"Deutsche "Schulklasse (Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock)

Islamisierungs-Extrawurst in Rheinland-Pfalz: Unterrichtsfrei für muslimische Schüler im Ramadan

Wieder einmal für das genaue Gegenteil von Integration und für die Privilegierung von Minderheiten mit maximalem Spaltungs- und Unmutspotenzial sorgt die rheinland-pfälzische rotgrüne Landesregierung: Wie “Tichys Einblick” (TE) berichtet, können zu Ramadan muslimische Schüler auf Antrag bei bestimmten Anlässen – “Prüfungen, Klausuren, Leistungsprüfungen” vom Schulunterricht befreit werden. Also praktisch immer. “Frei am Zuckerfest… Klassenarbeiten und den Sportunterricht sollen Schulen so einrichten, dass sie mit dem Ramadan harmonieren… Malu Dreyers Rheinland-Pfalz passt sich den Vorgaben des islamischen Fastenmonats an.”, kommentiert TE.

In einem von der Landesregierung herausgegebenen Faltblatt mit dem Titel „Muslimische Kinder und Jugendliche in der Schule“ wird der Umgang mit religiösen Feiertagen wie Ramadan in “gewohnt beschönigenden Singsang” dargeboten, schreibt das Magazin: „Moderne Demokratien sind von der Vielfalt der Kulturen, von Toleranz, dem Austausch von Erfahrungen sowie von der Bereitschaft zu gegenseitigem Vertrauen geprägt“. Und die Verfasser schränken den Norm gebenden Charakter ihrer Schrift ein: „Die Anregungen … verstehen sich als Grundlage und Leitfaden für das Erarbeiten von Lösungen, die Lehrkräfte … Schüler sowie Eltern jeweils gemeinsam für ihre Schule finden müssen.“

Grundfalsch verstandene “Toleranz”

Als weiteres Beispiel einer grundfalsch verstandenen Toleranz, die sich eben nicht nur in proaktiv “halal” gehaltenem Kantinenessen, in (kürzlich in NRW erfolgten) Appellen zum Trinkverzicht auch für nichtmuslimische Schüler zu Ramadan oder im Bejubeln von Kopftüchern als Zeichen angeblicher “Vielfalt” manifestiert, sondern auch in der Anbiederung an religiöse und traditionelle Alltagsvorschriften, präsentiert sich auch hier wieder eine Politik der Unterwerfung, die vor allem eine Botschaft aussendet: Muslime, macht hier, was Ihr wollt und wann Ihr es wollt… wir legen euch bei NICHTS Steine in den Weg! Regeln, die für alle gelten, sind für Euch im Zweifel ausgesetzt! Was immer Ihr wollt und fordert, wir sagen zu allem ja und nicht mehr Amen und nehmen uns selbst soweit zurück, dass Ihr es hier so prophetenkonform wie möglich habt! Aber bitte, bitte, bitte denkt nicht von uns, wir wären irgendwo rassistisch oder diskriminierend!

Natürlich soll nicht nur durch komplette Suspendierung der Schulpflicht im Fastenmonat, sondern auch im Schulsport den besonderen Umständen Rechnung getragen werden: „Auch die Belastungen im Sportunterricht sollen diesen Rahmenbedingungen angepasst werden.“ Formell teilt das Bildungsministerium in Mainz gegenüber TE zwar mit, eine vollständige und durchgehende Befreiung für den 30-tägigen Ramadan gebe es nicht; doch erstens fallen fast immer irgendwelche “Leistungsprüfungen” an, und zweitens soll im Zweifel besondere Zurückhaltung geübt werden. Zudem sollen, laut Broschüre für die Schulen, “bei der Planung von Schulfahrten und der Festlegung von Praktika, Schulfesten und ähnlichem seitens der Schulen auch die Zeiten des Ramadan wenn möglich berücksichtigt werden.“ TE bringt das Resultat dieser vermeintlichen Handlungsempfehlung in Gestalt eines Faltblatt auf den Punkt:  Letztlich übt Dreyers Landesregierung Druck auf Schulen aus, sich an den Ramadan anzupassen – auch wenn sie das mit ihren Formulierungen verschleiert. (TPL)

91ca043110dd4fde886df03e4920f4ce

Entdecke mehr von Journalistenwatch

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen