Elektrische Toilette (Bild: shutterstock.com/Santiparp Wattanaporn)

Japan: Einwohner sollen Strom sparen, um Blackouts zu verhindern

Japan appelliert verstärkt an Bürger und Unternehmen, Strom zu sparen. Das Land ist im Sommer mit einem Engpass bei der Energieversorgung und eskalierenden Kosten für Brennstoffimporte konfrontiert. Zudem ist der Yen stark gefallen.

Ein Beitrag von Blackout News

Die Regierung von Premierminister Fumio Kishida berief dein nationales Treffen ein, um die Aussichten für die Stromversorgung zu erörtern. Außerdem bereitet sich die Regierung auf eine knappe Versorgung in den kommenden Monaten und im Winter vor. Dies berichtet das Handelsministerium in einer Meldung.

„Die Stromversorgung in diesem Sommer und im kommenden Winter wird sehr schwierig sein.“ So Kabinettschef Hirokazu Matsuno. „Wir möchten Haushalte und Unternehmen bitten, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, wie etwa das Licht in ungenutzten Räumen und Fluren auszuschalten und die Temperatur des Kühlschranks herunterzudrehen.“

Keine Toilettensitz-Heizung und weniger fernsehen gegen Stromausfälle

In Tokio fordert man die Bewohner auf, den Stromverbrauch zu senken. Bürger sollen beispielsweise eine Stunde weniger fernsehen oder die Heizfunktionen der Toilettensitze ausschalten.

Es werden zudem Vorbereitungen getroffen, um stillgelegte Wärmekraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Den Netzbetreibern hilft man, geplante Stromausfälle reibungslos einzuleiten, falls dies als letztes Mittel erforderlich sein sollte. Die Beamten werden auch die Bemühungen zur Förderung von Stromsparmaßnahmen in den Haushalten ausweiten.

Die Regierung wird sich auch stärker an der Beschaffung von Brennstoffen aus Übersee beteiligen, insbesondere von verflüssigtem Erdgas.

Energiekrise trifft Japan sehr hart – Bürger sollen Strom sparen

Die Stromnetze stehen in diesem Sommer weltweit unter starkem Druck. Die Nachfrage steigt nach der Pandemie wieder an. Zudem sind die Temperaturen in vielen Regionen höher und die Brennstoffkosten steigen aufgrund des Kriegs in der Ukraine. Weltweit steigen die Preise an den Gas- und Kohlemärkten. Japan ist der angespannten Lage auf dem Weltmarkt besonders ausgesetzt, da das Land in hohem Maße von Brennstoffeinfuhren abhängig ist.

Im Norden und Osten Japans besteht zudem eine Chance, dass die Temperaturen zwischen Juni und August über dem Normalwert liegen. Das Stromnetz ist aufgrund eines Erdbebens im März zusätzlich strapaziert.

Japans Stromreservequote wird nach Angaben der Regierung im nächsten Monat voraussichtlich kaum den Mindestwert von 3 % erreichen. Dieser Wert wird benötigt, um eine stabile Versorgung in den Gebieten Tokio, Tohoku und Chubu zu garantieren.

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