Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: „Wir müssen mal“ – über Frau Nancy Faeser reden

+++ Hier ein Tweet, der an Arroganz kaum noch zu überbieten ist, was nicht das Problem wäre, wenn er wenigstens von Herrn Albert Einstein oder von Herrn Bobby Fischer stammen würde. Stammt er aber nicht. Das entlarvende Gezwitscher stammt von Frau Nancy Faeser. Die hätte gegen Schachweltmeister Bobby Fischer schon bei „Mensch-ärgere-dich-nicht“ verloren. Bundesinnenministerin ist sie trotzdem geworden.

Faeser-Tweet – Screenshot Facebook

Frau Nancy Faeser bei Twitter: „Wir müssen den Begriff Heimat positiv umdeuten und so definieren, dass er offen und vielfältig ist. Und, dass er ausdrückt, dass Menschen selbst entscheiden können, wie sie leben, glauben und lieben wollen. Das wäre ein Gewinn für den gesellschaftlichen Zusammenhalt„. – Man sieht: In der Grundschule Lesen und Schreiben gelernt zu haben, entfaltet nicht bei „Jedermänn:in“ denselben segensreichen Effekt. Ein inexistenter Experte für Heimat & Eigentum sah sich angesichts der innenministerinnenlichen „Weisheit“ veranlasst, ein Statement zum Thema „Wir müssen“ abzugeben. Es liest sich folgendermaßen: „WIR MÜSSEN … erst einmal gar nichts, außer unseren Lebensunterhalt zu verdienen und viele Steuern zu bezahlen. Wenn wir darüber hinaus doch irgendwas „müssen“ sollten, dann ist es garantiert nicht, Begriffe „positiv umzudeuten„. Begriffe haben bereits eine Bedeutung, sonst wären sie keine. „Heimat“ ist ohnehin schon ein positiv konnotierter Begriff. – „WIR DÜRFEN nicht“: Wenn „wir“ tatsächlich etwas nicht dürfen, das nicht sowieso schon gesetzlich verboten wäre, dann ist das, uns ausgerechnet von den trübsten Talgfunzeln im Lande der zerebral Gedimmten Begriffe vordefinieren zu lassen. Und den Gewinn von „gesellschaftlichem Zusammenhalt„, welcher den fast schon Abgeschalteten unter den Gedimmten als Resultat ihrer „positiven Umdeutung des Begriffs“ verheißungsvoll vor den knallroten Äuglein steht, „dürfen wir“ nicht mit einer realistischen Erwartung verwechseln, sondern „wir müssen“ ihn als eine Wahnvorstellung von intellektuell „Herausgeforderten“ begreifen. – „WIR BRAUCHEN“: Wenn „wir“ noch etwas brauchen, dann ist es Selbstbehauptungswille gegen jene Impertinenz der trüben Talgfunzeln, mit welcher sie „Begriffe positiv umdeuten“ wollen, um uns fortan mit ihren absichtsvoll herbeidefinierten Begriffs-Illusionen einem stocktotalitären Gesinnungsterror auszusetzen. „Wir müssen“ uns klar darüber sein, daß, wer unsere an sich schon positiven Begriffe „positiv umdeuten“ und neu „definieren“ will, kein Freund ist, sondern ein Feind. „Wir dürfen nicht“ glauben, daß schon deshalb jemand zu uns gehört, weil er ständig „wir“ sagt. Der Feind ist listig.“ – Der Absacker ergänzt: Weiterführende Lektüre zu diesem Thema gibt es von George Orwell. Es handelt sich um die Fabel „Farm der Tiere“ aus dem Jahr 1945. Inhalt der Fabel sei „die Erhebung der Tiere einer englischen Farm gegen die Herrschaft ihres menschlichen Besitzers, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Nach anfänglichen Erfolgen und beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine immer mehr die Führung und errichten schließlich eine Gewaltherrschaft, die schlimmer ist als diejenige, welche die Tiere abschütteln wollten. (…) In der DDR durfte das Buch, wie auch alle anderen Werke Orwells, nicht erscheinen und sein Besitz konnte strafrechtliche Folgen haben.“ (Wikipedia) –  Bundeskanzler Scholz ist derjenige, der die Innenministerin in sein Kabinett holte. Derselbe Bundeskanzler fiel in seinen jungen Jahren durch eine bemerkenswerte Affinität zu jener DDR auf, in welcher der Besitz von Orwells Büchern strafrechtlich verfolgt worden ist. Was die Einlassung des inexistenten Experten für Heimat & Eigentum angehe, meint der Absacker, so hätte der – angesichts des Orwell-Diktums „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen“ – nicht nur von „knallroten Äuglein“ reden dürfen, sondern sogar von „knallroten Schweinsäuglein“. Es spreche sehr für die moderate Geisteshaltung des inexistenten Experten für Heimat & Eigentum, daß er auf das „Schweins-“ vor „-äuglein“ verzichtet habe, obwohl er von George Orwell, einem der bedeutendsten Schrifsteller des 20. Jahrhunderts, mit Sicherheit das Placet dafür erhalten hätte. Es könne aber auch sein, daß man lediglich das Wort „Orwell“ positiv umdeuten – und den Begriff „Fabel“ neu definieren muß, um die lauteren Absichten und die intellektuelle Brillanz der allseits beliebten Frau Innenministerin einwandfrei identifizieren zu können. +++

