Was für ein Armutszeugnis: Familienministerin muss schutzsuchende Frauen und Kinder aus Ukraine schützen

Foto: Helfer und Gastgeber warten auf Flüchtlinge aus der Ukraine (über dts Nachrichtenagentur)

Das Bild, was Deutschland in der Welt abgibt, ist wirklich erbärmlich. Da fliehen Schutzsuchende vor dem Krieg und müssen dann hier beschützt werden:

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) will den Schutz für geflüchtete Frauen und Kinder aus der Ukraine verstärken. Es sei unerträglich, dass sie in Gefahr seien, Opfer von Menschenhandel, insbesondere zur sexuellen Ausbeutung, zu werden. „Mit voller Kraft müssen wir uns für ihre Sicherheit einsetzen“, sagte Spiegel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Schutzzonen an Bahnhöfen können dabei ein wichtiges Instrument sein.“ Es liefen dazu bereits Gespräche mit dem Bundesinnenministerium. Wichtig sei, dass das Einsatzpersonal vor Ort entsprechend geschult und sensibilisiert sei, damit Betroffene schnell identifiziert würden und auch umfangreiche Präventionsarbeit geleistet werden könne.

Schutzzonen an Bahnhöfen hatte zuerst die Gewerkschaft der Polizei gefordert. Laut GdP hat die Bundespolizei festgestellt, dass Kriminelle sehr gezielt auf junge Frauen und Kinder zugingen, bevor die Beamten in Kontakt mit den Flüchtlingen kämen. Spiegel wies daraufhin, dass es im bundesweiten „Koordinierungskreis gegen Menschenhandel“ bereits Kooperationen von Polizei und Fachberatungsstellen zum Thema Menschenhandel gebe, gefördert vom Familienministerium.

Diese seien wertvoll und würden an der richtigen Stelle ansetzen. „Für mehr Aufklärung und Schutz von Betroffenen stellt der Koordinierungskreis umfangreiches Informationsmaterial, auch auf Ukrainisch, online zur Verfügung“, sagte sie weiter. „Wir alle können einen Beitrag leisten, Betroffene davor zu bewahren Gewalt zu erfahren oder ausgebeutet zu werden.“

Es ist wieder mal typisch. Anstatt das Übel bei der Wurzel zu packen und den Menschenhändlern das Handwerk zu legen, sollen nun die Bahnhöfe gesichert werden, als ob die Menschenhändler nicht auch vor Flüchtlingsunterkünften oder irgendwo auf der Straße ihren Nachschub organisieren könnten.

Und vor allen Dingen: Wer sind diese Menschenhändler? Heißen die Hans und Peter, oder sind die eher unter „Merkels Gästen“ zu finden? Warum ist hier unsere doch so aktive Innenministerin nicht mit dabei? (Mit Material von dts)