinder eine Psychotherapie der geeignetste Weg sei und es  für den Nutzen der Pubertätsblocker keinen wissenschaftlichen Nachweis gebe. In dem Bundesstaat ist ein Gesetz geplant, Kinder vor transgender-medizinischen Eingriffen zu schützen.

Und auch in Georgia verwies Senator Ben Watson von den Republikanern auf die Entscheidung des NHS, als er seiner Ankündigung Nachdruck verlieh, den restriktiven Kurs gegen die Transgender-Medizin weiter verschärfen zu wollen.

Im besten Deutschland ever berichtete nahezu nur die Welt über den WPATH-Leak und die britische Reaktion darauf. Nachdem die Zeitung beim deutschen GKV-Spitzenverband, dem Bund der Krankenkassen, nachgehakte, ob die deutsche Gesundheitspolitik ihren affirmativen Transgender-Kurs angesichts der klaren Signale aus Großbritannien überdenken würde. Wie von links-grünen Ideologen nicht anders zu erwarten, ist dies offensichtlich nicht der Fall. Die Antwort: Bei Pubertätsblockern handle es sich um Medikamente im Off-Label-Use, die für Krebserkrankungen vorgesehen seien und bei Geschlechtsdysphorie außerhalb der zugelassenen Indikation verschrieben werden, erklärte ein GKV-Sprecher. Ein Verbot des Einsatzes dieser Medikamente in der gesetzlichen Krankenversicherung ließe sich in Deutschland nicht auf bloße Zweifel an der Studienlage stützen, wie sie der englische NHS artikuliert“, so der GKV-Sprecher gegenüber Welt. Dafür müsse eine „Unzweckmäßigkeit“ nachgewiesen werden. Dazu wiederum seien dem GKV-Verband keine Studienergebnisse bekannt.

Im Klartext: Fehlende Studien zum Nutzen der Pubertätsblocker sind hierzulande kein Hinderungsgrund für deren Einsatz der gefährlichen Medikamente. Laut Welt hält auch das unter der Fuchtle des Corona-Fürsten Lauterbach stehenden Bundesgesundheitsministerium am Off-Label-Einsatz fest.

Gegen diesen staatlich initiieren Wahnsinn, gegen den linksideologisch vorangetriebenen Genderhype stemmt sich seit Jahren die Familieninitiativ Demo für alle.

(SB)

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