Chucky die Mörderpuppe - Foto: Imago

US-Regierung: Die gefährlichsten Puppen der Welt

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Keine Nation hat so viele Sanktionen gegen andere Nationen verhängt wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Dahinter steckt offensichtlich eine tiefsitzende Gewißheit: Die Welt kann nicht ohne uns. Die Welt zeigt den Amerikanern gerade, wer hier ohne wen kann. Es geht durchaus ohne die USA. Das ist erfreulich. Gefährlich ist, daß es die Amerikaner partout nicht wahrhaben wollen.

von Max Erdinger

Eine Abgefeimtheit ist es, Kriegswaffen im Wert von Abermilliarden von Dollar an ein Land zu liefern, dessen Bewohner mit diesen Waffen einen Proxykrieg gegen einen übermächtigen Gegner im geopolitischen Interesse der Waffenlieferanten führen sollen. Als dumme Abgefeimtheit stellt sich das heraus, wenn die Belieferten diesen Proxykrieg verlieren, wie aktuell das ukrainische Schlachtvieh, das sich auf Befehl der eigenen, von den Waffenlieferanten geschmierten Regierung, in einem von der “Regierung” des Waffenlieferanten provozierten Krieg umbringen lassen muß. Tatsächlich regiert ja die amerikanische Regerung nicht ihren militärisch-industriellen Komplex, sondern der regiert die Regierung. Im Fall der Ukrainer geht es inzwischen um 300.000-350.000 Gefallene, die sich für nichts und wieder nichts abschlachten lassen mussten. Die Ukrainer sind tot, das Leid ist unermeßlich, die gelieferten Waffen sind größtenteils vernichtet – und sie fehlen nun für den Fall, daß die NATO tun müsste, wofür es sie offiziell gibt: Die NATO-Länder gegen Angriffe zu verteidigen.

Eine schier unfassbar große Dummheit ist es, als NATO-“Verbündeter” sich von den USA an der Leine hinterherschleifen zu lassen wie ein narkotisierter Jagddackel und sich so zum Unterstützer ihrer saudummen Abgefeimtheit machen zu lassen. In den Drohnenvideos von der Front im Donbass kann man dieser Tage sehen, was mit den gelieferten Bradleys und den deutschen “Tierpanzahs” passiert: Sie werden einfach aus der Luft zerstört. Sie haben keine Chance. Überhaupt keine. Sowohl die russische Luftaufklärung als auch die Luftüberlegenheit sind derartig lückenlos, daß den Russen nicht eine Fahrzeugbewegung in der sogenannten “grauen Zone” entgeht. Das ist die mehrere Kilometer breite Zone, die der ersten russischen Verteidigungslinie vorgelagert ist. Hinter der ersten lägen außerdem zwei weitere. Konkret heißt das, daß die Ukrainer bereits massakriert werden, bevor sie die erste von drei Verteidigungslinien überhaupt erreichen. Die überlebenden Ukrainer hissen unterdessen die weiße Flagge, ergeben sich in Kompaniestärke – sehr vernünftig! – oder sie laufen sogar zu den Russen über.

Dem westlichen Medienkonsumenten wird unterdessen das völlig groteske Märchen von jenen selbstlosen Ukrainern aufgetischt, die zum Wohle ganz Europas Freiheit, Demokratie und “westliche Werte” verteidigen. Die Ukrainer haben dieser Tage jedoch erfahren müssen, daß die nächsten Wahlen im Lande ausfallen werden. Wegen des Kriegs, der offiziell nie erklärt worden ist. Auf demokratischem Wege werden sie ihren – welcher Zynismus! – “Diener des Volkes” nicht loswerden, heißt das. Und das, obwohl die Ukrainer den Russen den Krieg nicht erklärt haben, die Russen den Ukrainern nicht – und die USA und die NATO den Russen nicht. Niemand hat irgendwem den Krieg erklärt. Und dennoch findet einer statt. Kein wertewestliches Parlament in den formidablen Demokratien hat ihn abgesegnet.

