Die Milchmädchenrechnungen des Karl Lauterbach

Die Pandemie, die nie endet; Foto: Unsplash
Die Pandemie, die nie endet; Foto: Unsplash

Ginge es nach Karl Lauterbach, würde die Pandemie niemals enden. Er scheint sie zu benötigen, wie andere die Luft zum Atmen. Wahrscheinlich würde ihn ansonsten auch keiner wahrnehmen und die Talkshows sich anderen Dauerbrennern zuwenden.

Jetzt fordert der SPD-„Gesundheitspolitiker“ zum Beispiel eine schnelle Regierungsbildung, um in der Corona-Politik handlungsfähig zu bleiben. Angesichts des bevorstehenden Winters könne man sich langwierige Koalitionsverhandlungen nicht leisten, sagte er am Montag im RBB-Inforadio. Andernfalls plädierte er für ein Corona-Übergangsgremium: „Wenn es sich tatsächlich länger hinziehen würde, dann wäre es nicht dumm, ein Gremium zu schaffen, das zwischenzeitlich arbeitet. Aber ich glaube, das wird nicht notwendig sein, ich rechne mit einer schnellen Entscheidung für die Ampel-Koalition“. Eine Aufhebung aller Corona-Maßnahmen wie in Dänemark hält Lauterbach angesichts der Impfquote in Deutschland für unrealistisch. „Wir haben vielleicht eine Impfquote bei den Erwachsenen von 75 Prozent, die Dänen haben etwa 87 Prozent, das bedeutet, wir haben etwa doppelt so viele noch Ungeimpfte.“

Schon interessant, dass Lauterbach Dänemark zum Vergleich heranzieht und nicht Schweden, dessen Regierung die Pandemie – bei einer Impfquote wie in Deutschland – schon längst aufgehoben hat.

So etwas passt dem Typen nicht ins Konzept und wird von daher verschwiegen. Billig und peinlich.