Freundliches Schiff - Foto: AntonSAN/Shutterstock

Nordstream 1&2: BALTOPS 22 – Die Mitwisser verraten sich durch ihre Reaktionen

Wer hat die Pipelines gesprengt? Zumindest steht fest, wer die Sprengung nicht verhindert hat. Und ebenso steht fest, daß diejenigen, die sich am lautesten empören müssten, merkwürdig schweigsam sind, obwohl sie sich sonst sehr gern aufregen. Dafür gibt es Gründe. 

von Max Erdinger

Daß Russen Nordstream 1&2 gesprengt haben könnten, ist die lächerlichste Annahme des Jahres. Erstens waren die beiden Pipelines das Druckmittel auf die Europäer überhaupt, die Sanktionen aufzuheben. Hunderttausende waren in Deutschland auf die Straße gegangen mit der Forderung, Nordstream 2 zu öffnen. Die Bundessprecherin der AfD hatte gefordert, Nordstream 2 umgehend zu öffnen. Das Geschlossenhalten der beiden Pipelines war ideal für Russland, um den Europäern vor Augen zu halten, wem ihr Wohl & Wehe am Allerwertesten vorbeigeht. Sie zu zerstören wäre das Dümmste gewesen, was Russland hätte tun können. Schließlich saßen sie am Gashahn, den sie nach Belieben auf – und zudrehen konnten. Die in Kanada reparierte Gasturbine für Nordstream 1 stand bis zuletzt noch in Deutschland, ohne an Russland ausgeliefert worden zu sein. Zweitens ist es kaum denkbar, daß eine Pipeline im bestüberwachten Seegebiet der Welt einfach von einer feindlichen Macht gesprengt werden kann. Es war auch durchführungstechnisch nicht einfach, die Pipelines zu sprengen. Die Wandung der Röhren ist bis zu 4,7 Zentimeter dick, mit Plastik ummantelt und in Stahlbeton eingegossen, außerdem mit Überwachungssensorik gespickt.  In der Ostsee – rund um die Insel Bornholm –  fand im Sommer die BALTOPS 22 statt, wie das Seapowermagazine am 14. Juni berichtete. Worum ging es dabei?

Seapower
Seapowermagazine – Screenshot Seapowermagazine

BALTOPS 22

Zur Unterstützung der BALTOPS-Manöver (Baltic Operations) zeigten die sechste Flotte der US-Navy in Verbindung mit der US-Navy-Forschung und Kriegswaffenentwicklern in einem Szenario die neuesten Fortschritte bei der Effizienz unbemannter U-Boote zur Entdeckung von Minen„, schrieb das Seapowermagazine.  Es zitiert Anthony Constable, einen wissenschaftlicher Berater des „Office of Naval Research“ für die sechste Flotte der US-Navy:  „Dieses Jahr zeigen wir anhand der Arbeiten von NIWC Pacific und NUWC Newport, wie diese Fähigkeiten im Rahmen der Modifizierung von Zubehör der US-Navy so integriert werden können, daß komplexe Unterwassermissionen möglich werden.“ Weiterhin wird Lt. Joshua Lynn zitiert, der Leiter von BALTOPS  bei der sechsten Flotte der US-Navy: „Dieses Jahr haben wir die kurz- und langfristige Zukunft der Technologien zur Minen-Aufspürung gesehen und wir sind erfreut darüber, wie schnell sich die Technik mit ihren Fähigkeiten weiterentwickelt.“ – (Weitere Infos zu BALTOPS beim „marineforum„)

Ein Narr, wer glaubt, daß sich mit diesen neuen Technologien, unbemannten U-Booten (Unterwasserdrohnen) also, Minen lediglich aufspüren, nicht aber legen ließen. Ein Narr, wer glaubt, ein Kriegsministerium diene ausschließlich der Verteidigung, weil es schließlich Verteidigungsministerium genannt wird. Ein Narr, wer glaubt, daß privatwirtschaftliche Rüstungskonzerne am Weltfrieden verdienen, um ihre Dividenden an die Aktionäre auszuschütten. Wo sitzt Frau Strack-Zimmermann (FDP) noch, außer als Vorsitzende im Verteidigungsausschuß des Bundestags? – Im Förderkreis Deutsches Heer e.V. , bei der Deutschen Wehrtechnischen Gesellschaft e.V., im Präsidium der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Frau Strack-Zimmermann zur Sprengung von Nordstream 1&2: „Ich persönlich glaube, daß es die Russen gewesen sind.“ Allein, daß sie zu dieser Frage nicht einfach den Mund gehalten hat, ist schon eine einzige Unverschämtheit. Ich persönlich glaube nämlich, daß Frau Strack-Zimmermann dann, wenn sie sich zu der Frage äußert, wer wohl die Pipelines gesprengt hat, gar keine andere Wahl hat, als genau das als ihre „persönliche Meinung“ auszugeben. Außerdem glaube ich, daß jeder mit dem Klammerbeutel gepudert sein muß, der ihr abnimmt, was sie in diesem Zusammenhang zu glauben behauptet.

