Sollte erst einmal seinen eigenen CDU-Saustall aufräumen, bevor er gegen die AfD lästert: Hendrik Wüst (Foto:dtsNachrichtenagentur)

Super-Heuchler in der Wüst-CDU: Selbst das Land verraten und verkaufen, aber mit dem Finger auf Krah & Co. zeigen

Der Merkel-Jünger und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht sich zwar bereits als künftiger Bundeskanzler, sein CDU-Verband rutscht jedoch immer tiefer in den Skandal um eine Schleuserbande hinein, in den auch CDU-Leute verwickelt sind. Die Bande um zwei Kölner Rechtsanwälte lockte mit „Zugang zu erstklassigen Gesundheitseinrichtungen auf Weltklasse-Niveau“, einem „kostenlosen Unterricht in Schulen und Universitäten mit Lehrveranstaltungen in Englisch“ oder einem „Anspruch auf (die deutsche) Staatsbürgerschaft“ nach acht Jahren reiche Ausländer, vor allem Chinesen, Araber und Inder an. Für bis zu 360.000 Euro verschaffte sie ihnen eine mindestens zeitweilige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland.

Der CDU in NRW ließ die Bande über 50.000 Euro an verschiedene Kreisverbände und die Junge Union zukommen. In der Partei gibt man sich nun nach außen aufklärungswillig. Die Spenden seien über einen langen Zeitraum aus dem Kreis der Schleuserbande an die Partei geflossen, teilte ein CDU-Sprecher mit. Die Kreisverbände seien aufgefordert worden, sämtliche Zahlungseingänge der vergangenen zehn Jahre nach Spenden eines der Beschuldigten und dessen Firmennetzwerk zu prüfen.

Doppelmoral auch bei der SPD

Die Rückmeldungen seien bis zum gestrigen Freitag angefordert worden. Gerade die Union, die sich im Rahmen ihrer antidemokratischen Brandmauer-Politik so genüsslich an der Hetze gegen den AfD-Politiker Maximilian Krah wegen des Verdachts auf Spionage für China beteiligt, hat nun also höchstwahrscheinlich selbst Gelder von Kriminellen einkassiert, die sich mutmaßlich mit Hilfe mindestens eines CDU-Politikers den Zugang zu Ausländerbehörden ergaunerten, um reichen Chinesen der Weg nach Deutschland zu ebnen.

Wie viele davon im Dienst des chinesischen Staates standen und damit einen Fuß nach Deutschland bekamen, wird man wohl nie erfahren. Im Gegensatz zu den Spionage-Vorwürfen gegen Krah, beruhen die Anschuldigungen gegen die CDU in NRW auf soliden Ermittlungsergebnissen, die man nicht einfach abbügeln kann. Trotzdem ist natürlich nicht zu erwarten, dass dies auch nur ein Jota an der Verlogenheit der Partei ändern wird. Was dubiose Verbindungen nach China betrifft, mit der man der AfD am Zeug zu flicken versucht, sollte sich aber auch die SPD besser fein stille zurückhalten: Gerade erst wurde bekannt, dass beim von Meck-Pomms Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gegründeten “Klimastiftung” Millionengelder im Umfeld von Geheimdienstclans flossen… (TPL)

 

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