Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Guten Abend, hier ist das Westfernsehen mit den Nachrichten

+++ Andreas Alkis Fischer bemerkte bei Facebook, daß die sogenannten Mainstreammedien nicht nur vollständig eine linksgrüne Agenda übernommen hätten, sondern daß es noch viel weiter gehe. Sie verzichteten zunehmend generell auf Berichterstattung. Fischer: „Seit geraumer Zeit haben sie stets nur noch ein Thema, maximal zwei, das sie in den Artikeln rauf und runter deklinieren. Die letzten Dauerbrenner waren Trump, das Klima, Corona, der Ukrainekrieg. Stets monothematisch. Schaut man in die „Auslands“-Sparte der einst großen Zeitungen, um mal nachzusehen: Was läuft eigentlich in den USA, in Frankreich oder in Österreich? Fehlanzeige. Nichts. Nur wenn rechte Bösewichte skandalisiert werden können: Meloni in Italien, Boris Johnson, und immer noch Trump. Ansonsten: komplette Flaute. Leere. Ende Journalismus. Das Projekt Vierte Gewalt, der unabdingbare Bestandteil einer auch nur halbwegs funktionierenden Demokratie trägt sich selbst zu Grabe. Unserem von den Parteien gekaperten Staat wird es recht sein. Umso freier kann man schalten und walten.“ Berichtet werde gern über einen Weichenausfall am Frankfurter Hauptbahnhof, über ein Schutzgebiet für Schwarzstörche oder eine Hitzwelle in China. Reportagen gebe es kaum noch. Das betreffe nicht nur ein Medium, sondern die ganze Branche. Die „Medienmachenden“ begriffen ihren Auftrag den Lesern gegenüber offenbar als „Belehren, Verwirren, Zumüllen“. Umso bemerkenswerter sei, so ein inexistenter Experte für Schrift & Griffel, daß sich die Haltungsblase dabei auch noch als Elite verstehe. +++
Der Trog bleibt, die Schweine wechseln; Bild: Collage
Der Trog bleibt, die Schweine wechseln; Bild: Collage

 

+++ Gebiet Saporoschje: Der Verwaltungschef des Dorfes Michailowka kam bei Sprengstoffattentat ums Leben. Der Mann hieß Iwan Suschko und wurde von einer Autobombe getötet. Dies teilte Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates des Gebietes Saporoschje, auf seinem Telegram-Kanal mit. Wladimir Rogow: „Heute wurde bei einem gezielten Autobombenanschlag der Leiter der zivil-militärischen Verwaltung der Siedlung Michailowka, Iwan Suschko getötet. Ein Sprengsatz wurde unter dem Autositz des Siedlungsvorstandes platziert. Infolge der Explosion wurde Iwan Suschko verletzt und in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb.“ In diesem Zusammenhang ist noch einmal auf die Prognose von Gonzalo Lira in Charkow zu verweisen, der vor einigen Wochen schon vorhersagte, daß sich die Ukraine bei abnehmender militärischer Schlagkraft zunehmend auf Guerillataktiken verlegen wird.

Das Gebiet Saporoschje mitsamt dem dortigen AKW war bereits im März von Russen unter Kontrolle gebracht worden. Der Anschlag auf Iwan Suschko erinnert an den tödlichen Autobombenanschlag in der Nähe von Moskau, dem Darja Dugina zum Opfer gefallen ist. Der russische Geheimdienst FSB behauptet, den Fall gelöst zu haben. Der Anschlag sei vom ukrainischen Geheimdienst SBU geplant und durchgeführt worden. Die Explosion sei per Fernzündung von einer gewissen Natalya Vovk ausgelöst worden, die dem Wagen von Darja Dugina in einem Mini Cooper gefolgt sei. Dem FSB zufolge war die Bombe unter dem Auto links vorne unter dem Fahrersitz angebracht worden, während Darja Dugina mit ihrem Vater, dem russischen Philosophen und Schriftsteller Alexander Dugin, ein Literaturfestival besuchte. Der Anschlag galt eigentlich Alexander Dugin, der aber in letzter Minute seine Pläne geändert hatte, so daß seine Tochter Darja alleine im Auto vom Veranstaltungsort weggefahren sei. Der Attentäterin müsse das bekannt gewesen sein. Sie habe die Bombe dennoch gezündet. Die Ukrainerin Natalya Vovk sei am 23. Juli mit ihrer Tochter zusammen in Moskau angekommen und habe die Familie Dugin seither beschattet. Sie habe sich im selben Appartmentkomplex eingemietet, in dem auch Darja Dugina wohnte. Es gebe Fotos von Natalya Vovk in ukrainischer Militäruniform. Einer ihrer Verwandten habe im Asow-Bataillon gedient. Nach der Explosion sei Natalya Vovk nach Estland ausgereist. Sie habe dreimal das Kennzeichen ihres Wagen getauscht. Bei der Einreise mit gefälschten Papieren habe der Mini Cooper ein Kennzeichen aus dem Donbass gehabt, in Moskau dann eines aus Kasachstan und bei der Flucht nach Estland ein ukrainisches. +++

