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Björn Höcke: Die NATO ist schon längst Teil des ukrainischen Gemetzels

Allmählich kommt an die Öffentlichkeit, warum die USA so empfindlich auf die Enthüllungen des Pentagon-Leaks reagieren: Hier ist nämlich von einer militärischen Einmischung von NATO-Militärs in den Ukraine-Krieg die Rede! 

97 NATO-Spezialkräfte sollen in dem Kriegsgebiet operieren, darunter

👉🏻 50 der Briten,

👉🏻 17 aus Lettland,

👉🏻 15 aus Frankreich

👉🏻 14 aus den USA und

👉🏻 eine Spezialkraft aus den Niederlanden.

Darüber hinaus werden 71 Mitarbeiter des US-Außenministeriums sowie 29 Angehörige des Verteidigungsministeriums erwähnt, unter anderem solche des Stabes des Militärattachés und des Büros für gemeinsame Verteidigungsangelegenheiten. Der Westen soll hauptverantwortlich für die Finanzierung, die Bewaffnung und die Militärstrategie — inklusive der Aufklärungstätigkeit — der Ukraine sein. 

»Es wird keine direkte Beteiligung von NATO-Soldaten im Ukraine-Krieg geben«, erklärte Olaf Scholz noch im Januar im Bundestag. Tatsächlich hat sich die NATO zum Angriffsbündnis entwickelt und wir sind durch sie schon längst in das Gemetzel hineingezogen.

Die US-Behörden prüften derzeit die Echtheit der Dokumente sowie den Ursprung der Leaks, heißt es. Allein die nervöse Reaktion zeigt aber, daß ihnen die ganze Angelegenheit peinlich ist.

Trotzdem muß man in Kriegszeiten vorsichtig mit der Bewertung von Informationen bleiben: Einem Bericht der »New York Times« zufolge sollen etliche echte Dokumente zunächst in Originalform im Internet veröffentlicht worden sein. Später tauchten dann auch nachträglich manipulierte Versionen auf. 

Es gehört zu den gängigen Desinformationstechniken der Geheimdienste, daß einmal bekannt gewordene unangenehme Tatsachen mit anderen, offensichtlich frei erfundenen Aussagen verknüpft werden, um damit alles — eben auch die wahren Informationen — als Humbug erscheinen zu lassen. 

Das genauer zu überprüfen, wäre die Aufgabe eines kritischen Journalismus. Doch das kann man von den staatlich abhängigen Verlautbarungsmedien in Deutschland leider nicht erwarten. Wie war das noch mit Nord Stream 2?

 

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