Oben ohne im Schwimmbad, aber Musiker sollen Muskeln mehr zeigen dürfen (Symbolbild:Imago)

Woker Irrsinn: Konzertabbruch in Bamberger Jugendzentrum, weil Metalrocker sein T-Short auszieht

Dass die Auswüchse der woken Cancel-Culture zu einer kollektiven Psychose führen, die einstmals freie Gesellschaften in Irrenhäuser verwandeln, bestätigt auf faszinierende und verstörende Weise ein absurder Vorfall in einem Jugendzentrum in Bamberg: Dort spielte die Metal-Band Craving ein Konzert für Kinder und Jugendliche – Allerdings nur so lange, bis der Gitarrist sein T-Shirt auszog und damit blankes Entsetzen beim Leiter des Zentrums auslöste. Dieser stürmte daraufhin die Bühne und versuchte, die Band von ihrem “anstößigen” Treiben abzubringen. Es kam zu einer Schubserei, schließlich zog der Leiter den Stecker. Erst, nachdem der Oberkörper des Rockers wieder züchtig bedeckt war, durfte das Konzert fortgesetzt werden. Sogar die Polizei wurde von einer unbekannten Person eingeschaltet.

Als Begründung führte der Zentrumsleiter an, die rund 150 Besucher hätten sich durch die Geste “unwohl” fühlen können, vor allem, weil das Konzert im Rahmen eines Workshops stattfand. Dessen Thema war allen Ernstes die Erörterung der drängenden Frage: „Musik für echte Männer?! Wieso ist der Metal so männerdominiert und was muss passieren, um diesen Status Quo zu verändern?“ Zu dieser weltbewegenden Frage gab es sogar eine Podiumsdiskussion. Vom Verein “Innovative Sozialarbeit e.V.” (Iso), der das Jugendzentrum im Auftrag der Stadt Bamberg betreibt, hieß es, die Hausordnung für den Abend habe vorgesehen, dass alle Menschen vor Ort unter anderem “ihre T-Shirts anbehalten” sollten. Es sei wichtig gewesen, dass der Leiter des Zentrums im Rahmen des Vorfalls für die vereinbarten Werte eingestanden sei. Nachdem die Musiker auf der Bühne seinen Worten und Gesten kein Gehör geschenkt hatten, habe er “eine Entscheidung treffen” müssen.

“Den Stecker gezogen”

Von ihm sei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr ausgegangen, er habe lediglich einen Stecker gezogen und somit eine von vielen möglichen Optionen gewählt, die Band auf die “Hausordnung” hinzuweisen. Die Band erklärte, nicht über diese Hausordnung, gegen die die Verhaltensregeln im Refektorium eines Benediktinerklosters oder gar Opus-Dei-Ordenshauses vermutlich wie der reinste Punk anmuten, informiert gewesen zu sein. Vor dem Auftritt habe sie nur mit den Veranstaltern des Konzertes, nicht aber mit dem Jugendzentrum gesprochen. Nach dieser Farce kritisierte sie auf Social Media das „unprofessionelle“ Verhalten des Jugendzentrumsleiters. Als Reaktion verkauft sie nun T-Shirts, auf denen eine Männerbrust und der Schriftzug: „Die gefährlichsten Nippel von Bamberg“ abgebildet sind.

Dies ist wohl die einzig vernünftige Reaktion auf diesen Wahnsinn, der weit mehr ist als eine Provinznarretei übereifriger Wokisten. Hier zeigt sich der ganze Wahnsinn der kulturmarxistischen Ideologie, die 50 Jahre nach der Geburt von Rock’n Roll und sexueller Revolution Deutschland zunehmend in den Würgegriff nimmt: Einerseits will man jede sexuelle Spielart, teilweise bis hin zur Pädophilie, legalisieren und fördern, gestattet Oben-ohne-Besuche in Freibäder und setzt Vierjährige den Perversionen von Dragqueen-Lesungen aus. Andererseits agiert man wie eine puritanische Gesinnungspolizei, wenn ein Musiker seinen nackten Oberkörper zeigt. Zudem mutet man Jugendlichen völlig lächerliche Diskussionen über Pseudoprobleme wie die “Dominanz von Männern” in der Metal-Musik zu.. und jene Kräfte, die hinter diesem Irrsinn stehen, feiern den Leiter des Jugendzentrums auch noch als mutigen Kämpfer für hehre Prinzipien. So kann eine Gesellschaft an sich selbst verrückt kann. (TPL)

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