Alice Schwarzer (Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0)

Alice Schwarzer fordert Muslima im Westen auf, den Kopfputz abzulegen

Die Systemtrompete Maybrit Illner zeigte sich von dem Vorschlag Alice Schwarzers, dass Muslimas hierzulande mit dem Ablegen des islamischen Kopfputzes ein Zeichen der Solidarität mit den unterdrückten Frauen im Iran zeigen könnten, maximal schockiert und bürstete die Uralt-Feministin zurecht.

“Ich fände es einen großen Akt der Solidarität, wenn die Kopftuchträgerinnen im Westen, wo sie es freiwillig tragen, ihr Kopftuch ablegen würden, aus Solidarität mit den Iranerinnen”. Die Iranerinnen würden derzeit ihr Leben riskieren, “dass sie einfach ihr Haar zeigen können, ihr Gesicht zeigen können, ihren Stolz zeigen können”, so die aus Köln zugeschaltete “Emma”-Herausgeberin bei der Systemtrompete und ehemaligem SED-Mitglied Maybrit Illner in der gleichnamigen öffentlich-rechtlichen Plapperrunde.

Den Grünen warf Alice Schwarzer zudem vor, dass vor allem sie „den politischen Islam verharmlost“ hätten, es habe lange gedauert, bis man etwa gegen das Islamische Zentrum in Hamburg – das als Außenposten des Mullah-Regimes gilt – auf Distanz gegangen sei.

Den nachvollziehbaren Vorschlag von Schwarzer, dass Muslimas – die ja laut Islamfunktionären ihren Allah-Kopfputz hoch freiwillig tragen und damit auf keinen Fall den politischen Islam repräsentieren – ihr Kopftuch aus Solidarität ablegen sollten, kanzelte Illner auffallend brüsk ab und wies Schwarzer zurecht. “Vielleicht können es die Frauen auch selbst entscheiden. Am allerwichtigsten ist, ihnen nicht weiter zu unterstellen, dass sich unter dem Kopftuch eben eine Islamistin verbirgt”, so die Islamverteidigerin Illner im Empörungsmodus.

Anlässlich ihres 80zigste Geburtstages zog Alice Schwarzer die Tage durch die Reihen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ebenso, wie durch die Mainstreampresse. Im  Podcast “Talk mit K” des “Kölner Stadt-Anzeiger” verwahrt sich Schwarzer gegen den Vorwurf, sie wolle Frauen, die in Deutschland Kopftuch tragen, entmündigen. “Niemals werden Sie von mir ein Wort finden, dass ich solchen Frauen Vorschriften mache. Wenn diese Frauen mit mir reden wollen, dann sage ich aber gerne etwas dazu. Und zwar erstens: Bedenkt, wofür das Kopftuch steht! Unter anderem für die Toten im Iran. Der politische Islam hat es zu seiner Flagge gemacht, es ist ein politisches Signal. Zweitens bedeutet das Kopftuch, das Haar und der Körper einer Frau seien haram, also sündig. Und ein Mann, der eine Frau ohne Kopftuch sieht, stürze sich gleich auf sie. Was ist das für ein Männerbild? Und was für ein Frauenbild?”, so Schwarzer, die im Gegensatz zur Mehrheit der feigen Fake-Femministinnenhorde den Islam kritisiert und betont: Pro Kopftuch zu sein, wäre für eine Feministin wie mich also völlig absurd.

Schwarzers Stern scheint aktuell am verglimmen zu sein, hat der links-grüne Mainstream sie nun zur Feindin erklärt. So macht sich die Alpenprawda SZ Gedanken darüber, ob Schwarzer noch ein Vorbild sein könne und die taz befindet, sei eine “Expertin, die wir nicht brauchen”. Ihr Vergehen: Die Altfemministin kritisierte in der Vergangenheit nicht nur die Frauenverachtung des Islams. Sie bezeichnete das Selbstbestimmungsgesetz als “hellen Wahnsinn” und warnte vor einer Trans-“Welle” ebenso, wie sie sich dafür einsetzt,  dass Deutschland im Ukrainekonfikt auf Verhandlungen drängen müsse, statt weiter Waffen zu liefern. (SB)

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