Foto: Yvonne Magwas (Archiv) (via dts Nachrichtenagentur)

AfD bald alleine im Bundestag?

b32107fda4d34a90a51d3f33283ec3a9

Wer hier und da mal die Debatten im Bundestag verfolgt, die manchen wohl eher an einen Affenzirkus erinnern, wird feststellen, dass bei jeder Rede, die ein AfD-Politiker hält, die Linken und Grünen mit ihrem beleidigenden Gebrüll, versuchen, diese zu stören und herabzuwürdigen. Jüngstes Beispiel: Bei der Rede von Chrupalla meinte jemand aus der linken Ecke, er wäre von der Biene Maja gestochen worden (als Hinweis auf das Attentat auf den AfD-Politiker). Widerlich, unerträglich.

Aber diese Dame hier, scheint so etwas zu überhören:

Bundestagsvizepräsidentin Yvonne Magwas (CDU) fordert eine Verschärfung des Ordnungsrechts im Bundestag. “Ich glaube, man muss beispielsweise viel mehr mit dem Instrument des Ordnungsgeldes arbeiten statt mit dem Ordnungsruf”, sagte die Politikerin der Wochenzeitung “Das Parlament”, die von der Bundestagsverwaltung herausgegeben wird.

Die Debattenkultur im Bundestag sei viel rauer geworden, sagte Magwas. “Ordnungsrufe werden von AfD-Abgeordneten quasi als Trophäen betrachtet, mit Diffamierungen werden Grenzen des Sagbaren verschoben.”

Magwas verwies auf Gespräche zwischen “Koalition und demokratischer Opposition” über eine Novellierung der Geschäftsordnung des Parlaments. Die Gespräche seien inzwischen in einer “sehr konkreten Phase”.

Mit Blick auf die Umfrageerfolge der AfD in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sagte Magwas, dass sich ein Großteil der Menschen “unserer Demokratie sehr eng verbunden” fühle. “Darum bleibe ich dabei: Wir haben eine wehrhafte Demokratie.” Nichtsdestotrotz müsse man sehr genau schauen, welche Instrumente die wehrhafte Demokratie habe. “Das heißt beispielsweise auch Prüfung des Entzugs der staatlichen Parteienfinanzierung oder eines Verbotsverfahrens”, führte die 44-Jährige aus.

Jetzt wissen wir wenigstens, wo man Frau Magdas einordnen kann. Willkommen in der DDR, willkommen bei der SED 2.0. (Mit Material von dts)