Kamala Harris (Bild: shutterstock.com)
Kamala Harris (Bild: shutterstock.com)

Kamala Harris: Es ist mit dem Glauben vereinbar, ungeborene Kinder zu töten

Die US-Vizepräsidentin und Demokratin Kamala Harris hat erneut die Ansicht vertreten, niemand müsse seinen Glauben oder religiöse Überzeugungen aufgeben um für die Abtreibung zu sein. Harris gehört – neben Barack Obama oder Joe Biden – seit Jahren zu den Hardcord-Abtreibungsbefürwortern.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat bei einem Treffen mit Politikern in der links-politischen Hochburg Chicago – geführt durch die demokratische afroamerikanische Bürgermeisterin Lori Elain Lightfoot, die es ablehnte, anlässlich ihres zweijährigen Amtsjubiläums von Weißen interviewt zu werden –  erneut die Behauptung vertreten, dass religiöse Menschen durchaus für die Abtreibung sein können, ohne ihren Glauben oder ihre religiösen Überzeugungen aufzugeben.

„Es ist zu beachten, dass man seinen Glauben oder seine religiösen Überzeugungen nicht aufgeben muss um damit einverstanden zu sein, dass die Regierung die Entscheidung (ob Abtreibung oder nicht, Anm. d. Red.) nicht für die Frau treffen soll“, sagte die Vizepräsidentin wörtlich. Harris lobte wie bereits bei vorherigen, ähnlichen Veranstaltungen die liberale Abtreibungsregelung von Illinois und würdigte Gouverneur Jay Pritzker für seinen Einsatz, den Bundesstaat zu einem „sicheren Hafen“ für Abtreibungen zu machen, während gleichzeitig etliche Nachbarbundesstaaten die Abtreibungsmöglichkeiten einschränken.

Zu einen der ersten Amtshandlungen von US-Präsident Joe Biden – formal gehört er der katholischen Kirche an – und seiner Vize Kamala Harris gehörte ein Dekret, das Finanzierungsschleusen für die weltweite Abtreibungsindustrie wieder zu öffnen, nachdem unter US-Präsident Donald Trump große Abtreibungsgruppierungen wie Planned Parenthood viele Millionen Steuergelder an Unterstützung verloren.

Kamala Harris, Barack Obama, Joe Biden,  – Hardcord-Abtreibungsbefürworter

„Planned Parenthood“ (IPPF) betreibt zurzeit über 700 Kliniken in den USA und wurde bereits von der Obama- Administration mit bis zu 500 Millionen Dollar Steuergelder gefördert. In den USA vertritt die IPPF nach wie vor Positionen, die man nur als extremistisch und in höchstem Maße unmenschlich bezeichnen kann. So wandte sich Planned Parenthood gegen mehrere Gesetzesentwürfe im Bundesstaat Illinois, die unter anderem die Verpflichtung vorsahen, Kindern medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wenn diese nach einem Abtreibungsversuch lebend geboren werden. Auch das gesetzgeberische Vorhaben, Ärzte straf- und zivilrechtlich in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie diesen neugeborenen Kindern nicht halfen und somit letztlich töteten, wollten die PP-„Sexualberater“ nicht Wirklichkeit werden lassen. Sie setzten einiges daran, diese Kindstötung durch Unterlassung weiterhin ermöglichen. Bei diesem Vorhaben half der Organisation ein Senator der Demokratischen Partei: Barack Hussein Obama. Dieser stimmte wiederholt in den Jahren 2001 bis 2003 ganz im Sinne von Planned Parenthood ab.

Mit Jo Biden und seiner Genossin Kamala Harris wird die USA von dem abtreibungsfreundlichsten Duo, das es jemals gegeben hat, regiert. Denn auch Harris setzte sich – wie Obama – dafür ein – Kinder, die eine Abtreibung überleben, nicht medizinisch zu versorgen. Wie mehrfach berichtet, stand Planned Parenthood im Verdacht, Teile abgetriebener Embryonen zu verkaufen. Kamala Harris hatte in ihrer Funktion als Attorney General (Generalstaatsanwältin) des Bundesstaates Kalifornien gegen David Daleiden, Leiter der Lebensschutzorganisation „Center for Medical Progress“ (CMP), ermitteln lassen. Daleiden, der mit verdeckt gedrehten Videos den Skandal um Planned Parenthood wegen des Verdachts auf verbotenen Organhandel von abgetriebenen Kindern aufgedeckte, wurde wegen Urkundenfälschung von Harris Behörde angeklagt.

Auf Twitter warnte Daleiden in der vergangenen Wahl vor einer Vizepräsidentin Kamala Harris und wies darauf hin, dass sie bei ihren Wahlkämpfen zur Attorney General (2011-2017) und zur US-Senatorin (seit 2017) von Planned Parenthood und anderen Pro-Abtreibungsorganisationen finanziell unterstützt wurde.

Kamala Harris ist in den letzten Wochen mehrmals aufgetreten um die Politiker der Bundesstaaten aufzufordern die Abtreibungsmöglichkeiten nicht einzuschränken. Dies ist nach dem Urteil „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization“ wieder möglich. Etliche Bundesstaaten haben die Abtreibung bereits deutlich eingeschränkt. (SB)

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