FAZ Eilmeldung (Bild: Screenshot)

FAZ weiß mehr und veröffentlicht Höcke-Urteil vor dem Richterspruch

 Da scheinen wohl Richter und Politiker ihre “Lieblingsjournalisten” vorab – vielleicht schon gestern beim gemeinsamen Abendessen – informiert zu haben: Die FAZ veröffentlicht eine Eilmeldung bezüglich des Höcke-Urteils. Dumm nur, dass es bis dato noch gar keinen Richterspruch gab. Klar ist: Das ist kein Fehler. Das ist ein weiterer journalistischer Skandal, der die Abhängigkeit, Voreingenommenheit und Tendenziosität der deutschen Mainstreammedien einmal mehr beweist.

Um 8.52 Uhr, kurz vor Beginn des vierten Prozesstags gegen den AfD-Politiker Björn Höcke, an dem das Schandurteil fallen soll, meldete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ) in einer Eilmeldung den angeblichen Ausgang: Höcke sei zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Ebenso skandalös wie entlarvend: Die FAZ veröffentlichte die Meldung, ehe der Schauprozess gegen Höcke überhaupt begonnen hatte. Höcke veröffentlich auf X nachfolgenden Post:

Erst nach einer Stunde löschte die FAZ-Redaktion den falschen Text und postet kleinlaut:

faz

Einmal mehr dürfte klar sein: Das ist kein Fehler. Das ist ein journalistischer Skandal. Und es zeigt nicht nur die Dreistigkeit der Neigungsmedien, sondern auch deren Abhängigkeit, Voreingenommenheit und Tendenziosität. Den kümmerlichen Restbestand von Journalismus hat die FAZ somit mutmaßlich – wie das Relotiusblatt der Spiegel bereits vor Jahren – endgültig verspielt. Inwieweit es angesichts einer solchen verleumderischen Aktion auch zu einem juristischen Nachspiel kommt, wird sich zeigen.

Aktuell versucht das Systemblatt t-online den FAZ-Skandal kleinzuschreiben und skandalisiert, dass Björn Höcke die “FAZ”-Meldung aufgegriffen habe und diese genutzt habe, “um allgemein über den Journalismus herzuziehen”.

In den sozialen Medien fragt man sich indes, ob es eventuell ein Abendessen mit Verfahrensbeteiligten gegeben habe.  Andere wiederum kommentieren ihre tiefe Verachtung für die FAZ:

“Was habt Ihr Bekloppten eigentlich noch so vorbereitet? Also echt, tiefer könnt Ihr nicht sinken.”

“Ein Versehen? Wer soll das glauben? Millonen Menschen haben es gelesen und das bewirkt genau das was es sollte. Dass der Artikel dann zurückgezogen wird, kann den Schaden nicht mehr heilen.”

“Es ist unglaublich, wie tief der Journalismus gesunken ist. Und mit ihm sinken die Leser, die Ihr mal hattet, die aus den Abos verschwinden und lieber sich anderweitig informieren.”

usw. usw. usw.

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