Ätschibätsch: Wer sich auf Habeck & Co. verlässt, ist verlassen (Foto:Wikicommons)

Grüne Verarschung: Wer schon eine Wärmepumpe eingebaut hat, kann sie gleich wieder rausreißen

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Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH), hat eine allgemein bekannte Wahrheit ausgesprochen, die man aber dennoch nicht oft genug wiederholen kann: Mit Bezug auf die Ampel-Politik im Allgemeinen und Robert Habeck im Besonderen, stellte er fest, es werde „an der Realität vorbei regiert“. Damit richtete er sich auch an besonders übereifrige Wärmepumpenbesitzer: Diese können sich nämlich schon wieder auf den baldigen Ausbau ihrer Pumpen gefasst machen.

Grund dafür ist eine neue EU-Verordnung über Kältemittel in Klima- und Kühlanlagen, einschließlich Wärmepumpen. Für rund 80 Prozent der jetzt schon eingebauten Pumpen würden F-Gase genutzt, so Dittrich. Dabei handelt es sich um fluorierte Treibhausgase, die angeblich ganz besonders klimaschädlich sein sollen. Deshalb sollen sie ab 2030 verboten werden. An der Erarbeitung der entsprechenden EU-Verordnung ist Deutschland natürlich maßgeblich beteiligt. Laut Dittrich würde dies „das Aus für zahlreiche bis dahin eingebaute Wärmepumpen und schlimmstenfalls deren Ausbau und Ersatz durch andere Anlagen bedeuten“. Man könne nämlich „nicht einfach klimaschonenderes Propangas als Ersatzkühlmittel dort einfüllen, wo jetzt F-Gase verwendet werden“.

Langfristig rechne sich die Anschaffung dieser Heizung nicht, wenn sie statt 20 Jahren nur sieben Jahre in Betrieb sei. Zudem, sei Dittrich weiter, „Propan brennbar und explosiv“, was die politischen Urheber dieses ganzen Wahnsinns offenbar ebenfalls nicht wissen. Es sei also auch noch die Frage offen, „ob bei einem Austausch die Pumpe wegen der Brandschutzvorschriften noch an derselben Stelle stehen dürfte.“ Wer sich also irgendeinen Vorteil davon versprach, in letzter Zeit eine Wärmepumpe zu installieren, könnte schon sehr bald ein böses Erwachen erleben, weil er sie wieder entfernen muss. Ein Hinweis seines Verbandes bei der Bundesregierung habe zu der Antwort geführt, man habe die Sache „im Blick“.

Nicht nur, dass die ganze Wärmpumpenidiotie schon grundsätzlich völlig überflüssig ist und die Regierung bis heute noch nicht einmal konkrete Zahlen darüber hat, wie viel CO2 damit überhaupt eingespart werden kann – die ersten Pumpen müssen aufgrund des gleichen Wahnsinns, der zu ihrem Einbau führte, auch schon wieder herausgerissen werden. Das Ganz ist, wie ein alles, was diese Regierung anrichtet, ein einziges Milliardengrab, das sogar noch nach den eigenen Maßstäben der Klimahysterie scheitert. (TPL)