Klaus Schwab, der lebende Reset-Knopf; Bild: jouwatch
Klaus Schwab, der lebende Reset-Knopf; Bild: jouwatch

Bali-Balla: In welchem G20-Land ist Schwab der Präsident?

In Bali findet der G-20-Gipfel statt. Es scheint sich um ein großes Mobbing-Treffen zu handeln. Der russische Außenminister Lawrow reiste vorzeitig wieder ab. Er hat es nicht nötig, sich mobben zu lassen.

von Max Erdinger

Die Bundesregierung informiert: „Der G20 gehören 19 Staaten sowie die EU an. Die Länder sind: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, – RUSSLAND –, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA. Aufgrund der informellen Strukturen spielt die jeweilige G20-Präsidentschaft eine besonders wichtige Rolle: In ihren Händen liegen die Organisation, die Agenda des Gipfels sowie die Auswahl der Gäste.“

Schwab
WEF-Schwab in Bali-Batik – Foto: Screenshot Twitter

WEF-Schwab scheint also als „Gast“ ausgewählt worden zu sein. Weder ist er Staatschef noch EU-Präsident. „Gast“ ist ein vielseitig verwendbares Wort. Zum Beispiel kann man es in einem solchen Satz unterbringen: „Meine Herren, als Gast unserer heutigen Lagebesprechung begrüßen wir ganz herzlich den Führer unseres und aller eroberten Länder.“ Oder in dem hier: „Unser Chef heißt mit Nachnamen Gast. Klaus Gast.“ Sogar Jesus kann „Gast“ sein, wie das folgende Tischgebet beweist: „Komm Herr Jesus, sei unser Gast, und schau, was du uns da wieder bescheret hast.“ Oder sollte er „segnen“ was er bescheret hat? Besser wäre das, wenn es bloß Haferschleim ist. Weil: Gast“ steckt auf jeden Fall auch in dem Wort „Gastritis“.

Schön zu sehen auf diesem Bild von Gast Schwab ist, wie „das Virus denkt“. Angela Merkel hatte den Abgeordneten im deutschen Bundestag vor zwei Jahren schon einmal erläutert, wie das Virus denkt. Monate vorher hat sie das aber noch nicht gewußt, weil sie sonst nichts von zwei Wochen erzählt hätte, um die Kurve abzuflachen. Hätte sie damals schon gewußt, wie das Virus denkt, hätte sie das mit den zwei Wochen und der Flachkurve nicht gesagt. Ganz bestimmt. In Bali denkt das Virus zur Zeit so: „Ich infizier die Subalternen. Von den Reichen muß ich mich entfernen“. Auch der Herr Schwab weiß also, wie das Virus denkt. Frau Schwab auch. Und die Frau Jacinda Ardern aus Neuseeland weiß es ebenfalls. Wäre es anders, hätten sie ja ebenfalls solche Masken im Gesicht wie die Subalternen.

Bali Biden Trudeau
Bali, Batik, Biden & Trudeau – Screenshot Facebook

Auch Biden und Trudeau wissen, wie das Virus denkt. Das Ding mit diesen Bali-Batik-Kitteln sollte vermutlich etwas signalisieren. Irgendwas mit „Solidarität“ und „gemeinsam“ vermutlich. Das hatte der russische Außenminister Larow vermutlich durchschaut und kreuzte ebenfalls in Bali-Batik-Optik auf. Aber genützt hatte es ihm nichts. Er wurde trotzdem gemobbt. Von wegen „Solidarität“ und „gemeinsam“. Die anderen haben ihn beim Bali-Balla gar nicht erst mitspielen lassen. Vermutlich deswegen ist er dann auch vorzeitig wieder abgereist und hat seinen Bali-Batik-Outfit im Flieger enttäuscht in die Ecke gefeuert, um sich wieder normale Klamotten anzuziehen.

Lawrow
„Nice try, Mr. Lawrow!“ – Screenshot „n-tv“

Was war jetzt mit Lawrow beim Bali-Balla? Mal schauen, was der höchst informative deutsche Medien-Mainstream, der selbsternannte, dazu schlagzeilt.  Das Handelsblatt: „Gipfel auf Bali: G20 will Russland auf Bali scharf verurteilen.“ – Kein Wunder, daß Lawrow lieber wieder abgereist ist. Eine Verurteilung hätte er vermutlich noch verdauen können, aber eine scharfe Verurteilung nicht. Schließlich hatte er angeregt, die Energie nicht zur politischen Abrechnung zu verwenden. Vielleicht hat er bei „scharfe Verurteilung“ auch an Sambal Merah gedacht, eine scharfe Chili-Soße, die es auf Bali gibt, um jede Speise zu verschärfen. Zum Anblick der anderen Bali-Batik-Freaks hätte das nicht gepasst, weil die bei Larow auch so schon eine Gastritis hervorrufen, nehme ich an. Wer auf Bali zu scharf verurteilt wird, kann hernach tagelang Haferschleim löffeln. Mit dem Segen des Gastes.

