Stirbt die CDU jetzt auch noch an Mitgliederschwund?

Foto: Paul Ziemiak (über dts Nachrichtenagentur)

Angela Merkel hat ganze Arbeit geleistet. Um ihre Favoritin, Annalena Baerbock, die Möglichkeit zu geben, ihr Werk fortzusetzen und Deutschland endgültig über den Abgrund zu kippen, musste sie vorher die CDU zerstören. Das scheint ihr gelungen zu sein. Anders ist diese Meldung nicht zu interpretieren:

Nach der unionsintern umstrittenen Entscheidung für CDU-Chef Armin Laschet als Kanzlerkandidat will die Parteiführung um jedes enttäuschte Mitglied kämpfen und mit allen Austrittswilligen sprechen. „Unser Anspruch ist es, mit allen Kontakt aufzunehmen“, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). Um wieviele Austritte es sich bisher handelt, konnte er nicht sagen.

„Wir haben sowohl Mitglieder hinzugewonnen als auch verloren. Als dezentral organisierte Partei erfassen die Kreisverbände die Ein- und Austritte, diese gehen der Bundespartei daher immer zeitverzögert zu.“ Laschet sei derzeit mit Kreisvorsitzenden in unterschiedlichen Landesverbänden in digitalen Gesprächen.

„Armin Laschet kann insbesondere bei persönlichen Begegnungen Menschen begeistern“, sagte Ziemiak. Auf die Frage, ob Laschet nicht nur seinen Konkurrenten bei der Vorsitzendenwahl im Januar, Friedrich Merz, sondern auch seinen anderen Rivalen Norbert Röttgen ins Wahlkampfteam der CDU hole, sagte Ziemiak: „Norbert Röttgen ist Mitglied des Präsidiums.“

Wer sich tatsächlich um jedes enttäuschte Mitglied, das austritt, bemühen will, hat Probleme. Ansonsten würde man diese Leute ziehen lassen. Das Haus der CDU steht kurz vor dem Zusammenbruch. Irgendwann bleibt nur noch eine leere Hülle übrig. (Mit Material von dts)