Armin Schwarz (Bild: Gerd Seidel (Rob Irgendwer); siehe Link; CC BY-SA 3.0)

“Klares Zeichen der Verbundenheit“: Hessen will Ukrainisch an Schulen als zweite Fremdsprache einführen

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Die Anbiederei kennt keine Grenzen mehr: Anstatt einen fundierten Deutschunterricht zu forcieren, will die Bildungswüste Hessen als erstes Bundesland Ukrainisch an Schulen als zweite Fremdsprache einführen.

Deutsche Schüler haben in der Leistungsstudie Pisa historisch schlecht abgeschnitten. In allen untersuchten Bereichen fielen die durchschnittlichen Leistungen auf den niedrigsten je ermittelten Stand. Im schwarz-rot regierten Hessen ist der Bildungsstand der staatlich beschulten Schüler zwar nicht so grottenschlecht wie in  Brandenburg, Berlin oder Bremen, es reicht fürs Ein- und Ausatmen.

Anstatt sich um die marode Bildung der hessischen Schüler zu kümmert, ist Hessens CDU-Kultusminister Armin Schwarz dabei, ein „klares Zeichen der Verbundenheit“ mit der Ukraine zu setzten und als erstes Bundesland nach eigenen Angaben Ukrainisch als zweite Fremdsprache an Schulen einführen. Immer wieder müssen laut Schwarz ukrainische jugendliche Kriegsflüchtlinge mangels einer zweiten Fremdsprache das Gymnasium etwa zugunsten einer Realschule verlassen und damit zunächst auf das Abitur verzichten.

Beifall bekam der CDU-Funktionär bereits vom ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev. Der bezeichnete die offen zur Schau getragene Selbstaufgabe als „eine Anerkennung des Ukrainischen als wichtige europäische Sprache“. Es werde junge ukrainische Kriegsflüchtlinge hier entlasten „und allen anderen Ländern in Deutschland ein gutes Vorbild sein“.

Den Vorschlag, Russisch neben Englisch als zweite Fremdsprache den mehrheitlich Russisch sprechenden Ukrainer für die gymnasiale Oberstufe zu erlauben, kommt nicht in Frage, da es als „Sprache des Kriegsgegners“ für die meisten ausscheide, erklärte das durchgeknallte hessische Kultusministerium.

Diese Anbiederei an die Ukraine können viel Kommentatoren nicht mehr verstehen.

“Reicht es nicht, dass wir Milliarden von unserem Steuergeld in die Ukraine schaffen, Waffen, die wir eigentlich selbst benötigen würden, Millionen von Ukrainern mit Bürgergeld versorgen.? Wie wird es uns denn gedankt? Die Forderungen werden immer unverschämter, arbeiten wollen sie auch nicht bei uns. Und jetzt sollen wir auch noch die Sprache lernen? Gehts noch?”

“Was ist das für ein Blödsinn? Französisch und Spanisch sind Weltsprechen, damit kann man was anfangen. Mit Latein kann man studieren. Ukrainisch ist Vergeudet Zeit! Die sollen deutsch lernen wenn sie hier leben wollen und wir sind mit denen höchstens über das Bürgergeld verbunden welches die erhalten.”

“Nicht nachvollziehbar. Es wird irgendwie alles immer dümmer in Deutschland.”

(SB)