Ein Volk von Koksern und Spritzsüchtigen: Die „Erfolgsbilanz“ nach 16 Monaten Corona

(Symbolbild:Imago/Panthermedia)

Während die einen im Lockdown zu Suchtkrüppeln durch Drogen gemacht wurden, fanden die anderen zur Nadel – aber nicht etwa zum Zwecke der Bewusstseinserweiterung, sondern um einen Abklatsch des Gefühls von „Gesundheit“ wiederzuerlangen, das tausende Jahre lang ganz ohne künstliches Zutun existierte: in der Form von Experimentalimpfstoffen nämlich. Bravourös gelang es der Bundesregierung, binnen nicht einmal anderthalb Jahren die Mehrheit der Deutschen zu Impfgeilen zu machen – derweil der Drogenkonsum steil nach oben ging.

Wenn es in den beiden Lockdowns tatsächlich eine Kapazitätsüberlastung, einen drohenden systematischen Zusammenbruch der Grundversorgung gab, dann – wie mittlerweile feststeht – nicht auf den Intensivstationen und auch nicht in der medizinischen Regelversorgung, sondern bei Drogenkurieren, Koks-Taxen und Dealerlogistik. Denn die politikgemachte Pandemie-Krise hat den Konsum von Party- und „Spaßdrogen“ in die Höhe getrieben – und nicht nur den Pro-Kopf-Verbrauch der bereits vor Corona existierenden Gewohnheitskonsumenten ansteigen lassen, sondern vor allem völlig neue Personenkreise als Einsteiger an die Szene herangeführt.

Die Leitende Oberärztin Ute Keller von der Alexianer-Suchtklinik in Berlin klagt in der „Welt„: „Die Pandemie hat die Drogenszene auf die Gesamtgesellschaft ausgeweitet.“ Wie recht sie damit hat, zeigen Untersuchungen der TU Dresden von Abwasserproben in Deutschlands Großstädten: Die Rückstände, vor allem von Kokain und Designerdrogen, zeigen einen beunruhigenden und massiven Zuwachs der Konsumraten. Waren vor Corona Koks & Co. nur ein Begleitphänomen der Partyszene, so sei – mit Wegbrechen der Partymöglichkeiten – die ganze Bevölkerung auf den „Geschmack“ gekommen, um sich die erzwungene soziale Isolation erträglich zu machen: „Mütter, Väter, Alleinerziehende“ – die Mitte der Gesellschaft sozusagen.

Ein Volk ist auf den Geschmack gekommen

Der Soziologe Bernd Werse beobachtet die Drogenpolitik der Bundesregierung schon lange, schreibt die Zeitung. Nach Cannabis, das längst zur Volksdroge geworden ist und in der Pandemie ebenfalls einen riesigen Boom erlebte, kommen nun auch Kokain, Ecstasy, Crystal Meth und Sedativa hinzu, deren Absatz in Deutschland erheblich zugenommen hat. Auch das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung warnt, die Pandemie habe „Faktoren für Drogensucht wie Ungleichheit, Armut und psychische Probleme“ massiv verstärkt.  In deutschen Ballungsräumen geriet der Drogenkonsum vollends außer Kontrolle, warnen Experten; die Drogenszene sei „nicht mehr wiederzuerkennen„, so Werse.

Und wo die Akzeptanz inzwischen so hoch ist, sich entweder zum Zwecke der Bewusstseinserweiterung oder zur Ablenkung von depressiven Folgen einer freiheitsfeindlichen und unverhältnismäßigen Gesundheitsdiktatur mit chemischem Substanzen zu „pimpen“, da sinkt zwangsläufig auch die Hemmschwelle, dem eigenen Körper sonstige Substanzen zuzumuten, über deren langfristige Folgewirkungen so gut wie nichts bekannt ist (von ihrem immunologischem Nutzen, vor allem bei gar nicht Covid-gefährdeten Teilen der Bevölkerung ganz zu schweigen). Knapp ausgedrückt: Wer viel kokst, der impft sich auch bereitwilliger. Insofern mag der Bundesregierung der neue „Trend“ sogar ganz gelegen gekommen sein. (DM)