Kita (Symbolbild: shutterstock.com/Oksana Kuzmina)

Und diesen Leuten vertraut man Kinder an: Kita bot Kindern Masturbations-Raum an

Was geht eigentlich in den Köpfen von Leuten vor, denen man seine Kinder anvertraut und die dann so etwas dann veranstalten? In einem Kindergarten im nordrhein-westfälischen Krepen wurde Kindern offenbar ein Masturbations-Raum angeboten, um sich “körperlich zu entdecken und zu befriedigen”.

Das “pädagogische Konzept” des katholischen Kindergartens St. Rochus in Krepen beschäftigte nicht nur die Kerpener Verwaltung und den Landtag, sondern dürfte auch die Eltern, die ihre Kinder vertrauensvoll in die Hände dieser Einrichtung gegeben haben, mindestens in Rage versetzt haben. Denn: in benannter Einrichtung beschäftigte sich die Kindergartenleitung in übergriffiger Art und Weise mit der Frühsexualisierung der Kleinen, dem Fördern von „Doktorspielen“ und bot ihnen „Räume für Masturbation“ an. Die AfD hatte das Thema auf die politische Tagesordnung gesetzt.

Im sexualpädagogischen Konzept, das auch auf der Internetseite der katholischen Einrichtung einsehbar war – zwischenzeitlich aber entfernt wurde-  hieß es, einzelne Kinder dürften sich „ihren Bedürfnissen entsprechend in einen geschützten Raum zurückziehen, um sich körperlich zu entdecken und zu befriedigen (dies ist in öffentlichen Räumen und im Beisein Anderer nicht erlaubt)“.

Weiter hieß es bei den Möchte-gern-Freudianern: „Wenn ein Kleinkind an seinen Geschlechtsteilen spielt und diese mit sichtlichem Genuss berührt, weiß es nichts von gesellschaftlichen Tabus, von dem, was sich nicht gehört‘, geschweige denn davon, dass das, was es tut als unanständig oder schmutzig angesehen wird. Es erforscht und entdeckt seinen Körper und dort, wo es sich besonders gut anfühlt, verweilt es gerne.“

Das übergriffige Sexual-Konzept der katholischen Einrichtung rief schon im November die Behörden auf den Plan. Mehrere Jugendämter, Kita-Leitung und das Erzbistum Köln als Träger sahen sich die Kita vor Ort an. Das Ergebnis: Alles nur ein “Missverständnis” bzw. das Konzept wurde „missverständlich interpretiert“, so die dünne Erklärung des Trägers. „Aus diesem Grund wurde dieses Konzept bereits im November 2023 aus dem Internet entfernt und befindet sich seitdem in Überarbeitung.“ Man wolle alle Kitas in der Stadt beim Thema Sexualität sensibilisieren, hieß es dann. Weiter wurde von dem Erzbistum Köln auf Anfrage der Bild kategorisch erklärt, dass es einen Raum „in den Kinder sich für Körpererfahrungsprozesse zurückziehen können“, nicht gebe. Aber: „Im alten Konzept der Einrichtung St. Rochus gab es Formulierungen, die missinterpretiert werden können.“  Na klar!

(SB)

 

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