Robert Habeck bei der phil.cologne 2018 Veranstaltung Wie frei sind wir? Die Idee des Liberalismus im WDR-Funkhaus am Wallrafplatz. Köln, 05.06.2018 *** Foto: xC.xHardtx/xFuturexImage

Der Kinderbuchautor als Energieexperte: Jetzt will Habeck E-Autos zu rollenden Stromspeichern machen

Die grüne Kurpfuscherei und Flickschusterei, die Realität irgendwie an die eigene Ideologie mit Nachbesserungen und Scheininnovationen anzupassen, um den Komplettzusammenbruch von Energieversorgung, Industrie und Mobität in diesem Land zu verhindern, nimmt immer abenteuerliche Ausmaße an. Die Grünen erweisen sich aufgrund ihrer Lebens- und Fachferne, ihrer Unterqualifikation, ihrer wirtschaftlichen und technischen Ahnungslosigkeit sowie ihrer Bildungsferne als ausgesprochen ungeeignet darin, die Krisen zu lösen, in die sie Deutschland mit ihrer irren Politik selbst geführt haben.

Was natürlich nicht heißt, dass sie es in grotesker Selbstüberschätzung nicht versuchten: So will der mal eben als Trainee an die Spitze des Wirtschaftsministerium einer Industrienation gewechselte Kinderbuchautor und Philosoph Robert Habeck die drohenden Schwankungen bei erneuerbarem Strom nun dadurch ausgleichen, dass er alle Elektroautos in Deutschland zu potenziellen Stromspeichern machen will.  Mit der neuesten Kopftotgeburt seines Hauses, dem neuen „Messstellenbetriebsgesetz“, soll dies umgesetzt werden. „Wir brauchen batterieelektrische Speicher, die meisten davon werden wir auf der Straße sehen: in Form von Autos, die Energie aufnehmen, zum richtigen Zeitpunkt wieder ins Netz einspeisen und dafür Geld bekommen“, schwurbelte Habeck gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS), wie „dts“ berichtet.

Experten schütteln mit dem Kopf

Dafür brauche es „intelligente Messgeräte”, die helfen würden, den Verbrauch zu steuern. Nicht verbrauchter Reststrom könnte dann wieder zurückgespeist werden. Bildlich gesprochen zapft dann die Wallbox demnächst den Autos den Strom ab, statt ihn ins Auto zu bringen. Das nötige Gesetz werde man „noch dieses Jahr in die Ressortabstimmung geben”, kündigte der Minister an, und brüstet sich mit Vorschusslorbeeren: „Damit schaffen wir die Voraussetzung für digitale Preissignale im Markt.“ Das sei auch deswegen nötig, weil der Strombedarf in Deutschland bis 2030 von heute 560 Terawattstunden im Jahr auf dann 750 Terawattstunden steigen werde, so der famose Experte.

Echte Experten schütteln angesichts solcher Planspiele nur noch den Kopf. Wahrscheinlicher ist, dass etliche Elektroautos in absehbarer Zeit gar nicht mehr rollen können, weil der Strom dafür entweder unerschwinglich geworden ist oder – durch Brown- und Blackouts-  gar nicht mehr fließt. Was es tatsächlich in diesem Land braucht, sind keine ”intelligenten Messgeräte“, sondern intelligente Politiker. Hierfür müßte die Berliner Ampel-Chaostruppe allerdings zu erst einmal in die Wüste geschickt werden. (DM)

 

 

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