Der politkommunikative Abschuß

Den Abschuß lieferte wieder einmal unser Bruder „Robert der Wirtschaftsminister“, mindestens so treffsicher wie unser Bruder „Olaf der Bundeskanzler“ (unterhaken! gemeinsam!) mit seinem „Doppel-Wumms“ als Geschoß gegen die Energiekrise, die daraufhin todsicher zerböseln wird, während der schuldenfinanzierte 200 Mrd.-„Doppel-Wumms“-Abwehrschirm die Inflation weiter anheizt, die Bevölkerung noch schneller verarmen läßt und den Euro noch viel schneller zur absoluten Ramsch-Währung degradiert. WEF-Schwab im Jahr 2020 zum „Great Reset“: „In zehn Jahren werden Sie nichts mehr besitzen und es wird Ihnen gefallen.“ Baerbock, Habeck, Lindner, v.d. Leyen – alle sind sie auf den Seiten des WEF gelistet. Der segensreiche „Doppel-Wumms“ …

Unser Bruder Robert also am 29. September: „Mit unserem wirtschaftlichen Abwehrschirm brechen wir die Macht Putins und unsere Abhängigkeit von russischem Gas.„- Wahnsinn!

Einmal abgesehen davon, daß es den Grünen nicht explizit um russisches Gas geht, sondern um das Brechen der Abhängigkeit von fossilen Energien überhaupt, ganz egal, woher sie kämen, wie die parteivorsitzende Intelligenz- & Wissensbestie, unsere Schwester Ricarda die Kenntnisreiche (unterhaken! gemeinsam!) freimütig einräumte, ist es doch so: Zum Zeitpunkt, als unser Bruder Robert der Wirtschaftsminister vollmundig verkündete, er wolle unsere Abhängigkeit von russischem Gas brechen (und Putins Macht obendrein – oh-la-la!), bestand diese Abhängigkeit schon seit 48 Stunden gar nicht mehr. Es gibt seit den frühen Morgenstunden des  27. September keine deutsche Abhängigkeit von russischem Gas mehr. Die Abhängigkeit ist gesprengt worden!

Der Elefant im Raum

„Das Ermittlerteam von Kommissar Schlaubein durchbrach mit dem Rammbock die Tür des feuchten Kelleraumes, in dem die Geisel gefangen gehalten wurde. Joe Koslowski, den sie die ganze Zeit für unverdächtig gehalten hatten, stand blutbespritzt mit dem Schlachtermesser in der Hand über der reglosen Leiche der Geisel und brüllte auf sie hernieder ‚Das hast du davon, du elendes Schwein!‘. Unisono stellte das Ermittlerteam um Kommissar Schlaubein die entscheidende Frage: ‚Sagen Sie mal, Joe Koslowski, haben Sie außer sich und der Geisel selbst noch jemanden hier im Raum bemerkt?‘ “ – Das ist die Analogie zum Verhalten jener Eurokraten, die – Ursula v.d. Leyen z.B. –  wie Rumpelstilzchen vor den Mikrofonen gegen die Täter wetterten und verbale Gewitterwolken aufziehen ließen, aus denen heraus es „robuste Antworten“ und „Sanktionen!“ hagelte, ohne denjenigen zu benennen, dem sie gelten sollen. Sie gelten eben dem „Täter“. Was für eine durchsichtige Show! Ganz genau untersuchen wolle man, wer der Sprengmeister gewesen ist. Das können sie meinem Frisör erzählen. Mir nicht.

