Gasleitungsrohre auf Halde (Symbolbild:Imago)

Nächster Anschlag auf die deutsche Infrastruktur: Grüne wollen deutsches Gasnetz zurückbauen

Die Grünen lassen sich in ihrem Vorhaben, Deutschland auf allen Ebenen so gründlich wie möglich zu ruinieren, durch gar nichts abbringen. Um jede Rückkehr zu einer funktionierenden Energieversorgung für immer unmöglich zu machen, wollen die Grünen das Gasnetz so weit wie nur möglich zurückbauen. In Robert Habecks Wirtschaftsministerium kursiert seit Wochen ein Papier, in dem erörtert wird, „unter welchen Voraussetzungen bestehende Gasnetzanschlüsse getrennt und zurückgebaut werden dürfen“. Schon um EU-Vorgaben zu erfüllen, müsse ein neuer „Ordnungsrahmen“ erstellt werden, der zeige, wie und wann Versorger einen „Neuanschluss verweigern“ und „bestehende Anschlüsse mit zeitlichem Vorlauf kündigen“ könnten. Schließlich müssten die „Rückbauverpflichtungen von stillgelegten Verteilernetzen“ geklärt werden – auch „auf Privatgrundstücken“.

Die Gaswirtschaft beziffert den Wert der Gasrohre auf ca. 270 Milliarden (!) Euro. Das alles soll nun im Zuge des Klimawahns weitgehend vernichtet werden. Damit nicht genug, weigert Habeck, irgendwelche Alternativen zu fördern, etwa synthetisches Methan, auch bekannt als „electric natural gas“ (eNG). Dieses besteht aus einem Gemisch aus grünem Wasserstoff, CO2 und Biomasse und könnte ganz einfach über das bestehende Gasnetz geleitet werden. Doch sämtliche Förderanträge von Unternehmen wurden von Habecks Ministerium abgelehnt – unter dem Vorwand, eNG sei im Emissionshandel der EU derzeit nicht anerkannt. Dabei zeichnet sich hier längst eine Änderung ab. Offensichtlich geht es Habeck darum, die längst gescheiterte grüne „Energiewende“ unumkehrbar zu machen, indem er systematisch jede Alternative verhindert. Unter anderem in Augsburg hat der Rückbau der Gasnetze bereits begonnen, auch andernorts wird Habecks Nero-Befehl über kurz oder lang umgesetzt werden. Die Grünen wollen um buchstäblich jeden Preis verhindern, dass künftige Regierungen eine andere, vernünftige Politik machen können, weil sie die technischen Voraussetzungen dafür unmöglich machen.

Diskussion “vollkommen unangemessen”

Selbst vom linken Koalitionspartner SPD kommt Kritik. „Die Zukunft des Gasnetzes hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter auch die noch bevorstehenden kommunalen Wärmeplanungen, die gesetzlich bis Mitte 2026 für Kommunen über 100.000 und bis 2028 für Kommunen unter 100.000 Einwohner vorzulegen sind“, gab die energiepolitische Sprecherin Nina Scheer zu bedenken. Der Vize-Fraktionsvorsitzende der FDP, Lukas Köhler, erklärte: „Als FDP-Fraktion sehen wir die technologische Entwicklung und künftige Verfügbarkeit von Wasserstoff deutlich optimistischer, als man das offenbar im Bundeswirtschaftsministerium tut.“

Die Diskussionen über die Stilllegung von Gasnetzen sei deshalb „vollkommen unangemessen“. Doch natürlich wird die FDP auch hier wieder untätig zusehen, wie die Grünen Deutschland einen weiteren vernichtenden Schlag versetzen, von dem es sich nicht mehr erholen wird. Immerhin liegt die pseudowissenschaftliche Gefälligkeitsstudie zu diesem Thema bereits vor. Der Umweltverband WWF ließ sich bereits im Herbst von der Prognos AG attestieren, dass Wärmepumpen über die Dauer ihrer Nutzung insgesamt angeblich insgesamt günstiger als fossile Gasheizungen seien. Dies liege an der geplanten staatlichen Förderung. „Wer heute klimafreundlich handelt, handelt auch wirtschaftlich vernünftig“, flötete Viviane Raddatz vom WWF damals. Dieses Zusammenspiel aus politischem Wahnsinn und dessen wissenschaftlich verbrämter Flankierung treibt Deutschland immer schneller in den Abgrund. Offenbar gibt es niemanden, der einer Partei, die weniger als 15 Prozent der Deutschen gewählt haben, dabei noch in den Arm fallen kann. (TPL)

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