Foto: Alexander Denisenko/Shutterstock

Mikroklima hinter der Terrasse mit einem Gartenteich verbessern

Wasser in einem Gartenteich kann weder als Gießwasser noch als Brauchwasser im Haushalt genutzt werden. Für Pflanzen und Tiere im Garten ist er allerdings eine Oase und an heißen Sommertagen ein willkommenes Trink-Buffet. Wer den Pflegeaufwand nicht scheut, schafft sich mit dem Anlegen des Mini-Tümpels selbst einen Ruhepunkt an frischer Luft.

Standort tier- und kinderfreundlich auswählen

Die beste Position für einen Gartenteich ist eine hohe Stelle auf der Gartenfläche. Der Wasserspiegel liegt am besten über dem Rasenniveau. So kann Wasser bei Starkregen über die Teichfolie ins Grundwasser abfließen, ohne die Gartenfläche zu überschwemmen. Bei jeder Teichgröße schaffen unterschiedliche Tiefenbereiche bald ein biologisches Gleichgewicht für die Teichbewohner. Zwischen 20 Zentimeter tiefem Flachwasser und mindestens 1,20 Meter Tiefwasser sorgen Stufen dafür, dass sich Wasserpflanzen und Fische wie im natürlichen Biotop entwickeln.

Angel- oder Zierfischteich?

Passionierte Angler können sich durch das Einsetzen geeigneter Fische ihr eigenes Angelparadies schaffen. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, Fische aus dem Wasser zu holen, zu töten und zu verspeisen. Wer trotzdem angeln möchte, kann das beim Onlinegame Big Bass Bonanza auch online machen. Hier erscheinen virtuelle Fische auf Walzen statt im Garten an der Angel. Sollen sich Zierfische im Teich wohlfühlen, müssen diese regelmäßig entnommen werden, um eine Überbevölkerung im Wasser zu vermeiden.

Wasserpflanzen nach Wassertiefe auswählen

Wasserpflanzen bevorzugen unterschiedliche Druck- und Strömungsverhältnisse im Gartenteich. Sie haben einen reinigenden Effekt und bieten Wasserbewohnern Unterschlupf. Einige Sorten werden gerne abgeknabbert. Für gutes Gedeihen sollten sie in Wachstumsstufen in den Teich gesetzt werden. Am besten eignet sich dafür die Pflanzzeit ab März bis spätestens Juni. Jetzt bekommen die Pflanzen viel Sonne und wenig bis gar keinen Frost. Statt sie frei im Teich zu pflanzen, sollten sie in feinmaschigen Stoff-Pflanzkörben eingesetzt werden.

Diva der Teichpflanzen: Seerose als Highlight auf dem Gartenteich

Seerosen sehen wunderschön aus, beanspruchen allerdings viel Platz und eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Kleinste Sorten können schon auf einer Pflanzfläche von einem halben Meter in eine Wassertiefe ab 30 Zentimeter gesetzt werden. Natürliche Nährstoffversorgung durch eine Mischbepflanzung ersetzt chemische Dünger für die großblättrige Wasser-Diva. Schädlinge wie Blattkäfer oder Seerosenzünsler lassen sich mit kräftigen Strahlen aus dem Gartenschlauch leicht wegspülen. Der Vorteil spät blühender Seerosen ist ihre Resistenz gegen Frost. Dafür sollten sie erst nach der Blüte im Herbst sowie in eine Mindest-Wassertiefe von 60 Zentimeter gepflanzt werden.

Technische Ausstattung für den Gartenteich

Mit einem Teichvlies auf einem Kiesbett und einer Teichfolie darüber bleibt das Wasser im Gartenteich. Eine Teichpumpe hält langfristig das Wasser sauber und reichert es mit Sauerstoff für Teichpflanzen, Fische und andere Teichbewohner an. Diese Pumpe sowie nach Geschmack eine Teichbeleuchtung können für nachhaltigen Betrieb gut über ein Solarmodul mit Strom versorgt werden. Schließlich gehören Kescher zum oberflächlichen Reinigen, Teichbürsten und weitere Reinigungshilfen zur Grundausstattung für die nasse Oase.

Fazit:

Ein Gartenteich verschönert jeden Garten optisch durch den beruhigenden Anblick der Wasserfläche und akustisch durch das leise Plätschern der Teichpumpe. Für Menschen ist er ein Ruhepool im Garten, für viele Wasserbewohner in trockenen Zeiten lebensrettend. Anlage und Pflege erfordern sorgfältige Planung, damit sich Mensch und Tier lange daran erfreuen können.

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