Kleines BALTOPS-Denkmanöver

Meinereiner ist sich ziemlich sicher, daß sowohl die EU-Kommissionspräsidentin als auch die Bundesregierung genau wissen, wer die Pipelines gesprengt hat. In Zeiten der ubiquitären Überwachung von allem und jedem mit Kameras und Mikrofonen weiß man so etwas üblicherweise. Zumal, wenn es in der Pipeline-Ostsee passiert, während nicht weit weg ein Krieg tobt. Der polnische Ex-Außenminister Radoslaw „Radek“ Sikorski hat vermutlich nicht ins Blaue hinein „Thank you, USA“ getwittert. Der Mann ist verheiratet mit Anne Applebaum, einem Mitglied des „Council On Foreign Relations“, der wiederum freundliche Beziehungen zu STRATFOR unterhält, jenem geostrategischen „Think Tank“, der 1996 von George Friedman gegründet worden war und heute als die inoffizielle CIA gilt. Eine der Lieblingsbeschäftigungen geostrategischer Denker in den USA ist es, sich zu überlegen, wie sich zwei Gegner der USA gegeneinander aufhetzen lassen, auf daß sie sich selbst vernichten, weil das eine kostengünstige Möglichkeit für die USA ist, am Ende zu bekommen, was sie wollen. Der Iran/Irak-Krieg ist ein schönes Beispiel dafür.

Die USA hatten seit Jahren gegen Nordstream 2 und günstiges Gas für den Wirtschaftskonkurrenten Europa gewettert. Trump hat das getan, Bush, Cheney, Rice, Obama, Nuland und auch Biden. Obama hat sogar intensiv für das amerikanische LNG-Gas in Europa geworben. Auf seinen maßgeblichen Druck auf die EU hin wurde der EU-Gasmarkt „liberalisiert“ und in der Folge dann in den Niederlanden die „TTF“ aus der Taufe gehoben, die seither zum Maßstab für die Gaspreise weltweit geworden ist. Der TTF waren die langfristigen Lieferverträge mit Russland bei billigen Russenpreisen zeit ihrer relativ kurzen Existenz ein Riesendorn im Auge. Wenn man sich dann überlegt, daß wegen der offensichtlichen Unfähigkeit von Joe Biden, als dementer „Vegetable“ das Amt des US-Präsidenten auszufüllen, ein anderer die Entscheidungen trifft, die der alte Joe dann verkündet, dann kommt man zu dem Schluß, daß es zwei US-Präsidenten geben muß – einen offiziellen zum Vorzeigen und einen inoffiziellen, der tatsächlicher Entscheidungspräsident ist: Obama als eigentlicher Strippenzieher der US-Demokraten, der nach zwei Amtsperioden selbst nicht mehr offizieller US-Präsident werden konnte. Möglicherweise als Obama-Clinton-Duo.

Ganz sicher ist sich meinereiner, daß dann, wenn EU-Kommission und Bundesregierung „full well“ wüssten, daß es entweder die US-Navy selbst gewesen ist oder jemand, den die US-Navy extra für den Job ausgebildet hatte während der BALTOPS, sie selbst die Allerletzten wären, die sich erlauben könnten, ihr Wissen an die große Glocke zu hängen. Schließlich hätten sie als Verantwortliche die Konsequenzen dafür zu tragen, daß sich die EU und die europäischen NATO-Partner von demselben vermeintlichen „Freund & Verbündeten“ völlig unnötig in einen Krieg hatten hineinziehen lassen, der sie a priori überhaupt nichts anzugehen gehabt hätte – und von dem sie zu allem Überfluß mit der Sprengung von Nordstream 1&2 auch noch selbst angegriffen worden wären. Blamabler wird es nicht mehr. Weder Russland noch die Ukraine sind NATO- oder EU-Mitglieder. Was für ein Monster die USA seit spätestens 2014 in der Ukraine großgezogen hatten, müsste seinen Folgen nach heute ganz alleine das Bier der Amerikaner und deren angelsächsischem Inselbüttelchen sein. Wladimir Putin sagte bei seiner Donbass 4-Rede heute nachmittag, der Anschlag sei von Briten durchgeführt worden. Das kann man ja mal zur Kenntnis nehmen. Es waren hauptsächlich die Amerikaner und die Briten, welche die Ukraine zu einen Frontstaat gegen Russland aufmunitioniert hatten – und zwar sowohl ideologisch als auch waffentechnisch. Und es ist das Komplettversagen von EU und Bundesregierung, den USA nicht schon längst die Aufkündigung der Loyalität angedroht zu haben für den Fall, daß sie ihre perfiden Ukrainespielchen vor der Haustür der EU nicht schleunigst einstellen.

