Terre des hommes für noch mehr Erleichterung beim Familiennachzug

Berlin – Wer einmal den Süden bereist hat, weiß, wie groß dort Familien werden können, manche reden gar von Sippen oder Clans. Da kann also noch einiges auf uns zukommen:

Die Kinderschutzorganisation terre des hommes hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) aufgefordert, beim geplanten ersten Aufschlag für die Neuordnung des Migrationsrechts auch den Familiennachzug von Geflüchteten zu erleichtern. „Die Kriterien für den Familiennachzug müssen weiter gefasst werden“, sagte terre-des-hommes-Migrationsexpertin Sophia Eckert dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „Geschwisternachzug muss ermöglicht werden. Und es kann nicht sein, dass Jugendlichen nicht mehr zur engeren Familie gehören sollen, sobald sie 18 sind.“ Damit würden Familien auseinandergerissen. „Die Bundesregierung muss das in ihrem angekündigten Migrationspaket berücksichtigen. Das wurde zumindest mit Blick auf den Geschwisternachzug auch im Koalitionsvertrag vereinbart.“ Ministerin Faeser hatte diese Woche angekündigt, die Koalition wolle noch vor der Sommerpause ein erstes Migrationspaket auf den Weg bringen. Im Zentrum stehen soll dabei das Aufenthaltsrecht.

Und wer Frau Faeser kennt, weiß, dass sie dem nachgeben wird, schließlich ist die Destabilisierung der deutschen Gesellschaft eines ihrer Hauptanliegen. (Mit Material von dts)

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