Familie (Bild: shutterstock.com/AboutLife)

Geistige Gesundheit: Irland stimmt für die klassische Ehe und Familie

Die Iren haben einmal mehr geistige Gesundheit bewiesen und sich mit einer eindeutigen Mehrheit gegen eine Verfassungsänderung ausgesprochen, welche vorsah, die Definition der Familie von der Ehe zu trennen und stattdessen auf „andauernde Beziehungen“ zu gründen.

Die irische Regierung hatte auf die Empfehlung eines “Bürgerrats” – eine ganz ähnlich linksradikale Veranstaltung wie hierzulande- zur Geschlechtergleichstellung vorgeschlagen, die Definition der Familie von der Institution der Ehe zu trennen und stattdessen auf „andauernde Beziehungen“ zu gründen. Außerdem sollte ein Artikel, der die häusliche Arbeit von Müttern hervorhebt, gestrichen und Erziehung und Pflege stattdessen Familienangehörigen allgemein zugewiesen werden.

Links-woke Aktivisten hatten während der Umfrage zum Votum suggeriert, dass es ein Mehrheit für die gesellschaftszerstörende Gesetzesänderung geben werde. Dann die Überraschung, die zeigt, dass das irisch Volk seine geistige Gesundheit scheint, bewahrt zu haben. Bereits kurz nach Beginn der Stimmzählung der Volksabstimmung am 8. März zeigte sich, dass die Mehrheit der Iren überraschend mit „Nein“ abgestimmt hatte. Am Samstagabend, als 22 von 39 Wahlkreisen ausgezählt waren, lagen die „Nein“-Stimmen bei 66,5 Prozent; die „Ja“-Stimmen bei 33,5 Prozent.

Noch vor der endgültigen Auszählung aller Stimmen gab Ministerpräsident Leo Varadkar das Scheitern des Referendums bekannt. „Es war unsere Verantwortung, die Mehrheit der Menschen davon zu überzeugen, mit „Ja“ abzustimmen; und offensichtlich sind wir gescheitert.“

Maurice Quinlivan, Abgeordneter der oppositionellen Partei Sinn Fein, rief den Integrationsminister Roderic O’Gorman zum Rücktritt auf: „Das ist das katastrophale Scheitern einer Regierung, die in ihrer Arroganz auf niemanden gehört hat.“

(SB)

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