„t-online“: „Biden läßt festliches Abendessen beim G-20-Gipfel ausfallen.“ Der alte Biden wollte vermutlich ebenfalls nicht scharf verurteilt werden. Zuletzt hätte der Tattrige mit vollem Mund wieder etwas Dummes erwidert und sich dabei bekleckert. Dabei wären die Sabberflecken auf seinem Batik-Hemd gar niemandem aufgefallen. Gut möglich ist ja auch, daß ihn wegen des skandalösen Ablaufs bei der Stimmenauszählung zu den Midterms gar niemand scharf verurteilt hätte. Schließlich war die Auszählung ja durchaus im Sinne von Gastschwab gelaufen. Da hätte er schon mitessen können, der alte Joe. Die Amis speisen allerweil sowieso gern auf Kosten Anderer. Vielleicht ist der Lawrow auch deshalb vorzeitig abgereist, weil G-20-Chef Gastschwab gar nichts dagegen hat, wenn die Energie im Sinne seines „Great Reset“ ein bißchen zur politischen Abrechnung benützt wird. Aber schade ist das alles mit Biden und Lawrow. Der eine reist ab und der andere kommt nicht zum Abendessen. Dabei wäre das die Gelegenheit für die beiden gewesen, sich näherzukommen. Lawrow hätte zum Beispiel Punkte sammeln können, wenn er Biden beigebracht hätte, wie man mit Messer und Gabel ißt.  Biden hätte zum Dank die US-Truppen aus der Ukraine und aus Polen wieder abziehen können.

Die „Süddeutsche Zeitung“: „G-20-Gipfel in Bali: Der Rückhalt für Russland schwindet.“ – Das Verschwundene schwindet also. Wayne interessiert’s? Die „Welt“ bestaunt übrigens eine „chinesische Kurskorrektur“ in Sachen Ukrainekrieg. In den deutschen Qualitätsmedien, den selbsternannten, gibt es aber den Ukrainekrieg gar nicht, sondern nur „Putins Angriffskrieg“.  Damit auch jedermann jederzeit haltungsmäßig eingenordet ist auf das bumsdeutsche Narrativ. Worin besteht die „chinesische Kurskorrektur“? Die besteht darin, daß sich Xi Jinping die Kritik der anderen an diesem Krieg kommentarlos angehört hat. Wos a Kurskorrektur. Die Kritik hat sich übrigens auch Lawrow noch angehört, bevor er abgereist ist, um der scharfen Verurteilung zu entgehen.

Was soll man noch sagen zu diesem G-20-Gipfel in Bali? Es gibt dort eben das Bild zu sehen, das man ohnehin schon lange im Kopf hat. Die tonangebende Kulturmarxisten-Schickeria hat sich ihren Wirtschaftschef als Gast eingeladen wegen der Einigkeit beim Verrat an den Völkern jener Staaten, in denen sie die Unterchefs auf Zeit sind. Der ungewählte Gastschwab „regiert“ seit über einem halben Jahrhundert mit stetig zunehmender Machtfülle und denkt anscheinend gar nicht ans Aufhören. In Bali ging es eben so weiter, wie bisher schon: Die Kulturmarxisten sorgen dafür, daß die Wirtschaft das Geld der Leute bekommt – und die Wirtschaft erlaubt ihnen dafür, mit ihren ideologischen Hirnfürzen hausieren zu gehen. Die Deutschen haben schließlich die gegenwärtige Bundesregierung nicht, obwohl sie vor Inkompetenz bei der Erfüllung ihres Amtseides nur so strotzt, sondern weil. Das macht sie so nützlich für Leute wie den Gastschwab.

Der deutsche Kanzler ist übrigens ebenfalls in Bali. Die „Welt„: „Hoffnung das Putin die Signale versteht„. Es heißt „der Putin“, nicht „das Putin“. So divers ist der Putin noch lange nicht. Wahrscheinlich meinte die „Welt“ aber „daß“. Über Scholz: „Wenn sich die G20-Staaten auf ihrem Gipfeltreffen auf eine Warnung gegen den russischen Einsatz von Atombomben in der Ukraine einigen würden, wäre dies nach Einschätzung von Kanzler Olaf Scholz ein wichtiger ‚Haltepunkt‘ für Moskau.“ – Ach ja, die Hoffnung auf die Warnung und den Haltepunkt. Wenn nicht, dann wahrscheinlich „Doppel-Wumms“. Bali-Balla …. – und der Souverän ist wieder einmal informiert. Das muß er ja auch sein, weil eigentlich … also eigentlich …. wenn’s richtig laufen würde … dann wäre schließlich der Souverän der Chef und nicht der Gastschwab. Da müsste er schon informiert sein. Die Qualitätspresse, die selbsternannte, hat aber kein Interesse daran, daß sich der zu informierende Souverän solche aufrührerischen Sachen überlegt. Es war halt wieder G-20-Gipfel. Dieses Mal eben in Bali. Sonst noch was? Bei Coburg hat es einen Verkehrsunfall gegeben und in Neustadt a.d. Aisch haben Fußball-Hooligans die Bahnhofskneipe zerlegt. Irgendwelche Leute haben wieder Wände besprüht und wieder andere haben sich auf der Straße festgeklebt.  Es ist für jeden etwas dabei in den Nachrichten.

 

 

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