Nach RBB-Skandalberichterstattung zu Judenhass-Demo: Schafft endlich den Staatsfunk ab!

Antisemitismus und Israelhass - islamischer Grundkonsens (Foto:Von thomas koch/shutterstock)

Derselbe deutsche Staatsrundfunk, in dessen Talkshowformaten selbstgefällige Klimagören gestandene Juristen und Politiker in deren Abwesenheit belegfrei in die Nähe des Antisemitismus und Rassismus rücken dürfen, zeigt bei anderer Gelegenheit ein völlig entspanntes und unkritisches Verhältnis gegenüber REALEN Antisemiten – so etwa der „Rundfunk Berlin-Brandenburg“ (RBB) in einem Bericht über eine Palästina-Demo vergangene Woche. Zwar wurde der Skandalbeitrag vorgestern entfernt; jedoch bleibt ein unguter Nachgeschmack.

Vorangegangen war ein Artikel der „Bild„, der über den nach journalistischen Standards völlig inakzeptablen TV-Live-Beitrag berichtet hatte. In diesem war zu sehen gewesen, wie Teilnehmer Hetz-Plakate schwenkten und judenfeindliche Parolen skandierten; die Polizei nahm mehrere Personen fest, so „Bild“. Der Beitrag wurde aus der ARD-Mediathek schließlich entfernt – offiziell wegen „inhaltlicher und handwerklicher Fehler“ laut dem Berliner Sender.

In dem RBB-Clip war von einer „ganz tollen Atmosphäre“ die Rede gewesen; der zuständige Reporter Dietmar Teige – eigentlich ein Sportredakteur – und offenkundig ohne jede historische oder politische Bewanderung, schwärmte naiv von „verkleideten Demonstranten„, lobte wörtlich „…es war sehr bunt … aufgrund von vielen palästinensischen Fahnen, die sie mitgebracht hatten, ihre Kostüme, durch ihre Kopftücher und teilweise waren sie halt auch geschminkt. Das verlieh dieser Demonstration eine sehr, sehr gute Atmosphäre.“ Dass sich hinter dieser „Buntheit“ ein mörderischer Israel- und Judenhass verbirgt, interessiert derartige gebührenfinanzierte, arabo- und islamophile Linksradikale in ÖRR-Diensten freilich nicht. „Journalismus zum Fremdschämen„, nannte „Bild“ den nun verschämt gelöschten Beitrag.

„Journalismus zum Fremdschämen“

Denn was Teige weiter zum „Besten“ gab, macht sprachlos: Er behauptete in seiner Kommentarspur, es habe „keine antiisraelischen Parolen“ gegeben – obwohl Slogans wie „Kindermörder Israel“ deutlich und weithin vernehmbar waren. Rufe hatte er wohl als Einziger überhört. Als Grund für die Demo nannte er den „langandauernden Siedlungskonflikt im Gaza-Streifen“ – obwohl es dort gar seit 2005 keine Siedlungen mehr gibt.

Alles in allem also ein weiterer akuter Anlass, nochmals die Auflösung oder zumindest fundamentale Neustrukturierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkwesens zu fordern. Solche miserablen, vorsätzlich oder aus Ahnungslosigkeit unterkomplexen und tendenziösen „Nachrichten“-Formate braucht kein Mensch. (DM)