Nicole Höchst MdB; Bild: Nicole Höchst
Nicole Höchst (MdB) vom AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz

Höchst brisant: Das Empörium steht Kopf und gehört endlich abgewählt!

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Ob Partygesänge von Sylt oder Trauerbekundungen Mannheim: Das Machtkartell dreht und wendet alles gegen die Opposition. Doch die, die genug haben von der Heuchelei der “Musterdemokraten”, von ihrer deutschlandfeindlichen Politik und ihrer andauernden Unterdrückung Andersdenkender, erheben zunehmend die Stimme / von Nicole Höchst

Dem Thema, das jetzt gerade in Deutschland anscheinend die größte Sorge bereitet, widmet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” doch tatsächlich eine interaktive Karte.  Ist irgendjemandem Selbiges je für Terroranschläge, Messermetzeleien oder Vergewaltigungen oder Angriffe auf Politiker bekannt? Nein. “L’amour Toujours” und die damit verbundenen „Rassismusprobleme“ sind die größte Sorge des Politmedienkartells. Wenn wir so weit sind, ist die Zahnpasta allerdings schon aus der Tube. Es führt kein Weg mehr zurück. Natürlich kann man nun eine Verbotsdebatte führen. Denn das tut das Politmedienkartell in jedem Fall lieber, als sich mit den Ursachen für das Symptom auseinanderzusetzen.

Wann sind “Ausländer raus”-Rufe strafbar? Ablehnung und Verachtung kundzutun, sei noch keine Volksverhetzung, sagen Richter. Für die Augsburger Justiz gehört mehr dazu, nämlich zum Hass aufzustacheln, Gewalt- und Willkürmaßnahmen zu fordern oder Ausländer “unter Verletzung der Menschenwürde” zu beschimpfen. Das konnten die Ermittler zum Beispiel beim ebenfalls inkriminierten Landsberger Fasching nicht feststellen. Manchmal wird die Justiz aber sogar dann aktiv, wenn die Hetzparole gar nicht gerufen wird, sondern nur das Lied erklingt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt in einem Fall, in dem “L’Amour Toujours” ohne Textbegleitung eingespielt wurde – beim politischen Aschermittwoch der AfD in Rödermark. Die dortige AfD verwendete den Refrain des Songs als Tusch, als ein Redner “millionenfache Remigration” forderte. Die Veranstalter sprachen auf Anfrage des “Hessischen Rundfunks” von einem “schwarzhumorigen Scherz”. Die Ermittler sahen dagegen “den Anfangsverdacht der Volksverhetzung erfüllt.“

Sylt als Chiffre der bösen Rechten

Schnell wird nun beklagt, dass der Song nun auch in nicht umgedichteter Form zur Chiffre der bösen Rechten geworden ist und nun zu deren Erkennungsmerkmal avanciere. Kann ja alles sein; mit meinen 54 Jahren kenne ich mich in der Partyszene nicht mehr so aus. muss ich auch nicht. Aber so langsam erkennen auch die Verbots-Schreier, dass es sich nicht um ein Randphänomen von rechts handelt, denn der Song erobert gerade die Charts: „Das Problem: Der Song avancierte inzwischen zum geheimen Erkennungszeichen unter Rechtsextremen und ist nun eben – siehe Charts – in der Breite der Gesellschaft angekommen”, so “Nordbayern.de” fassungslos.

Wovor man nun seitens der Filzokratie am meisten Angst hat: Vielleicht ist in der Breite der Gesellschaft angekommen, dass man sich mittels zivilen Ungehorsams auflehnen kann gegen mißliebige Politik der Exekutive und damit erst Recht des Politikmedienkartells. „Wie GfK Entertainment am Freitag mitteilte, erreichte der Partysong den achten Platz. In den deutschen iTunes-Charts von US-Riese Apple ist das Lied gleich doppelt vertreten: Die Small-Mix-Version kletterte binnen kurzer Zeit auf den ersten Platz und ist dicht gefolgt von der Standard-Variante auf dem dritten Rang.“ (Quelle:ibidem.) Uuups! Das sind viele. Da kann man schon mal Angst um die Deutungshoheit der Realitäten hier in Deutschland bekommen. Vielleicht ist der Deutsche von Haus aus kein Demogänger… aber die Musikpräferenz und damit eine politische Botschaft auszudrücken, geht anscheinend doch?

