Brennendes Auto (Symbolfoto:Durch Leon Rafae/shutterstock)

Kalifornien zwingt Bürger zum Kauf von E-Autos und fordert gleichzeitig, diese nicht zu laden, um Strom zu sparen

Das neue Gesetz soll bis 2035 schrittweise umgesetzt werden. Sollte es dann ähnliche Energieengpässe geben wie aktuell, hätten die Bürger praktisch keine Mobilitätsoptionen mehr, warnt das Medienportal Panampost.

Von transition news

Vor einigen Tagen hat der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ein Gesetz unterzeichnet, das die Bürger bis 2035 zum Neukauf von E-Autos zwingt. Gleichzeitig forderte er die Bevölkerung auf, wegen der aktuellen Hitzewelle Strom zu sparen. Darüber berichtet Panampost.

Die Einführung von emissionsfreien Fahrzeugen wird gemäss dem Medienportal schrittweise erfolgen: Bis 2026 sollen 35% der in Kalifornien verkauften Neufahrzeuge «emissionsfrei» sein, bis 2035 will die Regierung 100% erreicht haben.

Das Weisse Haus rede zwar viel über saubere Energie und unterzeichne millionenschwere Pläne, um diese angeblich zu fördern, doch die überstürzte Verabschiedung ihrer Pläne weise grosse Mängel und Widersprüche auf, gibt das Medienportal zu bedenken.

Die aktuelle Lage verdeutliche dies. Aufgrund der Hitzewelle habe die Regierung die Bevölkerung vor einigen Tagen aufgefordert, ihren Stromverbrauch zu reduzieren, insbesondere zwischen 16 und 21 Uhr. Sie sollten das Licht ausschalten, die Klimaanlagen abstellen und natürlich «den Gebrauch von Grossgeräten und das Aufladen von Elektrofahrzeugen vermeiden».

Sollte es 2035 ähnliche Energieengpässe geben, würde die Fahrzeugflotte vollständig zum Stillstand kommen, die Bürger hätten dann keine Mobilitätsoptionen mehr, konstatiert Panampost.

Abgesehen von den Widersprüchen, die die demokratische Regierung an den Tag lege, sei dies eine weitere Massnahmen-Episode ohne Plan B, denn auch die Nutzung von Elektrofahrzeugen sei keine umweltfreundliche Lösung, betont das Medienportal.

Denn ihre Batterien würden mit mineralischen Rohstoffen wie Kobalt hergestellt, das bei seiner Gewinnung die Umwelt verschmutze. Beim Abbau werde auch Kinderarbeit eingesetzt.

Unternehmen wie Google, das von Familien in der Demokratischen Republik Kongo verklagt worden sei, weil Kinder, die in den dortigen Minen arbeiteten, verletzt oder getötet wurden, seien sich dieses Problems durchaus bewusst, lässt Panampostwissen.

Letztendlich gehe es bei diesem neuen Gesetz darum, die Bürger einschränken und kontrollieren zu können.

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