Fahren in Skandinavien vielfach nur noch bei reichlich Außenwärme: E-Busse (Foto:Imago)

Vereist und eingefroren: Elektrobusse und Wärmepumpen machen beim ersten Hauch von Winter schlapp

Nicht nur Deutschland, auch Norwegen, macht gerade seine Erfahrungen mit der überall als Zukunftstechnik angepriesenen Elektromobilität. In der Hauptstadt Oslo brach der öffentliche Verkehr komplett zusammen, weil die 183 neuen Elektrobusse der Stadt der Eiseskälte nicht standhalten konnten. Der Verkehrsbetreiber musste einräumen, die Elektrobusse seien im Winter einfach nicht zuverlässig genug. Die Reichweite der Elektrobusse nehme bei Kälte „drastisch“ ab, die Batterien seien schneller leer.“ Etwa 140 Abfahrten konnten nicht stattfinden. Die versprochene Reichweite von über 250 Kilometern wird nicht annähernd erreicht. Die Busse waren erst im April mit großem Getöse in Betrieb genommen worden.

„Mit neuen Elektrobussen kommen wir einem komplett emissionsfreien ÖPNV einen großen Schritt näher. Das führt zu weniger Lärm, Klimaemissionen und Luftverschmutzung“, erklärte Sirin Stav, Stadträtin für Umwelt und Verkehr in Oslo. Da sie während ihrer Tages-Einsätze nicht mehr nachgeladen werden müssen, reiche das Depot-Laden über Nacht aus, hieß es. Die Busse waren Anfang 2022 beim polnischen Bushersteller Solaris für schlappe 100 Millionen Euro bestellt worden. Es war der größte Einzelauftrag in der Geschichte des Unternehmens. Mit 500 kWh wurden die größtmöglichen Batterien eingebaut. Ein Großteil der Fahrzeuge wird in einem der größten Elektrobus-Depots Skandinaviens geladen, das parallel zur Inbetriebnahme der Busse eröffnet wurde.

Stillstand statt Mobilität

Das nützt nun aber alles herzlich wenig, wenn die vollgeladenen Busse nicht von der Stelle kommen. „Die Busanlage Stubberud ist ein wichtiger Baustein, um den Übergang zu emissionsfreien Bussen in Oslo zu erleichtern. Mit dieser modernen Einrichtung ist alles bereit für einen noch effizienteren Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel der Hauptstadt“, schwärmte Cato Hellesjø, der Chef Unibuss-Muttergesellschaft Sporveien im April. Heute steht er ziemlich blamiert da, denn das genaue Gegenteil ist der Fall.
Hier zeigt sich abermals, was die Versprechungen der Klimaideologen wert sind – nämlich gar nichts. Anstatt der Mobilität der Zukunft, bringen sie nichts anderes als monströse Geldverschwendung und Stillstand.

Anscheinend ist die Energie- und Mobilitätswende zu ihrem “Funktionieren” auf Außentemperaturen angewiesen, die erst durch das “global warming” erreicht werden, das sie doch eigentlich stoppen helfen sollen: Auch die von der Ampel propagierten Wärmepumpen machen reihenweise bei den strengen Wintertemperaturen schlapp und vereisen… (TPL)

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