Auch Gewichtheben ist nicht länger mehr ein "männlicher” Sport... (Symbolbild:Imago)

Diskriminierung weiblicher Athleten: Mann gewinnt als “Transfrau” mühelos im Gewichtheben

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In der kanadischen Provinz Manitoba hat sich ein weiterer schwarzer Tag der Sportgeschichte ereignet. Wieder einmal hat eine „Transfrau“, also ein biologischer Mann, einen sportlichen Wettkampf zur Farce gemacht, indem er den Wettbewerb der Frauen mühelos „gewann“. Mit der von ihm gestemmten Gesamtpunktzahl von 597,5 Kilo lag „Anne Andres“ über 200 Kilo über der -tatsächlich weiblichen- Zweitplatzierten. Andres erreichte in den letzten vier Jahren in neun von zehn Wettbewerben den ersten Platz. Hier von Verzerrung zu sprechen, ist stark untertrieben. Man könnte über diese Groteske lachen, wenn sie nicht so tragisch für die Frauen wäre, die ihr Leben lang auf solche Ereignisse hingearbeitet und auf vieles verzichtet haben.

Dabei wird von ihnen verlangt, dass sie ihrer Demütigung vor aller Welt nicht nur stillschweigend, sondern am besten noch applaudierend beiwohnen, wenn sie nicht den Vorwurf der „Transphobie“ und damit das Ende ihrer Karriere riskieren wollen, erst recht im Land des ultrawoken Premierministers Justin Trudeau. Dessen Regierung kritisierte die US-Schwimmerin Riley Gaines dafür, der kanadischen Gewichthebervereinigung (CPU) zu erlauben, Männer an Frauenwettkämpfen teilnehmen zu lassen, wenn diese lediglich erklären, sich als Frau zu fühlen.

“Durchschnittlicher Lift eines Mannes”

„Andres Rekord ist ein durchschnittlicher Lift eines durchschnittlichen männlichen Gewichthebers, weil die die Kanadische Gewichthebervereinigung weibliche Athleten diskriminiert“, so Gaines, die selbst ihre Erfahrung damit machte, auf verlorenem Posten gegen Männer zu stehen, die sich einfach zur Frau erklären, als sie gegen die „Schwimmerin“ Lia Thomas antreten musste. Vor einem Komitee des US-Senats hatte Gaines auch geschildert, wie unzumutbar es für sie und andere Schwimmerinnen gewesen sei, die Umkleidekabine mit Thomas teilen zu müssen.

Auch bei kanadischen Sportlerinnen verfängt die Angstkampagne immer weniger. Die Vergewaltigung jedes sportlichen Gedankens durch die Teilnahme faktischer Männer an Frauenwettkämpfen, die sie nur „gewinnen“ können, ist so ungeheuerlich, dass sich immer mehr Protest regt. Die Gewichtheberin April Hutchinson berichtete über die vermeintlichen Spitzenleistungen von Andres: „Es war sehr entmutigend. Zum Beispiel dieser nationale Rekord, den er gebrochen hat – Sportlerinnen haben Jahre darauf hingearbeitet.”

Andres verhöhnte Frauen

Hutchinson weiter: “Und wir sprechen hier über Top-Athletinnen, die trainiert, trainiert und trainiert haben. Es zeigt die Vorteile, die physischen Vorteile, die ein Mann gegenüber einer Frau hat, ob es um Muskelmasse, Knochendichte, oder Lungenvolumen geht.“ Viele Frauen seien aus dem Wettbewerb ausgestiegen, weil sie wussten, dass Andres teilnehmen werde. Die zuständige Sportföderation sei völlig untätig geblieben.

Dass Andres selbst nichts als Verachtung für seine unfreiwilligen Kolleginnen hegt, hatte er selbst in einem Video zum Ausdruck gebracht. „Warum sind Frauen im Bankdrücken so schlecht? Ich meine, nicht im Vergleich zu mir“, höhnte er. Damit zeigt er, womit man es hier zu tun hat – nämlich mit narzisstischen Profilneurotikern, die sich nicht schämen, andere um die Früchte ihrer Arbeit zu betrügen und sich dafür auch noch feiern zu lassen. Feige Sportfunktionäre schauen tatenlos dabei zu, wie Frauen zur bloßen Staffage für die Selbstdarstellung von Egomanen werden, die sich als Frauen ausgeben, um sich völlig wertlose Erfolge zu erschwindeln und zerstören dadurch ganze Karrieren. (TPL)