Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Die letzte Generation? – Gottseidank …

+++ In der Elbphilharmonie sollte ein Konzert stattfinden. Die Streicher saßen bereits versammelt da, nur der Dirigent fehlte noch. Das nutzen zwei Pappige von der letzten Generation aus – ich verwende Pseudonyme -, Brummhilde Waagentod & Wiglove Glotzer, um das Dirigentenpodest zu stürmen und sich eilig an jenem Geländer festzukleben, das den Dirigenten davor bewahren soll, hinterrücks ins Publikum zu stürzen, wenn ihn von vorne schwungvoll die Muse küsst. Trotzig blickten die Waagentod und der Glotzer dann ins Publikum. Aber nicht lange. Es gab nämlich einen, der besser Bescheid wusste als die beiden Pappigen. Das war der Orchesterwart. Der wusste, daß das Geländer nur lose ins Podest gesteckt ist, zog es einfach aus dem Podest heraus und stellte die beiden Pappigen mitsamt dem Geländer an ihren klebrigen Fingern im Probenraum ab. Ein Bild für die Götter. Jede Wette, daß es der Wiglove im Probenraum nicht leicht hatte mit der klebrigen Brummhilde. Wahrscheinlich musste er sich Vorwürfe anhören der Art, daß er der dümmste Frauenunterdrücker sei, der ihr jemals über den Weg gelaufen ist, und daß er sie künftig mit seinen testosteronhaltigen Vorschlägen verschonen soll. +++

Letzte Generation
„Letzte Generation? – Gottseidank!“ – Screenshot Facebook

+++ „One Love“, ausgesprochen „Wannlaf“. Plural: „Wannlaffen“. Der Deutsche Freundlichkeits Bund (DFB) fühlt sich vermutlich nicht nur für „Wannlaffen“ und „Andersliebende“ zuständig, sondern hat wahrscheinlich überhaupt ein großes Herz für „Andersbegabte“. Er könnte eigentlich einmal einen „Tag der Offenen Tür“ veranstalten, an dem er Angehörige interessierter Minderheiten durch die Räumlichkeiten im DFB-Gebäude führt, um für die pekuniär Mindergestopften den Weg des Geldes erlebbar zu machen. Das wäre bestimmt spannend auch für einliebende „Anderssehende“. Unter dem Motto „Dein DFB-Erlebnis beim Erlebnis-DFB“ könnte er für seinen „Tag der Offenen Tür“ mit dem folgenden Slogan werben: „Mit dem deutschen Blindenhund stolperfrei zum Bindenbund.“ +++

Blindenhund Bindenbund
Unterwegs zum DFB? – Screenshot Facebook

+++ Beim Hamburger Relotiusblättchen, bekannt unter dem Markennamen „DER SPIEGEL“, herrscht allerweil eine rechte Aufregung, weil schon wieder Flüchtlingsreportagen fürs gutmenschliche Gemüt verfasst worden sein sollen, denen es etwas am Realitätsgehalt mangelt. Das hindert dort aber niemanden, eifrig für das Relotiusblättchen zu werben – und zwar so: „Jeden Tag hinterfragen mehr als 600 Journalist:innen das Weltgeschehen und ordnen es für Sie ein. Sagen, was ist.“ – Alter Schwede. Früher, als das Fragenstellen noch nicht durch das Hinterfragen ersetzt worden war, haben sie beim „SPIEGEL“ nur gesagt, was ist. Die Einordnung wurde dem Leser überlassen. Aber seit überall die Experten wie Pilze aus dem Boden schießen, damit keiner mehr auf die verwegene Idee kommt, er könnte auch selber denken und seinen eigenen Verstand benutzen, gibt es beim Relotiusblättchen wahrscheinlich „Hinterfragungs- & Einordnungsexperten“. „Wir ordnen für Sie ein“ – nach einem halben Jahrhundert linksdoktrinärer Volksverblödung scheint man sich beim Relotiusblättchen ziemlich sicher zu sein, daß das beim Leser als „Serviceleistung“ ankommt. Der Einordnungs-Relotius hatte 2017 den „Reemtsma Liberty Award“ bekommen. Liberty, die Freiheit. Wahrscheinlich ging es um die Freiheit der Einordnung. +++

imago0115916905h
Relotius & „Liberty Award“: Die Freiheit der Einordnung für Sie – Foto: Imago

 

+++ Weiß der Geier, was die Hamburger in ihrem Trinkwasser haben. Dort erscheint nämlich nicht nur der „SPIEGEL“, sondern auch noch „DIE ZEIT“. Die publiziert in der Rubrik „Wissen“ das Wissenswerteste vom Wissenswerten. Das hier zum Beispiel.

ZEIT Wissen
„ZEIT-Wissen“ – Screenshot Facebook

Jetzt aber mal ernsthaft, liebe „Zeit“: Männer & Frauen? Was sollen diese ewiggestrigen Geschlechtszuschreibungen, diese unterdrückerischen? Das sind „die Menschen“, die sich ihr Geschlecht allesamt selber konstruieren. Da gibt es keine sexistischen Thermostate „für Männer“ & „gegen Frauen“. Es wird uns Deutschen nichts anderes übrig bleiben, als daß sich jeder seinen eigenen Thermostat konstruiert. Die thermostatischen Konstruktionen von „weiblich gelesenen Personen“ wären sicherlich hochinteressant und die ganze Welt würde uns mit ihrer einen Liebe überschütten für diese technischen Innovationen. Im Übrigen habe ich keine Lust, mir meinen herorragenden Leumund als Sexist von irgendwelchen Thermostaten streitig machen zu lassen. Also hört gefälligst auf mit dem Blödsinn. +++

+++ Maurice Conrad stellt die richtige Frage. Leider stellt er sie zum falschen Zeitpunkt. Es herrscht nämlich Energiekrise.

Maennlichkeit fragil
Fragil gefragt – Screenshot Facebook

Wie fragil muß der Verstand von Maurice Conrad sein? Liest er etwa die „ZEIT“ nicht? Menstruierende Männer nennt man „Frauen“ bei der „ZEIT“. Und zwar in der Rubrik „Wissen“. Wenn menstruierende Männer Frauen sind, müsste man die Thermostate saumäßig sexistisch auf höhere Temperaturen einstellen, damit nicht nur Frauen, sondern auch Männer nicht frieren – und nur, weil sie menstruieren. Diese Fragilfrage kommt zur absoluten Unzeit. Die Antwort auf die Frage, wie fragil Männlichkeit sein muß, ist eine, die man sich vielleicht leisten kann, solange man Gas aus Russland hat. Zu allen anderen Zeiten ist sie einfach unpassend. Hat er überhaupt kein energie- & sanktionspolitisches Feingefühl, dieser Mann? Der feinfühlige Habeck sollte sich den mal zur Brust nehmen. Mama … +++

 

Themen

AfD
Brisant
Corona
Der Muezzin ruft jetzt in Köln; Bild: Privat
Deutschland
Gender
International
Islam
Corona
Brisant
Linke Nummern
Deutschland
Deutschland
Satire
Ukraine
Politik
Wirtschaft