Nichts zu befürchten

Aus Sicht der Amerikaner konnten Nordstream 1&2 gesprengt werden, ohne irgendwelche bündnispolitischen Verwerfungen befürchten zu müssen. Die Amerikaner wussten „full well“, wie sich sowohl EU als auch Bundesregierung über den Tisch ziehen lassen hatten – und welche Konsequenzen es für die EU-Funktionäre und das deutsche Ampelpersonal haben würde, wenn herauskäme, daß die USA diejenigen gewesen sind, die entweder selbst – oder mit deren Wissen – die Pipelines gesprengt wurden. Auch die geopolitischen Konsequenzen, die von der EU angesichts einer solchen kriegerischen Aktion gegen „Freunde & Verbündete“gezogen werden müssten, können nicht gezogen werden in der Situation, in die sich EU und Bundesregierung haben hineinmanövrieren lassen. Die Deutschen haben es in der EU insgesamt verschissen, die Proteste allüberall belegen das (Hunderttausende in Prag vorgestern z.B.) – Danke, Frau von der Leyen! – sie haben als EU-Büttel – und im größeren Rahmen als US-Büttel – bei den Russen verschissen und sie haben sich dann noch von dem letzten verbliebenen „Verbündeten“ angreifen lassen, der ihnen die wirtschaftliche Lebensgrundlage wegsprengt, weil das seinen eigenen wirtschaftlichen Interessen dient. Eneregieintensive Produktion zieht derweilen in Scharen von Deutschland um nach bspw. Oklahoma.

Dabei ist ein solches US-Verhalten nicht einmal neu. Die vietnamesischen Mitarbeiter der CIA, die 1975 schnöde in Saigon zurückgelassen wurden, könnten ein Lied davon singen, wenn sie diesen Verrat überlebt hätten. Mit Afghanistan im August 2021 das gleiche: Eines Morgens wachten Briten und Franzosen auf in Kabul und stellten überrascht fest, daß die Amis weg waren. Nach zwanzig gemeinsamen Jahren dort. Ohne jede Vorankündigung. Sogar Amerikaner wurden zurückgelassen, die als Zivilisten für die US-Army gearbeitet hatten. Seither kennt jedermann das Wort „Ortskräfte“.

Wenn die US-Navy Nordstream 1&2 gesprengt hat, oder wenn es mit ihrem Wohlwollen jemand anderes getan hat, z.B. entsprechend instruierte Ukrainer im Rahmen der der BALTOPS 22, dann sind sowohl EU-Kommission als auch Bundesregierung die Allerletzten, die daran interessiert sein können, das zur allgemeinen Gewißheit werden zu lassen. Dementsprechend fällt auch die Kommentierung des kriegerischen Anschlags auf vitale Interessen der Deutschen im Medien-Mainstream aus.  Und das, obwohl der ukrainische Ex-Botschafter Melnyk am 25. September bereits bei Twitter kryptisch von einer „Pipeline Nordstream 2“ orakelte, die „auf dem Grund der Ostsee liegt“.

Presse: Der Merkur

‚Wäre nicht passiert, wenn ich Präsident wäre‘: Trump warnt vor Weltkrieg – und will mit Putin verhandeln„, titelt der Merkur. Weiter: „Nach den mutmaßlichen Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines hat sich Donald Trump zu Wort gemeldet. Der frühere US-Präsident kann sich eigenen Angaben zufolge vorstellen, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln. Der Kreml steht im Verdacht, die Gasleitungen sabotiert zu haben.“ – Bruaahhh-ha-ha! „Mutmaßliche Explosionen“, „Kreml steht im Verdacht“. Donnerwetter. Das ist neu, daß jemand für etwas im Verdacht steht, das lediglich mutmaßlich etwas Bestimmtes gewesen ist. Da fragt man sich doch gleich, was passiert sein muß, damit der Kreml im Verdacht steht für mutmaßlich ganz Genaues. Ob Putin womöglich selbst im Taucheranzug die Pipelines durchgesägt hat, mutmaßlich so?