Dennoch geht es in den Westmedien um “Demokratie” und “westliche Werte” sowie um deren “Verteidigung”. Wer sich diese ölige Buchstabenpampe von der Westpropaganda auf die Pupillen schmieren läßt, muß auch zu blöde sein, um ein Loch in den Schnee zu pinkeln. Das kann er allerweil überprüfen. In den Alpen zum Beispiel, wo mitten im heißesten Sommer aller Zeiten, mitten in der katastrophalsten aller menschengemachten Klimakatastrophen also, die Schneefallgrenze auf 1.700 Meter absinkt. Eine ideale Gelegenheit für die Konsumenten von Westpropaganda, die mit dem Auto auf dem Weg in den Urlaub am Mittelmeer sind. Sie können oben auf dem Timmelsjoch oder auf dem Stilfser Joch anhalten, wenn sie es trotz Glatteis bis nach oben geschafft haben – um dort zu versuchen, ein Loch in den Schnee zu pinkeln. Sollten sie es hinbekommen, ist noch nicht aller Tage Abend in ihrem Schädel. Aber zurück nach Osteuropa, ehe ich mich hier noch in Rage rede. Das könnte gefährlich werden für mich. Schließlich bin ich nicht geimpft. Also vom hitzeschneebedeckten Timmelsjoch nach Osteuropa …

Das Grundübel hinter dem amerikanisch-osteuropäischen Wahnsinn hat eine banale Ursache: Irgendwann im Verlauf der vergangenen dreißig Jahre hat ein ukrainischer Grenzposten den ersten jovial wirkenden Amerikaner ins Land gelassen, einen ganz furchtbar netten Menschen, der so freundlich wirkte, daß niemand argwöhnisch wurde, als ihm eine regelrechte Heerschar von amerikanischen Militärberatern, “Investoren” und Politikern folgte. Sehr, sehr freundliche Menschen, diese Amerikaner. Und geschickt, auch. Begnadete Verkäufer, die einem Eskimo sogar eine Eiswürfelmaschine andrehen können. Oder Ukrainern einen Krieg gegen die ethnischen Russen im eigenen Land. Das eine wie das andere so überflüssig wie Hodenkrebs. Um eine “Spiegel”-Schlagzeile von vorvergangener Woche aus ihrem Zusammenhang zu reißen: “Jetzt merkt Ihr’s auch!

Wem der Kittel brennt

Hauen & Stechen gibt es aber nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den USA selbst. Im US-Kongreß jagt eine Anhörung in den diversen Untersuchungsausschüssen die nächste. Die letzten paar verbliebenen Aufrechten im Lande versuchen, Licht ins Dunkel jener Machenschaften zu bringen, derentwegen man sich fragt, weshalb sich eigentlich das heutige Australien aus einer europäischen Knastkolonie für Kriminelle herausentwickelt hat – und nicht die Vereinigten Staaten. Die Aufrechten: Senator Kennedy, Robert F. Kennedy, Rand Paul und Jim Jordan, um nur vier zu nennen. Rand Paul forderte das Justizministerium auf, gegen den Virenpapst Fauci zu ermitteln, weil der unter Eid den Kongreß belogen hat über die Gain-Of-Function-Forschung, die er in Wuhan finanziert hatte. Pandemie, Pandemie. Da stehen theoretisch fünf Jahre Knast im Raum für den Virenpapst. Der Justizminister selbst steht allerdings unter Beschuß, weil er strafrechtliche Ermittlungen gegen den Biden-Clan unterdrückt hatte. Der US-Präsident steht unter Druck, weil er von den zwielichtigen Geschäften seines Sohnes in der Ukraine profitiert hatte. Inzwischen wurde der Weg für ein Impeachmentverfahren freigeschaufelt. Der Minister für Innere Sicherheit, Alejandro Myorkas, bekommt Feuer wegen der illegalen Masseneinwanderung an der US-Südgrenze. Big Tech und die Geheimdienste stehen unter Druck, weil sie gegen den ersten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung verstießen, indem sie die freie Rede zensierten – und zwar im gigantischen Umfang. Nach den Twitter-Files sind nun die Facebook-Files dran, die amerikanischen Mainstream-Kabelsender wie CNN und die großen Tageszeitungen ebenfalls. Was sich da über die Zustände im “Lande der Freien” offenbart, ist wertewestliches Sodom & Gomorrha.

