Boris Palmer (Bild: shutterstock.com/Markus Wissmann)
Boris Palmer (Bild: shutterstock.com/Markus Wissmann)

Helle Aufregung bei grüner Neigungspresse: Boris Palmer ist für AKW-Laufzeitverlängerung!

Der angebliche „Parteirebell“ Boris Palmer – seine Parteimitgliedschaft ist ruhend bis Ende 2023 – erregt aktuell wieder einmal die grüne Neigungspresse. „Hauptsache dagegen“, so das Urteil der linken Journaille. Der Grund der Verärgerung: Tübingens OB „zeigt sich offen für AKW-Laufzeitverlängerung“.

Sagenhafte „drei Monate länger Atomkraft“. Das kann sich der Corona-Hardliner Boris Palmer vorstellen, damit die Deutschen es im kommenden Winter nicht eiskalt in ihren Buden haben. „Alles, das was bringt, um gut durch den Winter zu kommen, darf nicht tabu sein“, so der grüne Populist gegenüber der „Bild“-Zeitung am Dienstag.

Nicht nur für diese Aussage wird Tübingens OB aktuell von der linksgrünen Neigungspresse abgestraft. Spiegels Superirokese Sascha Lobo erkennt ein „Hauptsache dagegen“ bei Palmers jüngsten Äußerung und lobt Palmers Ideologenhaufen – wobei die Grünen ihn am Liebsten loswerden würden und deshalb seine Mitgliedschaft bis Ende 2023 ruht –  dafür, dass diese bislang einen Weiterbetrieb der verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland rigoros ablehnen. Die abschlussfreie Grünen-Parteivorsitzende Ricarda Lang deutete zuletzt allerdings eine Offenheit für eine Laufzeitverlängerung an. In der Plappersendung „Anne Will“ schwadronierte der grüne Wonneproppen, dass die Regierung „im Moment“ die Laufzeiten nicht verlängern werde. „Dann sage ich, dass wir in jedem Moment innerhalb dieser Krise natürlich immer auf die aktuelle Situation reagieren müssen und dabei alle Maßnahmen prüfen werden“.

Dass sich ohnehin die Mehrheit in diesem Land für eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke aussprechen, geht den Machthabern – bislang zumindest noch – an ihren grünen Hintern vorbei. Das könnte sich schnell ändern. Denn: Aktuelle Umfragen sagen, dass 44 Prozent aller Befragten, „sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit an Demonstrationen gegen die hohen Energiepreise teilnehmen“ werden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat bereits ihre linksradikale Propaganda-Offensive gestartet: Ihre Behörden hätten Menschen, die im Winter ihr Recht auf Versammlungsfreiheit ausüben könnten, „sehr genau im Blick“, warnt Faeser. Menschen, die aus Existenzängsten auf die Straße gehen, wollten eigentlich nur ihre „Verachtung gegen die Demokratie herausbrüllen“, vermeldet die Antifa-Freundin. Ihre Ansage „Wir sind vorbereitet, auch auf mögliche neue Protestgeschehen“ darf durchaus als Drohung verstanden werden. (SB)

 

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