Impfen ist nicht die Erlösung, sondern das Problem: Ausgerechnet Tests unter Durchgeimpften lassen Fallzahlen steigen

Schlange stehen fürs Impfen - wofür eigentlich? (Foto:Imago/Scanpix)

Die erstaunliche Scherung der Zahlen Geimpfter und dennoch Infizierter ist längst kein Kuriosum mehr, sondern inzwischen eher die Regel. Was wir derzeit weltweit erleben, lässt sich vereinfacht auf eine simple Formel bringen: Je mehr Geimpfte, desto höher die Zahl der positiv Getesteten. Vor allem weil den scheinbar „Immunisierten“ ja das vermeintlich unbeschwerte Reisen offensteht, allerdings nur gegen Testpflicht, explodieren die „Inzidenzen“. Die kommenden Wellen werden herbeigeimpfte Wellen sein.

Aktuell ist gerade Island „Opfer“ dieser hausgemachten Entwicklung: Dort sind 70 Prozent komplett durchgeimpft und 90 Prozent erstgeimpft; Zahlen, die nicht nur oberhalb der für die angebliche „Herdenimmunität“ notwendigen Quoten liegen, sondern vor allem auch die Zielwerte tippen, die von der deutschen Politik mit Hilfe erpresserischer und faschistoider Methoden angestrebt werden. Und trotzdem erlebt das Land derzeit einen „fulminanten Ausbruch bei Geimpften„, wie der Berliner AfD-Abgeordnete Harald Laatsch auf Twitter zu bedenken gibt. Ungeheuerlich der Anteil der geimpften Neuinfizierten: Er liegt bei 82 Prozent.

Als Folge davon kehrt nun Island zu den Corona-Auflagen zurück, wie sie zuletzt vor Einführung der Impfungen galten: Abstand, Maske, Testpflicht. Sogar Lockdownmaßnahmen sind nicht mehr ausgeschlossen. Ein Schlag ins Gesicht aller willfährigen Impfwilligen, die durch ihre tapfere „Solidarität“ die WHO- und Regierungsziele erfüllt haben – und anstelle ihrer Normalität nun eine Verlängerung des Ausnahmezustands erleben dürfen. Mit dem Unterschied allerdings, dass sie nun einen gentechnisch modifizierten Experimentalimpfstoff im Körper haben, von dem NIEMAND wissen kann, welche Spät- oder Langzeitfolgen er noch verursachen kann.

Der Lohn der Impfung: Rückkehr zu Beschränkungen statt Freiheit

Die Schuld wird wahlweise „Delta“ bzw. weitere Varianten gegeben – womit auch gleich die Folgeimpfungen begründet werden -, oder es wird das Phänomen der „Impfdurchbrüche“ bemüht (bei dem sich vollständig Geimpfte mit Corona infizieren), dessen Wahrscheinlichkeit laut RKI allerdings „niedrig, aber nicht Null“ sei. So gering kann sie wohl kaum sein – sonst läge nicht in den Hochrisikogebieten (denen mit steigenden Fallzahlen wie Island, aber auch denen mit fallenden Zahlen wie Portugal oder England) der Anteil geimpfter Neuinfizierte über dem der Umgeimpften. Und auch in Deutschland sind entsprechende Fälle keine Seltenheit.

So listet das RKI in seinem In seinem Situationsbericht vom 14. Juli deutschlandweit 5.374 registrierte solche Fälle seit Anfang Februar auf. So unerheblich ist das Phänomen allerdings nicht; in Brandenburg waren immerhin 669 Menschen trotz vollständiger Impfung infiziert – und davon verstarben gar 18 Tote, „mit dem Virus“, so die Gesundheitsbehörden, obwohl es hier korrekterweise „mit der Impfung“ heißen müsste. 676 Betroffene mussten im Krankenhaus behandelt werden, davon waren 614 älter als 60 Jahre. Das klingt angesichts 40 Millionen verabreichter Impfungen wenigen – allerdings bedeuten auch selbst „kritische“ Inzidenzwerte ein verschwindend geringes Infektionsgeschehen; etwa eine Inzidenz von 100, dass jeder Tausendste Bürger positiv getestet ist.

Ein Treppenwitz, verglichen mit allem, was definitionsgemäß vor Corona unter „Pandemie“ verstanden wurde. (DM)