Während es im eigenen Land, in der Ukraine und in Afrika brennt, dämmert der tatterige Joe, weiträumig abgeschirmt, für zehn Tage im Liegestuhl am Atlantikstrand von Delaware unter einem Sonnenschirm dem Heim für Demenzkranke entgegen, in der Gewißheit fest, er sei der amerikanische Präsident. Tatsächlich weiß niemand genau, wer tatsächlich die USA regiert. Niemand kann Namen nennen, anhand derer zu beweisen wäre, wer in den USA tatsächlich die Ansagen macht. Alle müssen sich mit tiefen Spekulationen über den Tiefen Staat begnügen, einer schwer zu fassenden Entität, deren Existenz von interessierter Seite zudem noch als “Verschwörungstheorie” bezeichnet wird. Es kristallisiert sich nur heraus, wer den ach-so-demokratischen “Wertewesten” in einer beispiellosen Mischung aus Ignoranz und Arroganz gar in den Abgrund zu reißen droht: Außenminister Anthony Blinken, Kriegsminister Lloyd Austin, Sicherheitsberater Jake Sullivan, CIA-Direktor William Burns und die gerade erst zu Blinkens Stellvertreterin beförderte Victoria “F*ck the EU!” Nuland. Blinken und Nuland sind die gefährlichsten, weil sie es inzwischen so weit getrieben haben, daß sie persönlich alles zu verlieren hätten, wenn sich das Ukraineabenteuer für die Öffentlichkeit als absolutes Desaster herausstellt. Deshalb wird auch noch immer die Mär vom ukrainischen Endsieg perpetuiert.

Die Ukrainer verlegen sich jedoch angesichts der Aussichtslosigkeit, jemals noch ein militärisches Ziel erreichen zu können, auf Terrorattacken gegen die russische Zivilbevölkerung in Russland und lassen Drohnen im Finanzviertel von Moskau explodieren in der Hoffnung, die Stimmung in Russland möge kippen, damit die Russen Putin aus dem Amt jagen. Das wird nicht passieren. Putin hat nach wie vor Zustimmungswerte von um die 80 Prozent. Wie dämlich der Versuch ist, Putin wegzubekommen, zeigt sich schon daran, daß Putin, wenn überhaupt, im eigenen Land höchstens Druck wegen seiner unaufgeregten Besonnenheit bekommt. Im rein theoretischen Fall, daß Putin tatsächlich gestürzt werden würde, – sein Nachfolger wäre auf jeden Fall ein Hardliner, der auf die Fisimatenten eines verzweifelten Wertewestens wesentlich härter reagieren würde als Putin im Augenblick. Und Wagner-Chef Prigoschin, der vermeintliche “Putschist”, war dieser Tage bei Putins Russland-Afrika Gipfel dabei zu sehen, wie er freundlich schwarze Hände schüttelte, während die westliche “Qualitätspresse” sich unter Ausblendung dieser Tatsache Spekulationen hingab, wie lange er wohl noch leben wird, ehe ihn Putins Rache trifft. Zwischen Prigoschin und Putin passt aber offensichtlich kein Blatt Papier. Ebenfalls keine Erwähnung findet in der Westpropaganda: Prigoschin soll über westliche Geheimdienste mit 6 Milliarden Dollar gefüttert worden sein, damit er seinen “Putsch” durchführt und Putin zu Fall bringt. Mit diesen sechs Milliarden dürfte das russische Duo jedoch “brüderlich” die eigene Kriegskasse aufgefüllt haben.

