Ist neuerdings "plansexuell" Felix Jaehn, "dey" Conchita Wurst der DJ-Szene (Foto:Imago)

“Pansexualität” als Lifestyle: DJ Felix Jaehn schwimmt jetzt auch auf der Trans-Welle

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Letzte Woche verkündete der bekannte DJ Felix Jaehn, der sich bereits 2018 als bisexuell outete, dabei aber zu keinem Zeitpunkt seine biologische Männlichkeit in Abrede stellte oder eine transsexuelle Disposition durchblicken ließ, dass er nun auch noch „nicht-binär“ sei – sich also weder als Mann noch als Frau fühle. Was früher allenfalls für Kopfschütteln gesorgt hätte, vor allem aber niemanden und schon gar nicht die Öffentlichkeit ein Furz interessieren würde, wird heute natürlich zum Politikum – dem “Selbstbestimmungsgesetz” und dem grassierenden transwoken Wahn sei Dank. Und wohl weil die Aufmerksamkeitsökonomie nach stetig neuen Schlagzeilen schreit, definiert sich Jaehn nun neuerdings auch noch offiziell als „pansexuell“ – was bedeutet, dass er sich zu Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht hingezogen fühle.

Deshalb besteht er nun darauf, mit den geschlechtsneutralen Pronomen „dey/denen“ angesprochen zu werden. Auch auf seinen Vornamen Felix verzichtet er und erklärte, „zurzeit lieber den Namen Fee“ zu nutzen, „weil ich unter die nicht-binären Menschen gegangen bin“.

“Die darfst gern Fee zu mir sagen”

Soweit, diesen Namen auch bei öffentlichen Auftritten zu nutzen, geht Jaehn dann aber doch nicht; das wäre wohl der ohnehin schwächelnden Bekanntheit als Künstler abträglich Als DJ bleibe er „natürlich Felix Jaehn, das wäre viel zu kompliziert das alles zu ändern, aber wenn du mich ansprichst, darfst du gern Fee sagen“, erklärte er in einem Interview auf Youtube. Passend zu dieser neuentdeckten Lust an der Travestie präsentiert sich Jaehn neuerdings auch vermehrt mit Frauenkleidern.

Das Beispiel Jaehn unterstreicht in besonderem Maße, um welche Farce es sich bei dem Trans-Hype in Wahrheit handelt: Diese ideologische Verirrung eröffnet vor allem Fetischisten und Narzissten eine Spielwiese, die dadurch eine Möglichkeit erblicken, sich als “Opfer” einer vermeintlich “transphoben” oder minderheiten feindlichen Gesellschaft aufzuspielen und “Respekt” einzufordern. Außerdem ist es ein plumper, hedonistischer Lifestyle-Trend in einer endneurotischen Gesellschaft, der nichts mit dem zu tun hat, was seit jeher unter Identität verstanden wurde.

Jahrmarkt der Eitelkeiten

Dank der irrsinnigen Gesetzgebung der Ampel-Regierung kann sich jeder Wilhelm nun zur Wilma machen und  beliebig oft das „Geschlecht“ wechseln – und, noch verlockender, vor allem Menschen anzeigen, die sich weigern, diesen Unsinn mitzumachen und jeden neuen Namen und jede noch so absurde Selbstbeschreibung begeistert zu akzeptieren. Die statistisch winzige Anzahl von echten Transsexuellen,  Menschen, die tatsächlich darunter leiden, im falschen Körper geboren zu sein und eine ihnen fremde sexuelle Identität zu haben, hätten sich nie und würden sich auch nie dermaßen zur Schau stellen. Ihnen wird durch den Trans-Hype nicht nur nicht geholfen, sie werden dadurch sogar noch zum Gespött gemacht – weil ein ernstes, zutiefst persönliches und komplexes Anliegen dieser seltenen Fälle zu einem Jahrmarkt der Eitelkeiten und einer Freakshow für experimentelle (oder persönlichkeitsgestörte?) Selbstdarsteller macht, die die Akzeptanz der breiten Öffentlichkeit für diesen Zirkus immer mehr schmälert. (TPL)