So fröhlich ist die Ruinierung Deutschlands : Lindner & Habeck: Das Pleite-Duo (Foto:Imago)

Jetzt auch die BASF: Die grüne Deindustrialisierung Deutschlands lässt kein Stein auf dem anderen

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Wie exzellent die grüne Politik „wirkt“, lässt sich wie unter einem Brennglas in Ludwigshafen beobachten, wo sich die BASF schrittweise zurückzieht – weil der Chemieriese keine Möglichkeit mehr sieht, in Ampel-Deutschland noch wettbewerbsfähig produzieren zu können. Was zwei Weltkriege, Inflation und der Kalte Krieg nicht geschafft haben, gelang Robert Habeck in gut zwei Jahren: Nämlich einen Großkonzern annähernd zur Aufgabe zu zwingen, der über 150 Jahre lang symbiotisch mit Ludwigshafen und der gesamten Rhein-Neckar-Region verbunden war. Um angesichts der politisch verschuldeten Energiepreis-Explosion Kosten zu sparen, will BASF den Verkauf von Ammoniak-, Methanol- und Melaminanlagen einleiten.

Dies wurde bereits im Februar letzten Jahres angekündigt, hat die Ampel aber ebenso wenig aufgerüttelt wie die bittere Bilanz des scheidenden BASF-Chefs Martin Brudermüller: „Das alte deutsche Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Die Luft ist raus.“ Das Unternehmen verdient überall auf der Welt Geld – außer in seinem Heimatland, wo es ihm durch eine völlig wahnwitzige Politik systematisch unmöglich gemacht wird. Die Folgen sind die Flucht nach China oder die USA, Stellenabbau, Investitionsstopp und das Abstoßen hochmoderner Produktionsanlagen, in der Hoffnung, dass diese noch jemand anderem nützlich sein könnten – allerdings in einem anderen Land, denn die Anlagen werden ab- und woanders wieder aufgebaut. „Wir freuen uns, diese Weltklasse-Anlagen in unser Portfolio aufzunehmen“, erklärte Ronald Gale.

Unwiderruflicher Untergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland

Der Präsident von International Process Plants, das die Abwicklung übernehmen soll, ergänzt: „Sie bieten signifikante Chancen für Firmen, die bestehende Produktionskapazitäten mit hocheffizienten Anlagen ausbauen möchten.“ Rüdiger von Watzdorf, Senior Vice President Technology bei BASF meinte, der Verkauf biete „eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Lösung für den Einsatz dieser Produktionsmittel und bringt der globalen Prozessindustrie erhebliche Vorteile“. Tatsächlich handelt es sich um hochmoderne und umweltverträgliche Anlagen, die eigentlich sogar im grünen Sinne sind. Doch das alles nützt nichts mehr. Die Appelle von Michael Vassiliadis, dem Chef der Industriegewerkschaft IGBCE und BASF-Aufsichtsrat, Ludwigshafen müsse „Herz und Hirn der BASF bleiben“, gingen ins Leere, weil sie völlig unrealistisch waren.

Umso zutreffender war seine Feststellung: „Wenn uns die Grundstoffchemie wegbrechen würde, hätte das schwerwiegende Folgen für die weitere Wertschöpfungskette.“ Genau dies geschieht gerade. Und die Ampel-Regierung unter ihrem sedierten Kanzler Olaf Scholz und ihrem völlig fachfremden, dafür aber ideologisch verbohrten Wirtschaftsminister Robert Habeck schaut diesem unwiderruflichen Untergang des Wirtschaftsstandortes Deutschland, der einst von aller Welt beneidet wurde, tatenlos zu. BASF ist dabei nur eines der bekanntesten Beispiele für die Folgen einer Politik, die so schädlich ist, dass sie kein Feindstaat effektiver praktizieren könnte. (TPL)