+++ Natürlich ist es fies, die grüne Frau Ricarda Lang wegen des unerfreulichen Sachverhalts anzugreifen, den sie selbst als „Figur“ bezeichnet. Extra fies ist es, wenn solche Angriffe „immer noch“ aus der „rechten Ecke“ kommen. Außerdem wird das allmählich öde und langweilig. Angriffe auf das, was sie sagt, sind andererseits von vornherein sinnlos, weil sie Widerspruch nicht auf redliche Art & Weise verarbeiten kann, sondern schnell und sachwidrig Gift & Galle spuckt, um dabei ein hochnäsiges Gesicht zu machen. Die letzte Angriffsfläche – Betonung auf „Fläche“ -, die sich geboten hätte, steht nun auch nicht mehr zur Verfügung.

Ricarda Lang? – Screenshot Facebook

Sollte es sich bei der Person auf dem obenstehenden Bild um Ricarda Lang handeln, dann hätte sie jetzt alle potentiellen Angreifer:innen ausgetrickst. Wahrscheinlich handelt es sich um Ricarda Lang, aber man kann es nicht sicher wissen, weil sich die Person auf dem Bild die Haare übers ganze Gesicht wachsen lassen hat. Damit wäre dann die letzte verbliebene Angriffsfläche – Betonung wieder auf „Fläche“ –  ebenfalls perdu. „Austricksenden“ ist eben jedes noch so hinterlistige Mittel recht, um den „Angreifenden“ frech in die Spöttersuppe zu spucken. Richtige Spaßbremsen sind das. Na ja, so wie alle diese neumodischen Hypersensibelchen eben. +++

+++ Ein bislang nicht größer in Erscheinung getretener Twitter-Benutzer namens Pufpaff hat sich mit einem Vorschlag für das Bundesverdienstkreuz qualifiziert. Es gelang ihm, den Wert des konstruktiven „Sicheinbringens auf Augenhöhe“ und der anschließenden  „Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs“ auf eine bislang unerreichte Ebene zu heben. Das Netz ist begeistert.

Der „Pufpaff-Vorschlag“ bei Twitter – Screenshot Facebook

Ein inexistenter Experte für Anfänge & Weitergedachtes jubelte. Auf einem solchen genialischen Vorschlag, freute er sich, lasse sich etwas konstruieren, das deswegen nicht gleich ein Geschlecht oder die Realität zu sein brauche. Wenn man nun ein komplexes Bewertungssystem entwerfe, in dem Faktoren wie Automarke, Typ, Motorleistung, Punktestand in Flensburg, Fahrstil und Gesichtsausdruck des Autofahrenden zu einem fairen, je individuellen Bewertungsmix aufbereitet werden, lasse sich feststellen, wer mit einem generellen Fahrverbot zu belegen ist. Wenn man das nun komplettiert mit der Enteignung (groß in Mode!) aller vermeintlichen Volksvertreter und der Einziehung aller Vermögen ihrer Verwandten, könne man für das ganze Geld den frisch Entführerscheinten 9-Euro-Tickets kaufen, was die Verkehrssicherheit enorm erhöhen würde. Die Einführung eines Tempolimits (siehe Bild) könne unterbleiben.

