Verdünnter Impfstoff, Schnelltest-Phantomabrechnungen: Der Corona-Staat lässt sich ausplündern

Wo er hinfasst, wächst nichts mehr: Gesundheitsminister Spahn (Foto:Imago/Political-Moments)

Dass diese Pandemie vor allem Abzockern, illustren Geschäftemachern und unseriösen Krisengewinnlern paradiesische Zustände bietet, das zeigte bereits das von Gesundheitsminister Jens Spahn zu verantwortende Desaster der Maskenbeschaffung, wo neben findigen Unternehmern auch Abgeordnete, Ex-Minister und befreundete Personen des Familienumfelds von Ministerpräsidenten ordentlich Kasse machten. Vom „Stamme Nimm“ erwiesen sich auch bei den Schnelltests so manche Profiteure. Doch auch bei den Impfungen kommt es zu Unregelmäßigkeiten.

Diese Woche hatte Jouwatch über die unfassbare Geldvernichtung des Staates berichtet, der jedem dahergelaufenen Amateur die Möglichkeit bietet, ohne besondere Qualifikation ein privaten Schnelltestzentrum zu betreiben – und jeden einzelnen Test (Anschaffungskosten ca. 3,50 bis 4,50 Euro) mit 18 Euro vergütet. Wo bereits wieder geöffnet ist, besteht aufgrund des nach wie vor geringen Anteils geimpfter nicht nur eine „Nachfrage“, sondern geradezu die Notwendigkeit, diese „Dienstleistung“ in Anspruch nehmen zu müssen – was Anbietern in guter Lage, bei beispielsweise 300 durchgeführten Tests pro tag, einen Monatsgewinn nach Abzug der Kosten von rund 100.000 Euro beschert.

Doch selbst dieses auf Steuerzahlerkosten bzw. Pump zulasten kommender Generationen betriebene „Geschäftsmodell“, das wie vor gut einem Jahr bei den Masken zu einer satten Umverteilung und Bereicherung weniger führt –  dank unfähigster Politiker und einer pervertierten pandemischen Ersatz-Staatswirtschaft – ist manchen Absahnern und Raffkes noch nicht „lukrativ“ genug. Recherchen verschiedener Medien, über die „Focus“ berichtet, zeigen, wie unkontrolliert hier Geld für nichtdokumentierte Leistungen rausgehauen wird: „Die von den Testbetreibern eingereichten Abrechnungen werden von keiner Behörde geprüft, und Testbetreiber melden hunderte Abstriche zu viel„, so der Vorwurf. Es handelt sich um keine Einzelfälle.

Gestreckter Stoff wie bei Drogendealern?

Dubioses geschieht auch an der Impffront. So scheint es jetzt in einem Bayreuther Impfzentrum zur Verabreichung von gestrecktem Corona-Impfstoff gekommen sein: Rund 600 Menschen waren dort am 14. Mai mit stark verdünnten Pfizer/Biontech-Dosen geimpft worden; das Verhältnis zwischen isotonischer Kochsalzlösung und Vakzin sei viel zu groß gewesen. Nun können deshalb, so berichtet „Bild„, „nicht ausgeschlossen werden“, dass eine zu geringe Impfdosis pro Kopf gespritzt wurde – weshalb die betroffenen Verdachtsfälle zur Blutabgabe bestellt wurden, um die Konzentration der Antiköper zu ermitteln und Rückschlüsse auf die erhaltene Dosierung ziehen zu können, so das Landratsamt Bayreuth.

Offiziell ist hier zwar von einer Panne die Rede – doch wenn es sich um eine vorsätzliche „Panschung“ und Streckung von Impfstoffen gehandelt haben sollte, dann war dies womöglich nicht der erste Fall; zumal dieser nur durch einen Zufall entdeckt wurde. Die Priorisierung entfällt ja erst übernächste Woche (und auch dann besteht noch keine Garantie für einen schnellen Termin zum Erhalt des gewünschten Impfstoffs, sofern es sich um ein mRNA-Serum und nicht den Ladenhüter Vaxzevria von AstraZeneca handelt) – und in den letzten Monaten war, bedingt durch die geschürte Hysterie und Angstverhetzung, der Run auf vorzeitige Impfung besonders groß. Er ist es bei vielen gutgläubigen und der Logik des Impfregimes folgenden Bürgern nach wie vor.

Handelt es sich hier also womöglich um eine Analogie zur Drogenszene – wo die Opfer langsam mit reinem Stoff angefixt werden und dann nach und nach mit gestrecktem Material betrogen werden? Der Staat als Spritzendealer, die Pharmalobby als die drahtziehenden Großverdiener im Hintergrund – und die verschreckten und eingeschüchterten Angstbürger als Junkies, die ihren nächsten Schuss gar nicht abwarten können? (DM)