Blinken Nuclear Global
Anthony Blinken und die nukleare Bedrohung – Screenshot YouTube/Redacted

Das amerikanische Zerebraldesaster geht inzwischen so weit, daß Blinken die Bedrohung durch einen Atomkrieg in einer Weise relativiert, daß sich die ganze Welt fragt, ob er noch alle Tassen im Schrank hat. Die Bedrohung durch einen Atomkrieg sei auch nicht schlimmer als die durch den Klimawandel, meinte er dieser Tage. Da votiert doch der Rest der Welt ganz eindeutig und recht demokratisch für den Klimawandel.

In Afrika

Nachdem bereits in Mali und in Niger französische Flaggen brannten, brennen nun auch welche in Senegal, und die Truppen des oben bereits erwähnten Wagner-Chefs Prigoschin zeigen dort verstärkt Präsenz. In Niger gab es vergangene Woche einen Putsch und seit Freitag gibt es dort eine Militärregierung. Die hat sofort den Export von Uran und Gold nach Frankreich gestoppt. Die französischen Kernkraftwerke brauchen aber angereichertes Uran. Bisher hatten sie es geliefert bekommen aus Niger, aus Russland und Kasachstan, zum kleineren Teil auch aus Mali und Australien. Einfachen Berechnungen zufolge dürften die 56 vorhandenen Kernkraftwerke in Frankreich pro Jahr etwa 1.220 Tonnen abgereichertes Uran brauchen. Sie haben eine installierte Leistung von etwa 61 Gigawatt. Die eingelagerten Vorräte in Frankreich reichen noch für etwa drei Jahre – und sie dürften ab dieser Woche rapide abnehmen. Die “Organisation Afrikanischer Staaten” (OAU) drohte nun Niger mit einem militärischen Eingreifen ihrerseits, sollte dort die weggeputschte Regierung samt ihrem westwertfreundlichen Präsidenten nicht wieder eingesetzt werden. Frankreich, bis 1960 Kolonialherr in Niger, droht ebenfalls mit einem militärischen Eingreifen. In Russland spricht man derweilen davon, daß sich gerade ein nie beendeter europäischer Kolonialismus in Form eines wirtschaftlichen “Neokolonialismus” offenbare. Auf den radioaktiv strahlenden Abraumhalden der französischen Urangewinnung säßen schließlich die Leute in Niger, ohne daß sie je etwas vom Uranreichtum ihres Landes gehabt hätten. Der amerikanische Außenminister Blinken schwafelt schamlos etwas von einem “demokratisch gewählten” und deshalb rechtmäßigen Präsidenten daher, der dort wieder ins Amt eingesetzt werden müsse, ganz so, als habe sich ein amerikanischer Außenminister jemals dafür interessiert, was außerhalb der USA ein demokratisch gewählter Präsident ist. Wenn ein demokratisch gewählter Präsident in einem militärisch schwachen Land den Amerikanern nicht gefallen hat, dann haben sie ihn einfach selber beseitigt. Die Beispiele sind Legion. Zuletzt so geschehen anno 2014 in der Ukraine. Ausgerechnet.

Für die Europäer in der EU stellt sich die Lage also folgendermaßen dar: Während sich die afrikanischen Länder vermehrt hinter Russland versammeln, China und Indien sowieso, und während die Saudis ihren Ölexport nur noch zum Teil in US-Dollar abwickeln, ansonsten aber einstweilen noch auf den chinesischen Yuan ausweichen bis die neue Weltleitwährung der BRICS-Staaten als Konkurrenz zum Dollar an den Start geht – bereits diesen Monat soll es angeblich so weit sein – , bleibt das nigrische Uran für die französischen Kernkraftwerke aus. Mit Konsequenzen für das energiegewendete Deutschland, die man sich an drei Fingern abzählen kann. Die Versorgung mit billigem Gas aus Russland, die einst verschleierte, weshalb man den Deutschen überhaupt das Märchen von der “erneuerbaren Energie” auftischen konnte, wurde gekappt. Nicht weiter schlimm. Schließlich konnten ja die Franzosen Strom in jeder beliebigen Menge produzieren, den man dort für teuer Geld zukaufen konnte. Mit den ausbleibenden Uranlieferungen aus Niger stellt sich allerdings die Frage, wie lange sich die Franzosen den Verkauf ihres uranabhängigen Stroms nach Deutschland noch leisten wollen.  Schließlich ist sich jeder selbst der Nächste.

