Foto: Opel (über dts Nachrichtenagentur)

Selbstmordgefährdet? Opel-Chef bekräftigt Elektro-Kurs

Die Strompreise schießen weiter in die Höhe – natürlich auch für E-Autos. Es gibt nicht genügend Ladestationen und Ferntouren bleiben auch in der Zukunft eine Qual. Dazu sind die leicht brennbaren Karren auch noch viel zu teuer. Wer auf diesen Schrott setzt, hat für sein eigenes Unternehmen nichts Gutes im Sinn:

Der neue Chef der Automobilmarke Opel, Florian Huettl, hält an der Elektroauto-Strategie seiner Vorgänger fest. „Der Übergang zum reinen Elektroauto-Anbieter im Jahr 2028 ist voll im Gange, das Datum für Europa ist gesetzt“, sagte Huettl der „Welt“ (Mittwochausgabe). Bis 2024 werde man in jeder Baureihe eine elektrifizierte Variante anbieten.

„Auch die Nachfolger von Crossland und Insignia wird es elektrisch geben.“ Die Produktion der Limousine in Rüsselsheim endet in diesem Jahr. Wie die nächste Generation aussehen wird, hat Opel noch nicht angekündigt.

Klar sei aber, dass das „Flaggschiff“ einen Nachfolger bekomme, sagte Huettl. Außerdem bestätigte er Pläne für ein Retro-Modell: „Der Manta kommt Mitte des Jahrzehnts als Elektroauto zurück.“ Huettl kündigte an, die Marke „internationalisieren“ zu wollen.

„Momentan verkaufen wir mehr als 90 Prozent unserer Fahrzeuge in Europa. Opel hatte sich Ende 2017 das Ziel gesetzt, den Exportumsatz bis Mitte des Jahrzehnts auf über zehn Prozent des weltweiten Absatzes zu steigern“, sagte er. Seit dieser Ankündigung habe man zahlreiche neue Märkte erschlossen und neue Partner im Ausland gefunden.

Aber wie heißt es so schön? Nicht mal der Popel fährt noch Opel. (Mit Material von dts)

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