Deutschland verglüht, trotz Hochwasser und Dauerregen (Foto: Von PhotoAdventure Studio)

System-Meteorologen im Klima-Delirium: Jetzt soll auch der Mai viel zu warm gewesen sein

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Diese Woche geht ein Mai zu Ende, der größtenteils verregnet und so lausig kalt war, dass diejenigen, die sich solche Extravaganzen in Ampel-Deutschland noch leisten können, sogar zeitweise die Heizung anstellten. Aber das interessiert die hauptberuflichen Klimahysteriker natürlich nicht. Mittlerweile gehört es zu den obligatorischen Meldungen am Ende eines jeden Monats, ihn als den wärmsten seit Beginn irgendwelcher Aufzeichnungen zu verkünden. Damit sollen natürlich die vermeintlich dramatischen Auswirkungen der angeblich menschengemachten Erderwärmung aufgezeigt werden.

Demnach soll nun auch der Mai 2024 der wärmste seit 2018 und der zweitwärmste seit über 60 Jahren gewesen sein. Mit 15,3 Grad liegen die gemittelten Temperaturen über zwei Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Dies scheine überraschend, „denn zumindest gefühlt ist es in diesem Monat nicht besonders warm gewesen“, heißt es immerhin. Damit die Rechnung trotzdem aufgeht, müssen nun die Nächte herhalten. Die seien nämlich mit 10 Grad und mehr zu mild gewesen. Regional habe es sogar eine sogenannte Tropennacht mit Frühwerten von 20 Grad gegeben. Die mittlere Tiefsttemperatur liege mit 9,6 Grad rund zwei Grad über dem Klimamittel und übertreffe damit sogar noch diejenige von 2018.

Barer Unsinn

Damit nicht genug, wird gleich der gesamte Frühling dieses Jahres zum wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen ausgerufen, obwohl es im März und April ähnlich kühl und regnerisch wie im Mai war. Die endgültigen Werte stünden zwar erst in ein paar Tagen fest, nach den zu erwartenden Temperaturen bis zum Monatsende werde die Durchschnittstemperatur des Frühlings bei etwa 10,8 Grad liegen. Das seien zwei Zehntel Grad mehr als im bisher wärmsten Frühling 2007.

Hier zeigt sich wieder einmal der bare Unsinn dieser Messungen und Schlussfolgerungen. Aus unzähligen Aufzeichnungen biegt man sich willkürlich irgendwelche Zeiträume und Daten zurecht, mit denen man „beweisen“ kann, was immer man will. Daraus folgen natürlich die üblichen Warnungen, dass „wir“ noch viel mehr gegen den Klimawandel tun müssten, wenn wir nicht alle verglühen wollen und die Welt untergeht. Glücklicherweise verliert dieser absurde Popanz mehr und mehr seinen Schrecken, weil er sich so völlig von der Realität der Menschen unterscheidet, dass ihnen klar wird, wie unseriös das Ganze ist und welche Absichten eigentlich dahinterstecken. (TPL)