Petr Bystron, AfD - Screenshot Facebook

Nach Hausdurchsuchung – Ekelhaft: Staatsanwalt gibt private Unterlagen von Bystrons Mutter an die Presse

Nach der Großrazzia gegen AfD-Politiker Bystron berichten Medien wie die Welt jetzt über die Fundstücke: Uralte Finanzunterlagen von Bystrons Mutter, die erkennbar nichts mit den Ermittlungen gegen ihn zu tun haben.

Von Johann Leonhard

 „Seriennummern von Goldbarren und Kontoauszüge ausländischer Konten“ – das sind die verdächtigen Fundstücke, die die Wochenzeitung Die Welt ihren Lesern präsentiert.  Hat man Bystron jetzt also endlich erwischt?

Weit gefehlt. Bystron erklärt dem Welt-Journalisten die vermeintlich verdächtigen Asservaten so:„Die Unterlagen zum physischen Gold sowie den Konten meiner Mutter bewahre ich, weil ich vom Gericht zu ihrem Vormund bestellt bin.“

Weiter erklärt er, dass seine Mutter „lange Jahre Inhaberin einer Zahnklinik in der Schweiz“ war, die Wertsachen von ihr  also „legal erworben“ wurden.

Hinzukommt: Die Unterlagen sind teils über 10 Jahre alt und beziehen sich auf die Jahre vor 2013, als die AfD noch gar nicht gegründet war.

Alle diese Punkte zeigen: Die Staatsanwaltschaft hat private Unterlagen an die Presse weitergeleitet, die erkennbar und zweifellos nichts mit den Ermittlungen gegen Bystron zu tun haben. Warum tut sie das?

Wenn es noch eines Belegs bedurft hätte, dass die Kampagne gegen den AfD-Spitzenkandidaten als schmutziges Wahlkampfmanöver zu sehen ist, findet man ihn hier.

Gemessen an den schweren Vorwürfen gegen Bystron hätte man doch zumindest erwarten dürfen, dass irgendwelche Bargeldverstecke mit zigtausend Euro (oder Rubel!) unbekannter Herkunft sichergestellt werden.

Nach der Durchsuchung von einem halben Dutzend Immobilien mit einer Heerschar von Polizisten sind die Uralt-Unterlagen der Mutter das Beste, was sie finden konnten? Es ist schon ein wenig enttäuschend.

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