Arbeiten in Deutschland (Foto: Fersurfer/Shutterstock)

Alle Räder stehen still, wenn die Hitze es so will

Berlin – Wieder so ein großartiger Vorschlag, der unser Wirtschaft voranbringen wird: Die Amtsärzte haben angesichts der hohen Temperaturen die Einführung einer “Siesta” in Deutschland gefordert. “Wir sollten uns bei Hitze an den Arbeitsweisen südlicher Länder orientieren: Früh aufstehen, morgens produktiv arbeiten und mittags Siesta machen, ist ein Konzept, das wir in den Sommermonaten übernehmen sollten”, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Johannes Nießen, dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Dienstagsausgaben). “Bei starker Hitze sind Menschen nicht so leistungsfähig wie sonst. Schlechter Schlaf bei fehlender Abkühlung in der Nacht führt zusätzlich zu Konzentrationsproblemen.” Der Mediziner ergänzte: “Komplexe Arbeitsanforderungen sollte man daher lieber in die frühen Morgenstunden verschieben. Zudem braucht es ausreichend Ventilatoren und leichtere Kleidung, auch wenn die Kleiderordnung im Büro das nicht erlaubt.”

Wichtig sei auch, grundsätzlich viel mehr zu trinken und leichtes Essen in mehreren kleineren Portionen zu sich zu nehmen. “Ein kaltes Fußbad unter dem Schreibtisch wäre eine weitere Möglichkeit, um im Homeoffice für Abkühlung zu sorgen”, fügte Nießen hinzu.

Und wie sieht es in Großraumbüros aus? Hier sollten Fußbäder doch auch möglich sein, oder? Gasmasken müssten dann natürlich ebenfalls kostenlos verteilt werden. Übrigens: Die Siesta in Spanien beginnt um 13 Uhr und hört frühestens um 16 Uhr wieder auf. In anderen südlichen Ländern ist das ähnlich, einfach weil es nachmittags noch heißer ist, als mittags.

Unsere Wirtschaft würde also in den Sommermonaten brach liegen. Ist aber kein Problem, denn das passt prima ins Konzept der Grünen. Wir können also davon ausgehen, dass die Siesta mit Arbeitsverboten zwischen 13 und 16 Uhr durchgedrückt wird. Bei gleichem Lohn versteht sich. (Mit Material von dts)

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