Foto: Sahra Wagenknecht (über dts Nachrichtenagentur)

Spaltet Sahra Wagenknecht endlich die Linke?

Berlin – Eine gute Politikern wie Sahra Wagenknecht braucht dringend ein neues politisches Zuhause. Und das könnte schneller klappen als gehofft. Die Partei Die Linke hat nämlich ein Riesenproblem mit der Dame. Das liest man aus folgender Meldung heraus: Der Co-Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, hat in der Debatte um die heftig umstrittene Russland-Rede der ehemaligen Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und mögliche Spaltungsabsichten einzelner Abgeordneter an die Einheit der Partei appelliert. Bartsch sagte der „Rheinischen Post“ und dem Bonner „General-Anzeiger“ (Donnerstagausgabe): „Jegliche Spaltungsversuche werde ich mit aller Entschiedenheit bekämpfen.“ Er werde alles dafür tun, dass die Linke „ihre gesellschaftliche Aufgabe als die soziale Opposition gerade angesichts der chaotischen Politik der Ampelregierung wahrnimmt“, betonte Bartsch weiter.

Wagenknecht hatte in der vergangenen Woche der Bundesregierung im Umgang mit Russland vorgeworfen, „einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen“. Sie forderte einen Stopp der Wirtschaftssanktionen. Die Parteichefs Martin Schirdewan und Janine Wissler distanzierten sich daraufhin von Wagenknecht.

Drei ostdeutsche Landtagsabgeordnete der Linken forderten einen Ausschluss von Wagenknecht aus der Bundestagsfraktion sowie den Rücktritt der Fraktionsvorsitzenden Bartsch und Amira Mohamed Ali.

Weiter so, sagt der vernünftige Bürger. Keiner braucht eine linke Partei, die sich an den woken Zeitgeist anpasst und kriegsgeiles Gegröle von sich gibt. (Mit Material von dts)

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