Blechschildherstellung ist energieintensiv – Screenshot Facebook

Dadurch, daß man die Geschwindigkeit nirgendwo noch länger begrenzen müsse, spare man sich auch die extrem umweltschädliche, weil energieintensive Produktion von hässlichen Blechschildern. Leitplanken, Farbe für praxisfremde und unverschämte Kritzeleien auf dem Asphalt, – alles das könne der Umwelt zuliebe wegfallen, weil die übriggebliebenen Profis auch ohne den ganzen dekadenten Kokolores sicher unterwegs wären. Man denke nur an die vielen Überholverbots-Schilder, so der inexistente Experte: „Wo es niemanden mehr zu überholen gibt, braucht man auch keine Überholverbotsschilder.“ Die Einstellung der Blechproduktion für Schilder rette vermutlich das gesamte Weltklima und steigere das Wohlbefinden der übriggebliebenen Motorisierten, also sein eigenes. Und die Stromeinsparung für abgeschaltete Ampeln komme da erst noch oben drauf. Die abgeschalteten Ampeln könnten außerdem demontiert – und in die Ukraine exportiert werden. Wenn man sie dort auf Dauerrot einstellt, wären die vorrückenden Russen schachmatt. Er werde jedenfalls für einen Bewertungsmix sorgen, der außer ihm selbst niemanden mehr auf die Straße läßt. Das sei das Sicherste für alle. +++

+++ In der „Berliner Zeitung“ war Unerhörtes zu lesen, verfasst von einem Herrn Weingärtner. Er titelte: „Eltern mit Lastenrädern: Die rollende Pest von Berlin„. Im anschließenden Text berichtete er haarklein, warum diese Strampler wahre Terroristen an ihren Mitgeschöpften sind. Ein inexistenter Experte für Betrübliches & Ärgerliches steuerte daraufhin einen eigenen Erlebnisbericht bei. In der Provinz seien diese Strampel-Terroristen nämlich kaum weniger unverschämt. Der Bericht des inexistenten Experten: „In Deutschland gilt: Wer im (vermeintlichen) Besitz der Moral ist, der hat (vermeintlich) auch alle Rechte. Bei uns hier gibt es enges, landwirtschaftlich genutztes Sträßchen zwischen zwei Ortsteilen, das gern von Radfahrern benutzt wird, da es dort kaum motorisierten Verkehr gibt. Dieses Sträßchen ist nur in einer Richtung für die Benutzung durch Kraftfahrzeuge gesperrt (landwirtschaftlicher Verkehr in beide Richtungen frei). Es kann dir passieren, daß du dieses Sträßchen völlig regelkonform mit dem Auto in der einen erlaubten Richtung befährst – und einen bummelnden Radfahrer vor dir hast, der gar nicht daran denkt, dich vorbeizulassen. Gern hat er auch noch einen Kopfhörer auf, um Musik zu hören beim gemächlichen Strampeln mitten auf der Straße. Hupst du ihn an, führt er sich auf, als hättest du ihm soeben regelwidrig den Krieg erklärt. Als nächstes zeigt er dir den ausgestreckten Mittelfinger, den Vogel oder beides. Ganz sicher ist er sich, daß du da gar nicht fahren darfst. Daß er im Unrecht sein könnte, kommt ihm nicht einmal mehr in den Sinn. Oder es kommt dir einer entgegen auf dem Fahrrad, der dir schon von weitem den Vogel zeigt. Er ist schließlich vorher an einem Durchfahrtsverbotsschild für Kraftfahrzeuge vorbeigestrampelt und setzt voraus, daß das in deiner Richtung nicht anders gewesen sein kann. Daß eine Straße nur in einer Richtung für Kraftfahrzeuge gesperrt sein könnte, übersteigt sein Vorstellungsvermögen. Wenn ich bei der guten Fee drei Wünsche frei hätte: 1. Schicke diesen Herschaften ihren täglichen Platten. 2. Mache ihnen unerträgliche Kopfschmerzen. 3. Schmiere ihnen Sekundenkleber ins Fahrradhelmchen.“ +++

Bewarnwestete und behelmte Lastenfahrradstrampelnde – Foto: Imago

 

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