Großes Experiment

Wie kann also die dem Kartell mißliebige Meinungsäußerung dennoch gestoppt werden? Die Aussage „Ausländer raus“ sei nicht strafbar, hätte das das Bundesverfassungsgericht gesagt, ordet “Welt online” ein. Jedenfalls ist die Rechtslage wohl gar nicht so eindeutig, wie das Kartell das gerne hätte. Hier beispielsweise wird das Thema sehr differenziert erörtert. Man macht derweil medial und juristisch auffällig eine größeres Gewese um das Singen und Abspielen dieses Liedes mit und ohne veränderten Text, als um Messermorde, Gruppenvergewaltigungen und all die anderen großartigen Errungenschaften der von der Exekutive und dem Kartell verordneten Buntheit hier im Lande.

Das deutsche Volk wird derweil ungefragt weiter Experimenten unterworfen. Über einem davon, nämlich den feuchten Traum der Globalisten “Migration”, schrieb Vera Lengsfeld bereits 2018. Als Yascha Mounk nun am 20. Februar in den Tagesthemen ganz locker davon sprach, dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen”…. meinte er damit denn Versuch, “eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. ‘Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.’, sagte er”. Die Gegenöffentlichkeit in Deutschland war elektrisiert. Jouwatch, Ansage, Hagen Grell, PI-News, Danisch Blog, philosophia perennis, Tichys Einblick, Achse des Guten: Kein Medium der Alternativen (falls ich jemanden vergessen haben sollte, keine böse Absicht!), das das Thema damals nicht aufgriff.

Die “Umvolkung” ist eine Tatsache

Denn dass es eine geplante Umvolkung gibt, ist ja nun seit Jahren ein Thema für jedem, der sich mit der Zwangsmigration, der sogenannten „Neuen Weltordnung (NWO)“ oder Büchern wie Akif Pirinccis „Umvolkung“ oder Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ befasst. Gemeinhin wird das als „Nazipropaganda“ oder „rechtspopulistische Verschwörungstheorie“ gegeißelt. Und nun, als eine „Harvard-Legende“ die „Verschwörungstheorie“ in den Tagesthemen „einzigartiges Experiment“ nennt und somit bestätigt? Im Mainstream herrscht das yascha mounk tagesthemen.

Vielleicht liegt es daran, dass Mounk dasselbe auch schon 2015 im “Spiegel”-Interview gesagt hat (und auch damals war es dem Interviewführenden natürlich keine Nachfrage wert, wer denn dieses ständige “wir” eigentlich sein soll). Und auch in der “Rheinischen Post“, der er ein langes Interview gegeben hat, hat er genau das wiederholt; keine Nachfrage natürlich auch da. Neu ist das Thema dabei eigentlich wirklich nicht: Auch Nicolas Sarkozy hat sich schon so geäußert und kritisierte 2008 ganz offen die geplante “Vermischung der Rassen. Notfalls mit Zwangsmaßnahmen.” Verstehen Sie jetzt, warum die Systemlämmer den Ball flach halten? Und Sarkozy fügte sarkastisch an: Damit “bloß nicht noch einer merkt, was wir machen, solange es noch ein Zurück gibt. (…)“

Seltsame Veränderungen im Rechtsstaat

Denn den Deutschen wurde es übergestülpt, Einwanderungsland zu sein. Es wurde ihnen ein Maulkorb verordnet, der bewirken soll, dass jedwede Kritik am immer beklagenswerteren Zustand Deutschland in Bezug auf das veranstaltete Einwanderungschaos und „Rassismus“ einzuordnen sei. Deutschland hat genug von der Masseneinwanderung? Genug von Nachrichten über messernde Afghanen? (Googeln Sie das selbst einmal die Begriffsfolge: „Afghanen Messer“ – Sie werden staunen!) Kein Problem für die Ampel: Die Bürger bekommen mehr davon, damit sie gleich mal Bescheid wissen, dass ihre Meinung egal ist und direkt von mehr Afghanen exekutiert wird; siehe auch hier.  Das ist schon stark. Die Exekutive des Rechtsstaats soll ja laut Konstruktion desselben den Volkeswillen, der durch freie und geheime Wahlen ausgedrückt wurde, exekutieren, also ausführen.