Der Allernächste ist und bleibt jedoch der ukrainische “Diener des Volkes”, jene von den Amerikanern installierte Marionette in ihrer Funktion als Heimsuchung des Weltfriedens. Die grüne Parteivorsitzende gab dieser Tage mit dem ganzen Gewicht ihrer Weisheit bekannt, daß “wir” – wer? –  weiterhin “an der Seite der Ukraine” stehen, um die “Demokratie” – welche? – zu bewahren und so “den Zusammenhalt in …” – unserem Land? Deutschland? – “… diesem Land” zu stärken. Aha, in diesem Land also. Wenn das mal kein grüner Dieslandnationalismus ist. Die immens kluge und gebildete Frau Lang wird schon wissen, wovon sie redet. Ganz bestimmt.

Weil nun dieser ganze europäische Vasallen-Schwachsinn unter der Führung der völlig Verwahrlosten aus Amerika noch nicht ausreicht, fangen die Polen an, ihr eigenes Süppchen zu kochen und liebäugeln damit, in der Westukraine mit dem Wiederaufbau ihres vor Jahrhunderten untergegangenen, polnisch-litauischen Großreiches zu beginnen.  Sollte das Gestalt annehmen, werden die Russen garantiert bis an den Dnjepr vorrücken. Es sieht ohnehin so aus, als könnte das demnächst passieren. Ein einziger Durchbruch an der derzeitigen Front würde ausreichen, um den Weg freizumachen. Als nächstes wären dann die frisch eingewanderten Polen als NATO-Mitglied in der Westukraine mit der Forderung konfrontiert, eine demilitarisierte Zone westlich des Dnjepr zu akzeptieren. Es ist Wahnsinn hoch drei, was sich im ach-so-demokratischen Westen mit seinen “Werten” abspielt.

Unterdessen heißt es von Seiten Dimitri Medwedews angesichts der sich häufenden Drohnenangriffe auf Moskau und der sich ebenfalls häufenden Angriffe mit amerikanischer Streumunition auf die Provinzdörfer in der Region Belgorod, der Westen riskiere eine nukleare Eskalation. Der ehemalige (Interrims)-Präsident Medwedew ist heute Chef des Sicherheitsrates der Russischen Föderation und ein guter Freund von Wladimir Putin. Man kann nur hoffen, daß sich Putin und Medwedew auf eine Rollenverteilung nach dem “Good Cop-Bad Cop”-Schema geeinigt haben, und daß es nicht so ernst gemeint ist wie es aussieht. Der Ex-CIA-Mitarbeiter Larry Johnson ist sich jedoch sicher, daß es die USA sind, die es auf eine nukeare Eskalation ankommen lassen wollen. Das heißt, nicht eigentlich “die USA”, sondern die zwielichtigen Figuren dort, die ohnehin nichts mehr zu verlieren hätten. Denn so viel ist klar: Sollten sich die USA jemals wieder aus dem Würgegriff des Deep State mit seinem militärisch-industriellen Komplex befreien können, der dort die politische Klasse vor sich hertreibt, um zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung zurückzukehren, dann rollen in der Parteienlandschaft dort die Köpfe derjenigen, die sich für viel Geld für die Durchsetzung der Interessen jenes Deep State haben einkaufen lassen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß das passiert, hängt an der Frage nach einem Kriegsende in der Ukraine.

