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Wie naiv ist das denn: Bundesbürger fordern vom Staat mehr Entlastung von Inflation

Berlin – Es gibt tatsächlich noch jede Menge Leute, die ernsthaft glauben, in Berlin würden Staatsdiener regieren, die das Wohl des Volkes im Auge hätten. Das nennt man auch Naivität:

Die Bundesbürger fordern vom Staat mehr Entlastung von den steigenden Preisen. Eine klare Mehrheit von 58 Prozent ist der Meinung, die Bundesregierung tue diesbezüglich „zu wenig“, so eine Umfrage für das ZDF-Politbarometer, die am Freitag veröffentlicht wurde. 30 Prozent sind der Ansicht, die Maßnahmen seien „gerade richtig“ und 5 Prozent finden, es werde schon „zu viel“ getan.

Dabei zieht sich die Kritik durch die Anhänger aller Parteien. Selbst 52 Prozent der SPD-Wähler, 53 Prozent der Grünen-Wähler und 60 Prozent der FDP-Anhänger finden, es werde von der Bundesregierung zu wenig gegen die Inflation getan. Bei den Wählern von CDU und CSU ist die Kritik an der Bundesregierung mit 53 Prozent ähnlich stark ausgeprägt, viel heftiger aber bei Wählern der Linkspartei (71 Prozent) und AfD (80 Prozent).

Herr Scholz hat doch gerade betont, dass wir ein Sozialstaat sind und die Regierung keinen hängen lassen würde. Vielleicht erklärt er noch mal, was er genau darunter versteht. Wahrscheinlich die wenigen Brosamen die als Show-Einlage verteilt werden, die dann allerdings der Steuerzahler finanzieren muss, sind in Deutschland nun mal nicht drin. (Mit Material von dts)

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