Modellflugzeug (Bild: shutterstock.com/Discovod)

Muslimische Herzlichkeit: Konflikt am Essener Islam-Friedhof mit Flugmodell-Sportlern nimmt zu

Wie „gut“ es mit der islamischen Nachbarschaft funktioniert, das dürfen die Essener immer und immer wieder erfahren. Aktuell haben die Essener Flugmodell-Sportler ihre multikulturelle Freude: Es geht um wiederkehrende massive Anfeindungen durch Besuchern des angrenzenden islamischen Friedhofs sowie andere „Scherereien“ wie Flugzeugdiebstahl und Entwendung von Bargeld oder teurem Zubehör.

Das Islamische Bestattungsfeld des Hallo-Friedhofs in Essen gehört zu den größten in Deutschland und liegt in direkter Nachbarschaft zum Modellflugsport-Gelände im Stoppenberg/Schonnebeck. Dort kommt es immer wieder zu „Scherereien“, initiiert durch die Besucher des muslimischen Gräberfeldes. Aktuell fühlen sich die Essener Flugmodell-Sportler dadurch „drangsaliert“, wie es die WAZ bezeichnet, dass ein Vereinskollege am Neujahrstag bestohlen wurde. Die drei flüchtigen Täter – die jungen Männer seien vom muslimischen Friedhof gekommen und als „dunkelhaarig“ beschrieben worden – hätten ein Flugzeug, einen Koffer mit Akkus, Ladegerät und Werkzeug im Wert von rund 700 Euro entwendet. Der Diebstahl wurde laut WAZ von der Polizei bestätigt. Der aktuelle Diebstahl am Neujahrstag habe zur dritten Anzeige binnen eines Jahres geführt.

Für Vorstandsmitglied Christian Wulf steht dieser mutmaßliche Diebstahl in einer langen Reihe von Scherereien mit Besuchern des islamischen Friedhofs. In einem Brief an Essens CDU-OB Thomas Kufen verlangt er nicht nur mehr Polizeipräsenz, sondern einen Belegungsstopp für diesen Teil des Friedhofs. Der Modell-Sportclub befinde sich nach etlichen Austritten zum Jahresende in einem schlechten Zustand, beklagt Wulf. „Viele Mitglieder trauen sich nicht mehr auf den Platz“, klagt Wulf – und fügt hinzu: „Sie haben schlichtweg Angst um ihre Gesundheit!“. Inzwischen sei es eine psychische Belastung, hier fliegen zu gehen.

Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu massiven „Vorfällen“. So im Juli des vergangenen Jahres, als  – wie jouwatch berichtete – „Trauergäste“ bei einer der Großbeerdigungen einen leitenden Mitarbeiter des Hallo-Friedhofs mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sich so den Weg zum Friedhof erprügelt hatten. Solche tumultartigen Zwischenfälle sind längst keine Einzelfälle mehr. So gingen im Frühjahr muslimische Friedhofsbesucher auf ein Vorstandsmitglied des nun bestohlenen Flugmodell-Sportclubs Essen Nord Ost los. Die Muslime hatten sich von den Modellflugzeugen gestört gefühlt. Deshalb spuckten sie dem Mann ins Gesicht und bedrohten und beleidigten ihn in bekannter Art und Weise.

Dass sich Anwohner des muslimischen Friedhofs in Stoppenberg und Schonnebeck regelmäßig über zugeparkte Grundstückseinfahrten beschweren, darf an dieser Stelle als Petitesse abgetan werden. Auf die von OB Kufen immer wieder versprochene Abhilfe warten die Betroffenen bis heute.

Aktuell wird überlegt, ob das Problem auf ganz Hessen ausgedehnt werden soll, indem muslimische Bestattungen künftig auch auf anderen Friedhöfen im Stadtgebiet möglich sein sollen. (SB)

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