Der gekaperte “Wertewesten”

So lange der Krieg dort noch läuft, sind diese Figuren persönlich in relativer Sicherheit, da ihnen immer noch die Möglichkeit bleibt, bei einer “begrenzten, strategischen Nuklear-Eskalation”, die zunächst voll auf Kosten der Europäer ginge, einen nationalen Sicherheitsnotstand in den USA auszurufen, der die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten zu ihrer Entmachtung suspendieren würde. Das wiederum erklärt auch die enormen Anstrengungen, mit denen sowohl Robert F.Kennedy auf Seiten der Demokraten als auch Donald Trump auf Seiten der Republikaner verhindert werden sollen. Es gibt kein Mittel, das dreckig genug wäre, um sowohl den Einen als auch den Anderen als US-Präsidenten zu verhindern. Es ist völlig bizarr: Ausgerechnet unter Merrick B. Garland, dem “Generalbundesanwalt” der USA, der seitens des US-Kongresses selbst unter erheblichem Rechtfertigungsdruck wegen seiner Blockadefunktion bei den Ermittlungen gegen den Biden-Clan steht, und der vor dem entsprechenden Untersuchungsausschuß nicht viel mehr als hilfloses Gestammel abliefert, findet die politische Verfolgung Donald Trumps mit an den Haaren herbeigezogenen, formaljuristischen Fisimatenten statt, während eine ach-so-“unabhängige” Medienlandschaft, die längst ihrer Kooperation mit den Geheimdiensten überführt ist, dafür sorgt, daß Robert F. Kennedy möglichst unter dem Wahrnehmungsradar der amerikanischen Öffentlichkeit bleibt.

Die EU-Institutionen in Brüssel – unter der “Führung” der blonden Katastrophe aus einem Vorort von Hannover als EU-Kommissionspräsidentin – ist völlig von amerikanischen Lobbyisten unterwandert, wie Martin Sonneborn jüngst in einem ellenlangen, überaus informativen Artikel in der “Berliner Zeitung” darlegte. Und was den NATO-Generalsekretär angeht, den seit jeher russophoben, ehemaligen Norwegen-Premier Jens Stoltenberg, fand der ehemalige UN-Waffeninspekteur, Geostrategieanalyst und Ex-Marine-Intelligence-Officer Scott Ritter vor Monaten bereits die passenden Worte. Stoltenberg sei ein Politiker, der vom Militärischen keine Ahnung habe, so Ritter. Es sei an der Zeit, daß er die Weltöffentlichkeit endlich vor seinem ignoranten Geschwätz verschone und nach Hause gehe.

Bei alledem vergegenwärtige man sich noch das Polit-und Mediengemeine – & gefinde, das den “die Menschen in Westwert-Deutschland”, diesem ultrainformierten “Souverän” im demokratischen Wahn seiner “menschlichen Gesellschaft” zur Ablenkung per Hitze-, Klima-, Gender-, Vielfalts- und sonstigem Kokolores auf die Pupillen geschmiert wird, während man beiläufig zur Kenntnis nimmt, wie die gesamte Wirtschaft mit Karacho gegen die Wand gefahren wird von den Kompetenzlern der Ampelkoalition im Rektum der völlig Verwahrlosten aus Amerika – und man kann sich an drei Fingern abzählen, was die Stunde geschlagen hat. Der kollektive “Wertewesten” hat sich in eine Sackgasse hineinmanövriert – und niemand weiß, wie er da wieder herausfinden soll, ohne daß alles zu Bruch geht. Fast ist man geneigt, sarkastisch vorzuschlagen, überall die weiße Fahne zu hissen und die Russen zu bitten, das Management zu übernehmen. Wenn es nämlich auf der nördlichen Halbkugel überhaupt noch jemanden gibt, der im Einklang mit der Realität lebt, dann sind es die Russen. Druschba!