Gletscher (Bild: shutterstock.com/JohannesS)

Na sowas: Alpen waren vor 6.000 Jahren praktisch eisfrei – ganz ohne Industrie und Klimasünder

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Das Schmelzen der Gletscher durch die angebliche menschengemachte Erderwärmung gehört zu den beliebtesten Horrorszenarien der Klimaapokalyptiker. Permanent wird das Bild von furchtbaren Sturzfluten, Überschwemmungen und dem Verschwinden ganzer Lebensräume gezeichnet, wenn die Gletscher verschwänden. Dabei wird der grundfalsche und absurde Eindruck vermittelt, dass es die Gletscher schon immer gegeben habe und ihr Verschwinden ein Novum in der Erdgeschichte wäre, mit dem die Menschheit noch nie konfrontiert gewesen sei. Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben nun untersucht, ob es in den Alpen seit der Eiszeit schon einmal eine vergleichbare Gletscherschmelze gegeben hat. Und siehe da: Vermutlich nicht nur eine, sondern mehrere – und deutlich stärkere als heute. Denn bis vor rund 6000 Jahren waren die Gipfel der östlichen Alpen eisfrei. Dass die Entstehung von Gletschern erst viel später einsetzte, zeigt der Umstand, dass die weltberühmte Eismumie „Ötzi“ ca. 5300 Jahre lang konserviert wurde.

Auf der 3.518 Meter hohen Weißseespitze, ganz in der Nähe von „Ötzis“ Fundort, fanden die Wissenschaftler heraus, dass das älteste Eis auf dem Gipfel aus der Zeit vor rund 5.900 Jahren stammte. Davor müsse es sogar auf den Gipfeln der Ostalpen zumindest zeitweise zu warm für eine dauerhafte Vergletscherung gewesen sein. „Unsere neuesten Eiskernbohrungen legen nahe, dass damals auch hochgelegene Gipfel in den Ostalpen eisfrei waren“, so Teamleiter Pascal Bohleber.

“Global Warming” ganz ohne menschgemachtes CO2

Die Vermutung ist, dass diese eisfreie Phase der Ostalpen mit dem Holozän-Klimaoptimum vor gut 6.000 Jahren zusammenfiel. Damals herrschte weltweit eine höhere Wärme als zuvor. Menschen drangen bis in die höheren Lagen der Gebirge vor. „Nur die höchsten Alpenlagen sind das gesamte Holozän hindurch eisbedeckt geblieben“, so der Bericht. „Die Gipfel zwischen 3.000 und 4.000 Meter Höhe waren dagegen im mittleren Holozän vermutlich eisfrei oder hatten nur noch Gletscherreste.“ Zu Ötzis Lebzeiten sei das Klima kühler geworden, die Gletscher seien gewachsen und die Überquerung der Alpen sei wahrscheinlich gefährlicher geworden.

Diese Erkenntnisse bestätigen also abermals, dass es schon immer mehr oder weniger gravierende Klimaveränderungen gegeben hat und die Märchen, die die Klimahysteriker verbreiten, maßlos übertrieben sind, um ihre Agenda voranzutreiben. Die Menschen haben zu allen Zeiten mit diesen Veränderungen gelebt, ohne in Weltuntergangsstimmung zu verfallen. Stattdessen haben sie sich einfach angepasst, und werden dies auch weiterhin tun müssen. Die wahnhaften Maßnahmen, die zum vermeintlichen Klimaschutz getroffen werden, tragen jedoch nicht dazu bei, sondern zur Verschlimmerung der Zustände, die man bekämpfen will. (TPL)