Das merkwürdige Desinteresse der Bundesregierung, sich zu dem staatsterroristischen Anschlag in der Ostsee zu äußern, spricht für sich genommen bereits Bände. Und was soll das mit Trump jetzt? Jedermann glaubt auch so, daß es den Ukrainekrieg nie gegeben hätte, wenn Trump als gewählter US-Präsident auch US-Präsident geblieben wäre. Wenn Trump und Putin sich unterhalten, dann reden die echten Metzger miteinander, nicht die Wursthäute der NWO/EU/OSF/WEF/WHO/UN-Macher mit dem russischen Metzger.

Trump war derjenige, der Selenskyj bei dessen Antrittsbesuch in Washington 2019 vor laufenden Kameras hat strammstehen lassen. Trump war es, der Selenskyi damals beschied, bevor er daran denke, den USA ein Angebot für wirtschaftliche Investments zu machen, solle er erst einmal die Korruption in der Ukraine beseitigen. Und Trump war es, der Selenskyj mit den Worten wieder in sein korruptes Shithole nach Hause schickte, er sei sich sicher, der junge Original Oberukrainer würde seine Animositäten Herrn Putin gegenüber bestimmt in Wohlgefallen auflösen können. Mit Herrn Putin könne man durchaus zurechtkommen. Schließlich sei er, der Original Oberurkrainer, ein begabter junger Mensch, der das ganz bestimmt gebacken kriegt. Das war Trump/Selenskyj 2019.

„Trump würde mit Putin verhandeln“ ist genau die „Nachricht“, die dazu geeignet ist, das Schmierennarrativ des Medien-Mainstreams zu stützen so nach dem Motto: Trump würde verhandeln, OBWOHL Putin Nordstream 1&2 sabotiert hat. Dieser gewissenlose Trump aber auch! Tatsächlich würde Trump aber nicht mit Putin verhandeln, OBWOHL Putin …, sondern WEIL die USA selbst … – und weil er die USA dadurch aus der Schußlinie nimmt, daß er selbst den „Gnädigen, den Friedlichen, den Abkühler, den Besonnenen & den Dealmaker“ mimt. „Trump will nach Nordstream-Lecks mit Putin verhandeln“ ist genau die Art geframter Information, auf die niemand derartig angewiesen ist wie Eurokraten und die Bundesregierung. Das wär’s dann noch: Beelzebub Trump holt die Kartoffeln für uns aus dem Feuer und wir dürfen ihn dennoch weiterhin als die Inkarnation allen Weltübels porträtieren.

Wenn bereits feststünde – und meiner festen Überzeugung nach steht es fest, weil alles andere ein „Ignorieren des Elefanten im Raum“ bedeuten würde – wer die Pipelines gesprengt hat oder unter wessen Aufsicht und Abschirmung das passiert ist, dann sind die EU und die Bundesregierung die Allerletzten, die sich erlauben könnten, daß es unwiderlegbar bekannt wird. Die Konsequenzen für das EU-Personal in Brüssel und die Bundesregierung wären tödlich.

Meine Hoffnung ruht da ganz auf den Russen einerseits und den letzten verbliebenen Investigativen in den USA andererseits. Europa kann man diesbezüglich vergessen, glaube ich. Der russische Generalstaatsanwalt hat ein Ermittlungsverfahren wegen internationalen Terrorismusverdachts aufgenommen – und in den USA pfeift es nicht mehr nur Fox-News bereits von den Dächern, wer die Sprengmeister in der Ostsee gewesen sein müssen. Hoffentlich recherchieren die Investigativen in China, in Indien, in Chile, in Afrika und Asien mit. Wer hat Nordstream 1&2 gesprengt? Wer wusste seit wann davon? Wer wusste es vor der Sprengung schon?  Gab es Absprachen? Wer mit wem? Inwiefern dient die Sprengung der Pipelines den Interessen des WEF bei der Durchsetzung seines „Great Reset“? Was hat Biden mit dem WEF und der OSF zu tun? Was haben Habeck, Baerbock, Lindner, Rösler und v.d. Leyen mit dem WEF zu tun? Sowohl EU-Kommission als auch Bundesregierung stehen unter erheblichem Druck. Wie sagte doch ein deutscher Parlamentarier bereits? Sinngemäß sagte er so: Das Gute an der Sprengung von Nordstream 2 ist, daß wir uns im Herbst nicht mehr mit Demonstrationen für die Öffnung von Nordstream 2 herumschlagen müssen. – Noch Fragen, irgendwer?

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