Merkels Lockdown-Opfer: Kindesmissbrauch und -misshandlung explodieren

Foto: Von Yupa Watchanakit/shutterstock

Jouwatch hat es lange prophezeit, während Regierungssprecher und Faktenfinder hartnäckig, unbeirrt und aggressiv entsprechende Mutmaßungen bestritten (und auch jetzt noch jeden Zusammenhang mit der Pandemie leugnen). Jetzt lässt sich von der bitteren Wirklichkeit nicht länger ablenken: Die Zahl kindlicher Gewaltopfer und Opfer sexualisierter Gewalt ist während der hausgemachten Corona-Krise massiv angestiegen. Doch für diese Kollateralschäden interessiert sich Berlin nicht.

Inzwischen handelt es sich nicht mehr um angebliche Räuberpistolen oder Enten der bösen alternativen und freien Medien – sondern, wie bei so vielen angeblichen „Verschwörungstheorien“ des Vorjahres, um inzwischen von fachlich-wissenschaftlicher Seite offiziell bestätigte Schreckensbefunde. So teilten gestern der unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und BKA-Präsident Holger Münch alarmierende Zahlen mit.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) kamen im Jahr 2020 insgesamt 152 Kinder gewaltsam zu Tode, 115 von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. In 134 Fällen erfolgte ein Tötungsversuch. Mit 4.918 Fällen von Misshandlungen Schutzbefohlener wurde eine Zunahme um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr registriert. Delikte des Kindesmissbrauchs stiegen um 6,8 Prozent auf über 14.500 Fälle.

Starke Anstiege von Misshandlungen bis Kinderpornographie 

Stark angestiegen sind – mit 53 Prozent auf nunmehr 18.761 Fälle –  die Zahlen bei Missbrauchsabbildungen, sprich: Kinderpornografie. Auch eine starke Zunahme bei der Verbreitung von Missbrauchsabbildungen durch Minderjährige wurde 2020 festgestellt: Laut PKS hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die Missbrauchsabbildungen – insbesondere in Sozialen Medien – weiterverbreiteten, erwarben, besaßen oder herstellten, in Deutschland seit 2018 mehr als verfünffacht – von damals 1.373 auf 7.643 angezeigte Fälle im vergangenen Jahr. Die jährlichen PKS-Zahlen geben nur die der Polizei bekannt gewordenen Delikte an. Es steht außer Frage, dass die Dunkelziffern jeweils ein Vielfaches betragen dürften.

Wie dieselben Politiker, allen voran die Bundeskanzlerin, in Anbetracht dieser Horrorentwicklung kein Wort verlieren können, während sie statistisch extrem seltene schwere Covid-Verläufe ebenso wie aufgebauschte und manipulativ kausal auf Covid geschobene Todesfälle unter Risikopatienten zum Anlass für beispiellose Freiheitseinschränkungen nahmen, ist an Ruchlosigkeit nicht zu überbieten. Im einen Fall – bei Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen und mit oder ohne Virus auf natürlichem Weg das Zeitliche segnen, wird ein selektiver Lebens- und Bevölkerungsschutz über alles gestellt. Im anderen Fall, wenn es um die Jüngsten und Zukunftsträger des Landes geht, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, kennt die Politik kein Erbarmen und vernachlässigt ihre Belange ebenso herz- wie verantwortungslos. (DM)