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 Natalya Vovk, Eingangskamera des Appartmentgebäudes, in dem sie sich eingemietet hatte. – Screenshot YouTube

 

+++ Selenskij fordert vom Westen leistungsfähigere Luftabwehrsysteme. Dimitar Dilkoff berichtete für AFP.  Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe in einem Interview mit „L‘ Express“ am Mittwoch  die westlichen Länder aufgefordert, der Ukraine leistungsfähigere Luftabwehrsysteme zu liefern. Selenskyj:  „Die Ukraine braucht ein leistungsfähiges Luftverteidigungssystem, und unsere Partner können uns dabei helfen. Ich appelliere an Sie, denn ich bin sicher, dass es viel billiger ist, uns mit Luftabwehrsystemen zu helfen, als uns Geld zur Deckung eines Handelsdefizits zu geben.“ Die Ukraine wäre nach der Stationierung von Luftabwehrsystemen mit größerer Reichweite besser in der Lage, „ihre nuklearen, strategischen und logistischen Zentren zu schützen„. So könnten auch sichere Bedingungen für die Rückkehr vieler Ukrainer geschaffen werden. Unterdessen ist klar, wer das „nukleare Zentrum“ im russisch eroberten Saporoschje seit Wochen beschießt. Es wurde u.a. britische Munition verwendet. In den vergangenen Tagen wurde bereits die Hochspannungsleitung des Umspannwerks Kachowskaja beschädigt, so daß die Leistung zweier Kraftwerksblöcke reduziert werden musste. Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates des Gebietes Saporoschje, erklärte bei RIA Nowosti, Selenskyjs Ultimatum für einen russischen Rückzug aus Saporoschje würde niemand umsetzen, da das eine selbstmörderische Entscheidung wäre. Befände sich das AKW unter ukrainischer Kontrolle, würden dort lediglich Experimente mit schmutzigen Bomben fortgesetzt. Unterdessen droht die Situation um das AKW Saporoschje in eine nukleare Katastrophe zu münden. Dennoch haben sich Norwegen und Großberitannien darauf geeinigt, der Ukraine unentgeltlich Black-Hornet-Drohnen im Wert von über 9 Millionen Euro zu liefern. +++

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AKW Saporoschje – Foto: Imago

+++ In der Hitliste von Todesursachen im Bundesstaat Alberta/Kanada hat es es einen Wechsel an der Spitze gegeben. Nicht mehr Krebs führt die Hitliste an, gefolgt von Mittelohrvergiftung auf dem zweiten Platz, sondern die „Unbekannte Todesursache“ (UTU) ist Todesursache Nummer eins. Vor allem junge, bestens trainierte Sportler seien davon betroffen. Das Durchschnittsalter der an „Unbekannter Todesursache“ Verstorbenen liege bei 23 Jahren, so JP Sears auf seinem YouTube-Kanal. Häufig sei es bei den später Verstorbenen zu Herzproblemen gekommen. Herzerkrankungen als häufigste Todesursache bei durchtrainierten 23-Jährigen kaufe den Statistikern aber kein Mensch mit einem gesunden Verstand ab, weswegen die häufigste Todesursache eben die „Unbekannte Todesursache“ sei. In Kanada sind etwa 83 Prozent der Bevölkerung geimpft, weswegen Corona als „Unbekannte Todesursache“ ebenfalls ausscheidet. Auf alle Fälle sei „Unbekannte Todesursache“ extrem gefährlich. Jedem Kanadareisenden ist dringend zu raten, sich nicht mit „Unbekannter Todesursache“ zu infizieren. Womöglich werde dort mit unsterilen Spritzennadeln hantiert. +++

JP
„Unbekannte Todesursache“ häufigste Todesursache in Alberta/Kanada – Screenshot YouTube

 

 

 

 

 

 

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