Unter Merkel begann bereits seltsame Veränderungen im Rechtsstaat, ich habe oft darüber geschrieben. Die Ampel hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt, allen voran Frau Faeser. Unter ihrer Ägide gewinnt der Auftrag der Exekutive eine ganz neue Bedeutung. Nämlich: Die Exekutive „exekutiert“ im Wortsinne von „tötet“, cancelt und verbietet freie Meinungsäußerungen von denen sie sich und ihre Pläne bedroht sieht. Man ist so gründlich und arbeitet sich auch an Kinderbüchern und Liedern ab, die ideologisch nicht ins Konzept passen. Es sei an den Partykracher “Layla” erinnert, der ebenfalls geächtet wurde – wenn auch aus anderen Gründen.

Signal in die Fläche

Wir sind an einem Punkt angekommen in der besten Demokratie aller Zeiten, in denen man uns nicht nur vorschreibt, wie man heizen und welches Auto man fahren soll. Es geht sogar soweit, dass man Menschen unter Druck setzt, wen sie wählen sollen bzw. nicht wählen dürfen. Bürger verlieren ihre Arbeitsstellen, wenn sie sich falsch äußern. Es findet eine unverpixelte mediale Hatz statt auf junge Leute, die betrunken unliebsame Äußerungen gesungen haben. Mörder, Vergewaltiger kommen frei und sind allzurecht psychisch erkrankt und damit nicht straffähig. Es gibt Parolen, die man verbreiten darf, und sogar erlaubte „Nazis töten“-Kundgebungen gegen Rechts. Es ist auch kein Problem, wenn damit ganz unverhohlen AfDler gemeint sind, zu deren Tötung so vermeintlich „ganz satirisch“ aufgerufen wird. Wenn dann ein aufgehetzter Jugendlicher mit dem Teppichmesser zusticht, wie jüngst in Mannheim, dann gilt es – oh Wunder – gleich als psychisch krank und man geht damit wohl straffrei aus.

Was für ein Signal in die Fläche, in der Gewalt gegen Politiker (zu recht!) verteufelt wird. Es sei denn sie richtet sich gegen AfDler. Warum wir aber dennoch weitermachen, wird bei diesen Gänsehautmomenten wie vorgestern in Mannheim deutlich:

Wir waren mehr! Wir waren lauter! Bei uns standen Menschen vieler Nationen, die mit uns in Einigkeit und Recht und Freiheit zusammenleben wollen und die das Kartell nicht mit der Rassismuskeule erschlagen kann! Mannheim hat, trotz der schrecklichen Bluttat eine Woche zuvor, so vielen Hoffnung gegeben. Auch dieser Geist der Hoffnung geht nicht zurück in die Flasche. Vielleicht kann man uns in diesen Wahlen noch klein halten. Aber kein Unterdrückungssystem der Welt kann die Flamme der Freiheit, die Sehnsucht nach Recht und Gerechtigkeit, sowie das Bedürfnis nach Einigkeit besiegen.

Wir haben in den 1970er Jahren noch in der Schule gelernt: „Frankreich ist das Land der Franzosen, dort spricht man Französisch; Spanien ist das Land der Spanier. Dort spricht man Spanisch. Italien ist das Land der Italiener. Dort spricht man italienisch. Die Türkei ist das Land der Türken. Dort spricht man Türkisch. Usw.“ Und ja, Deutschland ist das Land der Deutschen und hier spricht man Deutsch. Das sollte das Normalste der ganzen Welt sein. Genauso wie es in einem Rechtsstaat mit funktionierender Gewaltenteilung normal sein sollte, dass Parlament und Regierung den Willen des Volkes ausführen und nicht Bürger im Sinne einer Ideologie erziehen und reglementieren. Es sollte in einer Demokratie auch eine echte Opposition geben, deren Positionen man nicht teilen, aber tolerieren muss.

Ich hoffe und bete, dass Europa heute weise gewählt hat für das EU Parlament! In fünf Jahren wird sonst von dem Europa, was wir kennen und lieben, nichts mehr übrig sein.

 

 

 

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach/Birkenfeld). Dort ist sie unter anderem als ordentliches Mitglied und Obfrau des Bildungsausschusses und als Sprecherin der AfD-Fraktion für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung tätig. Ferner ist sie stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Familie, Senioren und Jugend sowie für Digitales. Höchst ist desweiteren Delegierte des Deutschen Bundestages in den Europarat für die AfD-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist stellvertretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne “Höchst brisant” zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Der erste Jahrgang dieser Kolumnen ist auch in Buchform erschienen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.