Frieren für den Frieden (Bild: shutterstock.com/Neal Bryant)

Dieser Sommer geht baden – ohne Schwimmbäder: Die Energiekrise hat längst ihren ersten Höhepunkt erreicht

Weil angeblich der Ukraine-Konflikt schuld an der Energie-Krise ist, werden nun in den Sommerferien Freibäder dicht gemacht. Menschen, die aufgrund dieser Wahnsinnspolitik Probleme haben, ihr Leben noch zu bestreiten, wird nun auch noch das bisschen Zerstreuung im Freibad genommen, als ob die zwei Jahre Pandemie-Folter noch nicht gereicht haben. Und wer in den Urlaub fliegen will, wird zu Boden gedrückt.

In immer mehr Städten wird – wie z.B. im Wangerland  – für den Frieden – eher jedoch, um die hohen Energiekosten noch irgendwie zu wuppen –  die Temperatur in den Schwimmbecken der Badeanstalten abgesenkt. In Berlin sind bereits alle Freibäder angehalten, die Wassertemperatur um bis zu zwei Grad zu senken. Auch die 37 Schwimmhallen der Stadt haben die Beckentemperatur heruntergetrimmt. Andere gehen noch weiter: Im hessischen Waldschwimmbad Kronberg verzichtet man ganz auf das Beheizen des Beckens.

Hamburg ist aufgrund einer nur noch als selbstzerstörerisch zu bezeichnenden Energiepolitik dazu übergegangen, nicht nur die Wassertemperatur in Ganzjahresfreibädern abzusenken. Die städtische Betreibergesellschaft für öffentliche Schwimmbäder im rot-grün regierten Hamburg gab am Freitag bekannt, alle Saunen dicht zu machen.

Dresden ist da schon einen „Schritt weiter“ und nimmt jenen Bürgern, die aufgrund dieser Irrsinnspolitik jetzt schon Probleme haben, ihr tägliches Leben zu bestreiten, das bisschen Zerstreuung, was dem ausgeräuberten und geschundenen Bürger noch bleibt: Mit Beginn der Sommerferien werden in der Elbmetropole gleich mehrere Schwimmhallen komplett geschlossen. „Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die zweite Stufe des Notfallplans Gas bereits ausgerufen. Ein volkswirtschaftlich sinnvolles Handeln ist dadurch auch für die Dresdner Bäder GmbH zwingend geboten“, so das devote, links-grüne Nachgeplappere des Dresdner Bäder-Sprecher Lars Kühl.

Das multikulturelle Badeerlebnis inmitten von hauptsächlich männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Freibadbetrieb soll von den Schließungen in Dresden indes nicht betroffen sein, heißt es dazu „beruhigenderweise“.

Entwarnung gibt es jedoch für die rund 6000 Hallen- und Freibäder Deutschlands nicht. Nachdem Schwimmbäder nicht als „kritische Infrastruktur“ betrachtet werden, kann es sein, dass diese – sollte diese Bundesregierung den Energieverknappungswahnsinn noch weiter betreiben – ganz geschlossen werden. Und wer sich noch einen Urlaub im Ausland leisten kann, darf sich in langen Warteschlangen einreihen und weiter von Glück und Freiheit träumen.(SB)

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